Die große Hallo Bayern Messe geht an den Start – Das erwartet Sie

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So leiden die Löwen unter Ismaiks Transferstopp

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Trainer Reiner Maurer muss das Kompetenzgerangel in den Führungsetagen ausbaden.

München - Am Wochenende wurde tatsächlich mal wieder über Fußball gesprochen bei den Löwen. Doch noch immer hält der Traditionsverein in Sachen Planung und Zukunft die Spannung hoch. Wie geht es weiter?

Wer hätte das gedacht? Die Löwen spielen auch noch Fußball. Mit 2:1 gewannen sie am Samstag ein Testspiel beim Schweizer Zweitligisten FC Winterthur durch Treffer der eingewechselten Stefan Buck und Sebastian Maier.

Ansonsten allerdings hält der Traditionsverein die Spannung der – meist fassungslosen – Beobachter abseits der Fußballplatzes hoch. Mit dem am Donnerstag verkündeten Liebesentzug von Sponsor Hasan Ismaik als bisherigen Höhepunkt. Womit wir doch wieder beim Fußball wären. In Winterthur musste Reiner Maurer auf seinen besten Abwehrspieler Necat Aygün verzichten. Der Muskel hatte zugemacht. Dabei sollten die ohnehin schon bestehenden Probleme in der Defensive durch den ein oder anderen Neuzugang im Winter ausgemerzt werden.

Die Weigerung des Investors, neue Spieler zu finanzieren, hat das Vorhaben scheitern lassen. Auch für die Offensive konnte nichts getan werden, wo nach dem Abgang von Schäffler und den noch länger andauernden Verletzungsausfällen von Halfar, Kaiser und Wood so gut wie keine Alternativen zur Verfügung stehen. Alles andere als gute Perspektiven für den eigentlich nochmal geplanten Angriff auf die Spitze.

Das Löwen-Nachwuchszentrum: Hier wachsen die Stars von morgen

Bender
Der TSV 1860 München ist eine echte Talentschmiede. Bestes Beispiel sind die Bender-Zwillinge, die mittlerweile sogar für die deutsche Nationalmannschaft spielen. Allerdings war der Weg dorthin nicht einfach. Seinen Anfang hat er im Nachwuchszentrum der Löwen genommen. Wir zeigen ihnen die Räumlichkeiten in denen die Stars von morgen wachsen.   © sampics
Besuch im Löwen-Nachwuchszentrum: Hier wachsen die Stars von morgen
In den Gängen des Jugendhauses hängen Bilder ehemaliger Löwen-Juwelen wie Marcel Schäfer (r.) und den Bender-Zwillingen an den Wänden. © sampics
Besuch im Löwen-Nachwuchszentrum: Hier wachsen die Stars von morgen
Eines der neueren Bilder zeigt Peniel Mlapa (l.) © sampics
Besuch im Löwen-Nachwuchszentrum: Hier wachsen die Stars von morgen
Im Aufenthaltsraum des Jugendhauses können es sich die Talente zwischen den Trainingseinheiten auch mal gemütlich machen. © sampics
Besuch im Löwen-Nachwuchszentrum: Hier wachsen die Stars von morgen
Was Jung-Löwen wissen müssen: Auf diesem Schwarzen Brett steht's geschrieben. © sampics
Besuch im Löwen-Nachwuchszentrum: Hier wachsen die Stars von morgen
Der Speisesaal: Hier wird gemeinsam Kraftfutter gegessen © sampics
Besuch im Löwen-Nachwuchszentrum: Hier wachsen die Stars von morgen
Die Muckibude: Wer stark sein will, muss schuften! © sampics
Die Küche: Für das leibliche Wohl der Nachwuchskicker ist auch gesorgt. © sampics

Die Mannschaftsplanung: Maurer spricht davon, dass man die Abgänge von Volland und Aigner „nicht nur auffangen, sondern auch den derzeitigen Kader verbessern“ müsse im Sommer. Nur, wie soll das funktionieren beim derzeitigen Stand der Dinge? Und ein wichtiger Termin steht bereits wieder an. Die Abgabe der Lizenzunterlagen. Bis zum 15. März muss der Etat für die neue Saison stehen und gegenüber der DFL auch nachgewiesen werden. Geschäftsführer Robert Schäfer und Finanzkontrolleur Axel Schiller müssen ihn ausarbeiten und dann dem Präsidium zur Verabschiedung vorlegen. Eingt man sich bis dahin nicht mit Ismaik, müsste das Budget von derzeit etwas über sechs Millionen Euro noch weiter heruntergefahren werden.

Das hieße, das auslaufende Verträge mit Spielern (Rakic, Rukavina) nicht verlängert werden und Verhandlungen mit möglichen Neuzugängen nicht geführt werden könnten. Womit wir beim nächsten Problemfall wären:

Sportchef Florian Hinterberger. Der Mann hat monatelang mit Spielern und Beratern verhandelt, stand wohl auch schon vor dem Abschluss, bevor ihm vom eigenen Investor eine lange Nase gezeigt wurde. Hinterbergers Ruf bei den Verhandlungspartnern dürfte ohne eigenes Verschulden ziemlich ramponiert sein.

Präsident Dieter Schneider: Bleibt er im Amt? Und wenn, wie lange noch? Aufsichtsratschef Steiner sprach jetzt davon, dass man sich bei der Entscheidung pro Schneider „nicht unter Zeitdruck setzen“ lassen wollte. Könnte bedeuten, dass man demnächst im Aufsichtsrat vielleicht doch noch anderer Meinung ist. Am Dienstag übrigens treffen sich Hamada Iraki und Schneider. Der Präsident ist Gast einer Einladung ins Deutsche Theater in Frötmaning. Dort empfangen der Ismaik-Intimus und Geschäftsführer Robert Schäfer Businessseats-Kunden und Sponsoren. Ein Termin, der seit einigen Jahren Tradition ist. Schneider ist Sponsor und deshalb eingeladen. Ein Tagespunkt: „Pläne und Visionen des Investors“. Schneider wird aufmerksam zuhören…

tz

Quelle: tz

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