Überraschende Äußerung

Löwen-Legende Martin Max wird deutlich: „Der Untergang von Sechzig trägt einen Namen“

Martin Max (l.) erhebt schwere Vorwürfe gegen Falko Götz.
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Martin Max (l.) erhebt schwere Vorwürfe gegen Falko Götz.

Martin Max wurde beim TSV 1860 München zweimal Torschützenkönig. Dass die Löwen nun drittklassig sind, liegt für ihn vor allem an einer Person.

München - Die goldenen Zeiten des TSV 1860 München liegen schon lange zurück. Mitte der Sechziger-Jahre war das, als die Löwen Pokalsieger wurden, im Europacup auftrumpften und schließlich die deutsche Meisterschaft an die Grünwalder Straße holten. 

Die meisten 1860-Anhänger der heutigen Zeit können sich an diese Triumphe nur schwer erinnern oder waren noch nicht einmal geboren. Für sie alle bleibt eine zweite Phase, in der die Löwen kräftig zubissen: Um die Jahrtausendwende machte es zeitweise sogar Spaß, ein Löwen-Fan zu sein.

TSV 1860 München: Glorreiche Zeiten bei den Löwen - Martin Max war dabei

Sechzig wurde 1999/2000 Vierter in der Bundesliga, man hatte den großen Rivalen von der Säbener Straße in dieser Spielzeit gleich zweimal besiegt. In der darauffolgenden Saison schnupperte man an der Champions League. In der Qualifikation folgte dann aber das Aus gegen Leeds United - immerhin blieb noch der UEFA-Pokal.

Mit dieser 1860-Zeit waren schillernde Namen verbunden. Marco Kurz, Thomas Häßler, Paul Agostino oder Martin Max - der Kader hatte einiges zu bieten. Ein gewisser Benjamin Lauth gehört da natürlich auch dazu. Jüngst sprach er in einem Interview über die aktuelle Situation bei den Löwen, damals (2002/2003) löste er jenen Martin Max - immerhin zweifacher Torschützenkönig - als Mittelstürmer ab. 

Martin Max: Darum ging es mit dem TSV 1860 München bergab

Mit Wehmut denken die Fans der Blauen an diese Zeit zurück. Auch Max, der Giesings Höhen 2003 in Richtung Rostock verließ, hat sich nun an seine Zeit in München erinnert. In einem Interview mit liga-drei.de sagte er, dass vor allem die Löwen-Anhänger großartig waren

Doch nach seinem Abschied ging es mit dem TSV rapide bergab. Max glaubt, den Grund zu kennen: „Der Untergang von Sechzig trägt einen Namen: Falko Götz“, sagt er überraschend deutlich. Zu lange sei zu Vieles positiv gewesen. Götz wurde sechs Spieltage vor Schluss entlassen, Gerald Vanenburg ersetzte ihn. Am Ende der Saison 2003/2004 mussten die Löwen dennoch absteigen, Max wurde mit Hansa dagegen Neunter. 

Martin Max: Seine Ex-Vereine treffen aufeinander - TSV 1860 München erwartet Hansa Rostock

Am Samstag treffen die beiden Ex-Vereine von Max aufeinander - die ehemaligen Bundesligisten sind nun beide drittklassig. Für den aktuellen Löwen-Trainer Daniel Bierofka beginnt eine heiße Phase. Beweisen können sich die Löwen jedoch auch gegen den FC Hansa Rostock am 26. Oktober. 

akl

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