Mike Wunderlich spricht über Löwen-Kapitän Mölders 

Freunde und Rivalen - Mölders wollte Wunderlich zum TSV 1860 locken 

Enge Freunde: Mike Wunderlich (li., re.) und Sascha Mölders (mitte).
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Enge Freunde: Mike Wunderlich (li., re.) und Sascha Mölders (mitte).

Sie spielten bei RW Essen und dem FSV Frankfurt gemeinsam. Nun sind sie Rivalen in der 3. Liga. Vor dem Duell des TSV 1860 gegen Viktoria Köln spricht Wunderlich über Mölders. 

  • Mike Wunderlich und Sascha Mölders sind enge Freunde. 
  • Die beiden standen schon in Essen und Frankfurt gemeinsam auf dem Platz. Nun sind sie Rivalen in der 3. Liga
  • Am 14. Spieltag treffen die beiden Kapitäne mit ihren Teams, dem TSV 160 München und Viktoria Köln, aufeinander. 

MünchenKapitän, Spielmacher, IdentifikationsfigurMike Wunderlich (34) ist das Gesicht von Viktoria Köln. Das Interview vor dem Gastspiel der Löwen beim Mölders-Kumpel.

Mike Wunderlich, am 16. Juni gelang Ihnen mit Viktoria Köln beim 2:0 gegen 1860 der Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Was spricht dafür, dass am Samstag auch der aktuelle Negativlauf von vier sieglosen Spielen sein Ende findet?

Ich würde gerne sagen: unsere Qualität. Aber dafür müssen wir die endlich mal wieder auf den Platz bringen. Wir hätten in der Englischen Woche mit mehr Konsequenz auch neun Punkte holen können (statt zwei, d. Red.). In Haching führen wir 2:0 und spielen 2:2, gegen Zwickau müssen wir in der ersten Halbzeit schon alles klarmachen, am Ende steht’s 1:1. Und auch beim 0:2 in Halle haben wir mehr vom Spiel gehabt als die. Aber davon kannst du dir nichts kaufen im Fußball.

Mike Wunderlich: „Da treffen sich zwei Mannschaften mit Wut im Bauch“

Sie haben im TV-Interview nach dem Spiel – sichtlich sauer – vom Abstiegskampf gesprochen. Dabei stehen Sie nur zwei Punkte hinter dem Sechsten, dem TSV 1860.

Wir wollen unter die Top 6, das ist unser Saisonziel, dafür haben wir uns verstärkt. Aber wir haben jetzt nur fünf Punkte aus den letzten sieben Spielen geholt, das ist keine Bilanz, mit der du oben mitspielen kannst. Ich würd’s bedenklich finden, wenn ich da nicht angefressen wäre.

Wie stark schätzen Sie 1860 ein? Auch bei den Löwen hat man sich von der Englischen Woche mehr erhofft als drei Punkte.

Ich verfolge die Sechziger sehr genau, weil ich mit Sascha Mölders und seiner Familie eng befreundet bin. Wir haben schon beiRot-Weiss Essen zusammen gespielt und danach noch beim FSV Frankfurt. Sascha war ja jetzt auch ziemlich angefressen nach dem 2:2 gegen Türkgücü, und ich hab ihn verstanden, alleine, wenn man auf den nicht gegebenen Handelfmeter guckt. Da treffen sich am Samstag zwei Mannschaften mit Wut im Bauch, die was gutmachen wollen.

Mölders und Wunderlich: Kommt ein drittes Mal beim gleichen Verein?

Was verbindet Sie mit Mölders?

Wir sind beide direkte Typen und liegen einfach auf derselben Wellenlänge. Bei RWE haben wir uns auf Anhieb gut verstanden, in Frankfurt hab’ ich anfangs sogar bei ihm gewohnt.

Mölders hat Sie vor der Saison als seinen Wunsch-Zugang Nummer 1 genannt . . .

Ja, das hab ich gesehen (lacht). Ein drittes Mal zusammen zu spielen, darüber haben wir schon einige Male geredet. Aber ich bin jetzt 34, er 35 – könnte eng werden.

(Interview: Ludwig Krammer)

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