Ex-Löwe kommt beim BVB nicht mehr zum Zug

Weigl vor Abschied aus Dortmund - darum würde 1860 trotz Klausel (vorerst) nicht profitieren

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Julian Weigl war 2015 von Sechzig zum BVB gewechselt und hatte sich dort unter Thomas Tuchel einen Stammplatz erspielt. 

Dem TSV 1860 würde bei einem Abschied von Julian Weigl von Borussia Dortmund finanziell profitieren. Nun steht ein Wechsel im Raum, der den Blauen aber nichts nutzen würde.

Update vom 7. Dezember 2018: Um Julian Weigl ist es ruhig geworden. Bei Borussia Dortmund kommt der Ex-Löwe einfach nicht mehr zum Zug, auch unter Trainer Lucien Favre hat sich das nicht geändert. Bei den bisherigen 21 Pflichtspielen des BVB stand er nur in sieben auf de Rasen und wirkte im Schnitt 67 Minuten mit - zu wenig für seine Ansprüche.

Deswegen steht nun ein Abschied im Winter im Raum. Wie die Bild erfahren haben will, soll der AS Rom an Julian Weigl Interesse haben. Das klingt auch aus Löwen-Sicht interessant, denn bekanntlich würde der TSV 1860 davon profitieren, wenn Weigl den Verein verlässt (Vertrag läuft noch bis 2021). Zehn Prozent der Ablösesumme, die der BVB erhält, würde direkt weiter an die Grünwalder Straße fließen. Wir erinnern uns: Im Sommer stand ein Wechsel zu PSG für 75 Millionen Euro im Raum - im blauen Fanlager begann man, von einem warmen Geldregen zu träumen.

Doch genau das wäre nun (vorerst) nicht der Fall, wenn Weigl denn wirklich in die ewige Stadt gehen würde. Der Grund: Die Römer wollen ihn zunächst für eineinhalb Jahre ausleihen. Für Julian Weigl und Borussia Dortmund wäre es aber wohl eine sinnvolle Lösung: Der 23-Jährige könnte auf höchstem Niveau Spielpraxis sammeln, und die Westfalen hätten einen Spieler weniger auf der Gehaltsliste.

Weigl-Wechsel nach Paris? BVB nennt finanzielle Schmerzgrenze, die 1860 träumen lässt

Update vom 17. Juli 2018: „Hierher wird er in den nächsten Tagen sicher nicht kommen.“ Das sagte Thomas Tuchel vor zweieinhalb Wochen über Julian Weigl, der angeblich von Borussia Dortmund zu Paris Saint-Germain wechseln sollte. Die nächsten Tage sind vorbei, PSG soll aber weiter um den 22-Jährigen buhlen. Angesichts der zehn Spieler für drei Positionen im BVB-Mittelfeld wäre ein Transfer für beide Seiten sinnvoll. Laut Informationen des französischen Journalisten Nabil Djellit („France-Football“) soll Dortmund die finanzielle Schmerzgrenze auf 75 Millionen Euro festgelegt haben.

Zur Erinnerung: Der TSV 1860 würde bei einem Weiterverkauf von Weigl, der 2015 für 2,5 Millionen Euro nach Dortmund gegangen war, kräftig profitieren. Zehn Prozent der Ablösesumme würde direkt weiter an die Grünwalder Straße fließen. Das wären bei 75 Millionen Euro satte 7,5 Millionen Euro für die Löwen.

Tuchel äußert sich zu Weigl-Gerüchten mit klarem Statement

Update vom 31. Juli 2018: Thomas Tuchel hat Gerüchte dementiert, wonach Paris Saint-Germain vor einer Verpflichtung des Dortmunder Mittelfeldspielers Julian Weigl steht. „Er hat sich mit uns geeinigt? Nein, das ist nicht der Fall. Soweit ich jedenfalls weiß“, sagte der neue Trainer des französischen Fußball-Meisters, dessen Team derzeit am International Champions Cup teilnimmt. „Und ich hoffe, ich weiß Bescheid über die Vorgänge hier. Hierher wird er in den nächsten Tagen sicher nicht kommen.“

Der ehemalige Dortmunder Coach machte aus seiner großen Wertschätzung für den 22 Jahre alten Weigl jedoch keinen Hehl: „Wir haben in Dortmund zusammengearbeitet. Er hatte bislang eine tolle Karriere und hat sich sehr gut entwickelt. Viele Clubs in Europa hätten ihn gerne in ihren Mannschaften. Er kann viele Teams verstärken.“

Weigl-Transfer hat für Tuchel oberste Priorität 

Update vom 30. Juli 2018: Kommt es nun zum Durchbruch bei der Personalie Weigl? Offenbar soll sich der deutsche Nationalspieler bereits mit Paris St. Germain einig sein. Einzig und allein die Einigung zwischen beiden Teams stehe noch aus, berichtet „Paris United“. 50 Millionen soll Borussia Dortmund für die Dienste des Ex-Löwen verlangen. Für Thomas Tuchel habe die Verpflichtung des 22-Jährigen oberste Priorität. 

Und auch der BVB soll bei der Suche eines Nachfolgers fündig geworden sein. Der Belgier Axel Witsel steht kurz vor einem Wechsel. Eigentlich hätte der WM-Fahrer bereits am heutigen Montag zum Medizincheck in Dortmund eintreffen sollen, doch es hakt noch bei der Ablösesumme. Sollte der Weigl-Deal tatsächlich über die Bühne gehen, verdienen die Löwen kräftig mit. Insgesamt zehn Prozent der Transfersumme fließen direkt auf das Konto der Blauen.      

Macht Tuchel ernst bei Weigl?

Update vom 23. Juli 2018: Wie geht es mit Julian Weigl weiter? Während das Talent einen rasanten Aufstieg vom Zweitligisten bis hin zum Nationalspieler machte, stagnierte seine Karriere in der vergangenen Saison. Bei Ex-Trainer Peter Stöger war der Borusse nicht immer gesetzt. Thomas Tuchel hingegen baute auf den Ex-Münchner. Und jetzt, da Tuchel in Paris tätig ist, würde er das anscheinend wieder gerne tun. Die BILD berichtet, dass der 44-Jährige den Deutschen gerne in seinem Team hätte. Um ihn von Dortmund loszueisen, müssten die Franzosen allerdings 50 Millionen Euro hinblättern. Für diese Summe kann Weigl anscheinend gehen. 

Dieses Entwicklung würde auch einen Geldregen für den TSV 1860 München bedeuten. Wie schon berichtet, kassieren die Blauen zehn Prozent von der Ablöse, die Weigl den Dortmundern einbringen können. Fünf Millionen würden dem TSV gut zu Gesicht stehen. Erst vor kurzem wurde der Geschäftsbericht aus der Abstiegssaison veröffentlicht - mit grausamen Zahlen

News vom 18. Mai: Ex-Löwe per Rekord-Transfer zu PSG? 1860 würde immenser Geldregen winken

München - Die Budgetfrage an der Grünwalder Straße für die neue Saison ist noch immer nicht geklärt. Wird der TSV 1860 frisches Geld von Hauptgesellschafter Hasan Ismaik annehmen - und wenn ja, in welcher Form? Davon abhängig ist, wie intensiv die Mannschaft noch verstärkt werden kann und wie schnell die Verträge mit dem Trainerteam um Daniel Bierofka verlängert werden können. Die Aufsichtsratssitzung der Fußball-GmbH am Mittwoch hatte keine wirkliche Entscheidung hervorgebracht. Allerdings könnte den Löwen zeitnah ein Geldregen ins Haus stehen, mit dem nicht geplant werden konnte.

Der Grund ist Julian Weigl. Wir erinnern uns: Nach der gewonnenen Relegation 2015 gegen Holstein Kiel wechselte der damals 19-Jährige für 2,5 Millionen Euro von Sechzig zu Borussia Dortmund. Sein Trainer beim BVB damals hieß Thomas Tuchel. Und genau dieser Tuchel übernimmt zur Saison 2018/19 den französischen Finanzkrösus Paris Saint-Germain. Laut Informationen der Bild-Zeitung versucht Tuchel nun, Weigl nach Paris zu lotsen. Als Ablösesumme stehen 35 bis 50 Millionen Euro im Raum - eine Mega-Summe angesichts des Preises, den Dortmund an 1860 gezahlt hat.

Julian Weigl (l.) im Duell mit Marius Wolf während des 1860-Trainings (Archivfoto vom 10.04.2015).

Für Sechzig allerdings hätte ein Wechsel Weigls zu PSG unmittelbare Auswirkungen. Der Grund: An einem Weiterverkauf von Julian Weigl kassiert der TSV 1860 zehn Prozent der Ablösesumme, die Borussia Dortmund erhält. In besagtem Rahmen wären das als 3,5 bis fünf Millionen Euro. Zum Vergleich: Der gesamte geplante Etat der Blauen im Falle eines Aufstiegs in die 3. Liga beläuft sich auf drei Millionen Euro. Übrigens: Mit Marius Wolf steht ein weiterer Ex-Löwe offenbar auf der Wunschliste des BVB.

Sollte PSG tatsächlich 50 Millionen Euro für Julian Weigl an Borussia Dortmund überweisen, wäre der Ex-Löwe zusammen mit Mesut Özil und Leroy Sané der teuerste deutsche Spieler aller Zeiten.

fw/ank

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