Pechvogel Göktan

Berkant Göktan kommt in dieser Saison einfach nicht auf die Beine.
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Berkant Göktan kommt in dieser Saison einfach nicht auf die Beine.

Mir geht’s gut“, sagte Berkant Göktan am Montagvormittag, bevor er nach zwei Wochen Erschöpfungssyndrom wieder ins Lauftraining beim TSV 1860 einstieg. Nun ist der Löwen-Liebling schon wieder außer Gefecht.

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Ein Rückfall? Nein, nur eine Fußnote. Berkant müsse „für kurze Zeit“ pausieren, ließen die Löwen per Pressemitteilung wissen. Eine Narbe in der rechten Fußsohle – Folge eines Tritts in eine Glasscherbe vor sechs Wochen – habe sich durch die Belastung entzündet. Am Dienstag sei diese Narbe deshalb geöffnet und das darunter liegende infektiöse Narbenmaterial operativ entfernt worden.

„In Kürze“, so die Mitteilung weiter, werde der Offensivkünstler das Lauftraining wieder aufnehmen können. Bis dahin ist allerdings ­Schongang angesagt. Und was sagt der türkische Patient selbst? Öffentlich reden soll/darf Göktan ja derzeit nicht, deshalb packten die Löwen seine Stellungnahme gleich mit in die Pressemitteilung hinein. Und die klingt nicht gerade defensiv. „Dann komme ich eben demnächst nicht nur mental, sondern auch körperlich als Vulkan in die Mannschaft zurück“, wird ein „nach dem Eingriff erleichterter“ Göktan zitiert.

Vulkan Berkant? Die Mannschaft könnte einen Schwall lodernde Glut gut vertragen. Nur Trainer Marco Kurz wollte gestern Nachmittag lieber kein weiteres Öl ins Feuer gießen. „Wenn er wieder gesund wird“, stellte der Coach ziemlich trocken fest, „dann wäre das schön für den Spieler.“

Göktan hat’s vernommen.

lk

Quelle: tz

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