Stoppel und Adi im tz-Interview

"Eine Serie, dann ist alles möglich!"

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Die "Gebrüder Sauhund" bei den Münchner Löwen: Moritz Stoppelkamp (l.) und Daniel Adlung.

Belek - Sie sind als Flügelzange der Anarcho-Faktor bei 1860: Moritz Stoppelkamp und Daniel Adlung. Im tz-Interview sprechen die beiden über Playstation, Punkte und lautes Trinken.

Moritz Stoppelkamp (27) und Daniel Adlung (26) teilen sich auch im Wintertrainingslager in Belek ein Zimmer. Das tz-Interview über Playstation, Punkte und lautes Trinken.

Moritz, Adi, wie groß war die Vorfreude aufs Trainingslager?

Adlung: (grinst) Ach, im Grunde ist es dasselbe wie in München, nur bisschen wärmer halt.

Stoppelkamp: Der größte Unterschied ist, dass wir nicht selber kochen müssen. Das Essen steht auf dem Tisch.

Adlung: Nee, Spaß beiseite: Ich denke, wir haben die härtesten Einheiten hinter uns, hier geht’s jetzt ums Fußballerische. Und da freut man sich als Fußballer drauf.

Wer hat die Playstation mitgenommen?

Adlung: Dieses Mal war ich dran. Ich hab meine Playstation 4 dabei. Hier spielen wir hauptsächlich FIFA 2014.

Wer darf alles mitspielen?

Stoppelkamp: Außer uns beiden? Das steht noch nicht fest. Die Kollegen müssen sich erst qualifizieren. Wer bereit ist für die Königsklasse, kann an unsere Tür klopfen.

Wer ist der Bessere von euch beiden?

Stoppelkamp: (grinst) Hmm...

Adlung: Naja, Stoppel is schon vorn. Er trainiert ja auch viel. Und er hatte die Playstation 4 schon zwei Wochen vor mir. Den Vorsprung sieht man noch.

Mit welchen Mannschaften spielt ihr?

Stoppelkamp: Real Madrid.

Adlung: Manchmal Chelsea, manchmal Paris. Wenn du gegen Real mithalten willst, musst du schon ne ordentliche Truppe nehmen.

Zweite Liga kommt nicht infrage?

Adlung: Eher nicht, nee.

Stoppelkamp: Ich hab’s mal probiert mit Sechzig, aber das war zu langsam. Die haben uns zu schlecht gemacht bei FIFA! (lacht)

Auch euch beide persönlich?

Adlung: Ja, ganz klar! Es ist schon witzig, wenn man sich da selbst sieht mit den original Schuhen und so. Aber insgesamt ist die Zweite Liga einfach zu langsam, wenn du Champions League gewohnt bist.

Man könnte sich ja selbst mal zu einer Champions-League-Mannschaft transferieren...

Stoppelkamp: Schon ja, aber das ist unrealistisch. Noch...

Adlung: (lacht) Noch!

Was ist realistisch für 1860 in den verbleibenden 15 Spielen?

Adlung: Die Kölner haben gezeigt, dass sie einen sehr, sehr starken Kader haben. Fürth hat zwar auch gut gepunktet, aber das ist keine Übermannschaft. Hinter Köln ist alles offen.

18 Tore in 19 Spielen klingen eher nicht nach Aufstieg.

Stoppelkamp: Trotzdem haben wir 28 Punkte! Und wir wissen, dass wir immer das entscheidende Tor schießen können, wenn wir hinten keins zulassen. Ob wir 4:0 gewinnen oder 2:1 ist doch letztlich egal. Wir müssen wieder ’ne Serie starten, dann ist alles möglich.

Bilder: Das erste Löwen-Training in Belek

Sehen Sie hier Bilder vom ersten Training der Löwen im Trainingslager in Belek. © Sampics
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Wie sieht der Plan für einen möglichen Aufstieg aus?

Adlung: Wir werden alles dran setzen, dass wir das erste Heimspiel gegen Düsseldorf gewinnen und in Ingolstadt direkt nachlegen. Es werden auf jeden Fall noch Mannschaften einbrechen – dazu wollen wir auf keinen Fall gehören.

Was ist von Sturm-Zugang Yuya Osako zu erwarten?

Stoppelkamp: Der Junge ist nicht umsonst japanischer Nationalspieler. Er wird sich finden und seine Tore machen – und wir werden ihm dabei helfen. Grundsätzlich, das ist mir ein Anliegen, sollte man ihn nicht zu sehr unter Druck setzen und die ganze Last auf seine Schultern legen.

Wie steht’s um eure Schultern? Wo müsst ihr euch verbessern?

Stoppelkamp: Entscheidend ist, dass wir als Mannschaft funktionieren. Persönlich sind elf Scorerpunkte okay, aber es geht immer besser. Im letzten Jahr hatte ich 15, da muss ich auf jeden Fall drüber kommen.

Adlung: Für mich war’s am Anfang nicht einfach hier. Ich war in Cottbus die letzten zwei Monate bei den Amateuren, da haben wir nicht viel gemacht. Und ich brauche für mein Spiel einfach absolute Fitness und das kam erst später. Am Ende der Vorrunde habe ich gezeigt, was ich kann – und das will ich weiter ausbauen. Ich fühl mich topfit und freu mich auf die 15 Spiele.

Stoppelkamp: Was oft ein bisschen in den Hintergrund gerät, ist, dass wir auch unheimlich viel nach hinten arbeiten, unserem Außenverteidiger helfen, einrücken – da ist es nicht so einfach, vorne noch die Akzente zu setzen. Wenn wir Erfolg haben wollen, müssen wir alle elf gegen den Ball arbeiten. Das ist der Schlüssel.

Die Funkel’sche Schule...

Adlung: Wir sind defensiv richtig gut, das ist in der Zweiten Liga schon die halbe Miete. Bei unserem Trainer hast du immer das Gefühl, dass er weiß, was er macht. Diese Ruhe, die er in der schwierigen Phase ausgestrahlt hat, die hat uns enorm geholfen.

Nach so viel Lob noch ein bisschen Kritik. Was nervt euch als Zimmergenossen am anderen am meisten?

Adlung: Stoppel trinkt immer so laut, wenn er morgens aufsteht.

Stoppelkamp: Ich hab halt Durst! Du brauchst ja nach dem Weckerklingeln immer deine zwei Minuten, bis du beide Augen offen hast.

Gibt’s irgendwas, was ihr vom anderen gerne hättet?

Stoppelkamp: Seine Titel. Deutscher Meister mit Wolfsburg, Europameister mit der U21.

Adlung: Ich hätt gerne Stoppels Erstligaeinsätze (44). Es gibt wenige Spieler in der Zweiten Liga, die seine Stärke haben. Ich bin froh, dass er bei uns ist, und nicht gegen uns spielt.

Stoppelkamp: (lacht) Schön gesagt. Danke.

Interview: lk

Quelle: tz

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