Maurer: "Die Lage ist nicht aussichtslos"

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Am Dienstag bittet Reiner Maurer seine Spieler wieder zum Training

München - Am Dienstag um 15 Uhr starten die Löwen in die Rückrunden-Vorbereitung. Trainer Reiner Maurer spricht im tz-Interview über seine Rückrundenziele, den Disput mit Miki Stevic und den Stand beim Kader.

Herr Maurer, die Konkurrenz hält Trainingslager in Europas Süden ab, Sechzig muss aus Geldmangel daheimbleiben. Wie geht’s Ihnen beim Blick aus dem Fenster?

Maurer (lacht): Ich geb’ die Hoffnung nicht auf, dass wir einige Tage auf den Rasenplatz gehen können. Bis 3. Januar wären wir ja eh in München geblieben, ab dem 7. sind wir drei Tage unterwegs (zu Testspielen in Sandhausen und Erfurt, d. Red.). Und am 9. wären wir ja schon wieder zurückgekommen aus Belek. Wir müssen das Beste draus machen.

Grünwalder Stadion: Diese Fotos gab's zum 100. Geburtstag

100 Jahre Grünwalder Stadion: Der Jubiläumskalender
100 Jahre Grünwalder Stadion: Die Freunde des Sechz'ger Stadions feiern dieses Jubiläum mit einem Kalender. Wir zeigen die Fotos. © Freunde des Sechz'ger Stadions e.V.
100 Jahre Grünwalder Stadion: Der Jubiläumskalender
100 Jahre Grünwalder Stadion: Die Freunde des Sechz'ger Stadions feiern dieses Jubiläum mit einem Kalender. Wir zeigen die Fotos. © Freunde des Sechz'ger Stadions e.V.
100 Jahre Grünwalder Stadion: Der Jubiläumskalender
100 Jahre Grünwalder Stadion: Die Freunde des Sechz'ger Stadions feiern dieses Jubiläum mit einem Kalender. Wir zeigen die Fotos. © Freunde des Sechz'ger Stadions e.V.
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100 Jahre Grünwalder Stadion: Die Freunde des Sechz'ger Stadions feiern dieses Jubiläum mit einem Kalender. Wir zeigen die Fotos. © Freunde des Sechz'ger Stadions e.V.
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100 Jahre Grünwalder Stadion: Die Freunde des Sechz'ger Stadions feiern dieses Jubiläum mit einem Kalender. Wir zeigen die Fotos. © Freunde des Sechz'ger Stadions e.V.
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100 Jahre Grünwalder Stadion: Die Freunde des Sechz'ger Stadions feiern dieses Jubiläum mit einem Kalender. Wir zeigen die Fotos. © Freunde des Sechz'ger Stadions e.V.
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100 Jahre Grünwalder Stadion: Die Freunde des Sechz'ger Stadions feiern dieses Jubiläum mit einem Kalender. Wir zeigen die Fotos. © Freunde des Sechz'ger Stadions e.V.
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100 Jahre Grünwalder Stadion: Die Freunde des Sechz'ger Stadions feiern dieses Jubiläum mit einem Kalender. Wir zeigen die Fotos. © Freunde des Sechz'ger Stadions e.V.
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100 Jahre Grünwalder Stadion: Die Freunde des Sechz'ger Stadions feiern dieses Jubiläum mit einem Kalender. Wir zeigen die Fotos. © Freunde des Sechz'ger Stadions e.V.
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100 Jahre Grünwalder Stadion: Die Freunde des Sechz'ger Stadions feiern dieses Jubiläum mit einem Kalender. Wir zeigen die Fotos. © Freunde des Sechz'ger Stadions e.V.
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100 Jahre Grünwalder Stadion: Die Freunde des Sechz'ger Stadions feiern dieses Jubiläum mit einem Kalender. Wir zeigen die Fotos. © Freunde des Sechz'ger Stadions e.V.
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100 Jahre Grünwalder Stadion: Die Freunde des Sechz'ger Stadions feiern dieses Jubiläum mit einem Kalender. Wir zeigen die Fotos. © Freunde des Sechz'ger Stadions e.V.
100 Jahre Grünwalder Stadion: Der Jubiläumskalender
Erhältlich ist dieser Kalender bei Spielen der U23 des TSV 1860 an den FDS-Ständen im Grünwalder Stadion, im Online-Shop unter www.gruenwalder-stadion.com sowie beim Hans-Mielich-Platz-Weihnachtsfest am 11.12.10. © Freunde des Sechz'ger Stadions e.V.

Womit wir bei Ihrem Verhältnis zu Sportdirektor Miki Stevic wären. Laut „kicker“ soll es beim Friedensgipfel vor Weihnachten laut zugegangen sein.

Maurer: Nein, das war ein ganz ruhiges Gespräch. Wenn der Dieter Schneider dabei ist, ist es sowieso immer ruhig.

Sonst wäre es lauter geworden?

Maurer: Das denke ich nicht. Für mich zählen Argumente, nicht Lautstärke.

Miki Stevic hat sich öffentlich über mangelnden fachlichen Austausch mit Ihnen beklagt. Wie soll das künftig laufen?

Maurer: Ich habe vorgeschlagen, dass man sich regelmäßig am Tag nach dem Spiel zusammensetzt – nach dem Training und der Pressearbeit, nicht vorher, wo ich viel zu tun habe. Damit habe ich die besten Erfahrungen gemacht.

Ist Ihr Verhältnis zu Stevic mit „Zweckgemeinschaft“ gut umschrieben?

Maurer: Wie Ihr das umschreibt, ist mir egal. Ich denke, dass es keine großen Probleme geben wird. Ich betrachte das als ausgeräumt jetzt.

Was ist die Zielsetzung bei acht Punkten Rückstand auf Platz zwei?

Maurer: Wir haben sechs Punkte Rückstand auf Platz drei, Aue hat sein Nachholspiel noch nicht gewonnen. Wichtig ist ein guter Start. Wir haben gleich zu Beginn eine Reihe von Schlüsselspielen. Da müssen wir positiv rangehen. Die Lage ist nicht aussichtslos.

Der Trend im Advent war eher negativ.

Maurer: In Fürth haben wir verdient verloren, keine Frage. Dann haben wir mit Hertha die beste Mannschaft der Liga geschlagen. Und danach ist uns in Ingolstadt ein klarer Handelfmeter verweigert worden, und Paderborn hat in der Arena einen geschenkt bekommen. Dazu kam die Sperre von Alex Ludwig und der kurzfristige Ausfall von Aleks Ignjovski.

Reicht das als Erklärung?

Maurer: Nein, natürlich müssen wir die Kritik akzeptieren, dass die Mannschaft nach diesen Benachteiligungen nicht mehr die Leistung gebracht hat, zu der sie imstande ist, dass wir oft Probleme hatten gegen defensiv starke Mannschaften. Trotzdem sage ich, dass wir insgesamt einen guten Fußball in der Hinrunde gespielt haben. Mir ist wichtig, dass das auch in der Mannschaft verinnerlicht wird.

Wo werden Sie den Hebel ansetzen in der Vorbereitung?

Maurer: Im technisch-taktischen Bereich. Grundordnung, Spiel-aufbau, Arbeit gegen den Ball – da müssen wir wieder dahin kommen, wo wir Mitte der Hinrunde schon waren.

In der Rückrunde 2005 hat 1860 unter Ihnen 34 Punkte geholt. Ist das der Maßstab?

Maurer: Ich will jetzt kein Komplettpaket für die Rückrunde schnüren. Wir dürfen den Druck nicht zu hoch gestalten. Man muss sehen, dass viele Schlüsselpositionen bei uns von jungen Spielern besetzt werden. Und natürlich wäre es hilfreich, wenn an der wirtschaftlichen Front mehr Ruhe einkehren würde.

Wie ist der Stand beim Kader?

Maurer: Bis auf Kaiser, Uzoma und Barros sind noch alle da. Falls sich noch was ändern sollte, haben wir Pläne im Kopf. Aber erst muss A gehen, bevor B kommen kann.

Interview: lk

Quelle: tz

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