„Aktiv für ein Miteinander einsetzen

Offizielle Bewerbung eingereicht: Ismaik-Vertrauter will Löwen-Präsident werden

Will Präsident werden und für „ein Miteinander in allen Gremien des Vereins“ einstehen: Saki Stimoniaris (l.) unterstützt Investor Hasan Ismaik.
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Will Präsident werden und für „ein Miteinander in allen Gremien des Vereins“ einstehen: Saki Stimoniaris (l.) unterstützt Investor Hasan Ismaik.

In diesem Jahr wählt Sechzig den neuen Ober-Löwen. Auch aus dem Lager von Investor Hasan Ismaik erreicht den Verwaltungsrat eine Bewerbung.

München - Der Sprecher des umstrittenen Investors Hasan Ismaik beim TSV 1860 München, Saki Stimoniaris, will Präsident des Fußball-Drittligisten werden. „1860 braucht einen Präsidenten, der die Kräfte bündelt und sich aktiv für ein Miteinander in allen Gremien des Vereins einsetzt“, erklärte der 47-Jährige am Freitag. Der 1860-Aufsichtsrat Stimoniaris hat nach eigenen Angaben tags zuvor seine Bewerbungsunterlagen dem Verwaltungsrat geschickt.

„Sollte meine Position als Stellvertreter des Mehrheitsgesellschafters der KGaA in Verbindung mit dem Präsidentenamt des e.V. kritisch hinterfragt werden, so möchte ich diesbezüglich betonen: unabhängig davon, dass auch der amtierende Präsident problemlos einem Lager zugeordnet werden könnte, sehe ich gerade in der Überwindung des Lagerdenkens bei 1860 meine größte Herausforderung“, erklärte Stimoniaris.

Ismaik besitzt 60 Prozent der Löwen-Anteile

Die Profi-Fußballabteilung der Löwen wurde 2002 aus dem Gesamtverein in die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA ausgegliedert. Ismaik hält seit seinem Einstieg als Investor 2011 zwar mittlerweile 60 Prozent der 1860-Anteile, aber nur 49 Prozent der stimmberechtigten Anteile. Streitpunkt war seitdem stets der nach seiner Ansicht zu geringe Einfluss auf die Geschäfte des TSV.

Seit Juli 2017 ist Robert Reisinger gewählter Präsident von 1860 München. Nach dem Absturz in die Regionalliga hatte der heute 55-Jährige den Posten vom zurückgetretenen Peter Cassalette zunächst übergangsweise übernommen und sich danach mit deutlicher Kritik an Ismaik positioniert. In diesem Jahr wird beim TSV wieder gewählt.

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dpa

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