Training auf Kunstrasenplatz 

Das ist der Grund für die schlechte Löwen-Laune

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Die Trainingsbedingungen machen Daniel Bierofka aktuell zu schaffen.

Die schwierigen Trainingsbedingungen sorgen beim TSV 1860 München aktuell nicht für die beste Laune. Die Fans sind dennoch euphorisch.

München - Das greislige Wetter, das derzeit in München herrscht, sorgt auch bei den Löwen nicht für die beste Laune. Das liegt nicht daran, dass die Spieler aus Zucker sind oder sich nicht in warme Unterwäsche packen wollen. Vielmehr sind die Rasenplätze nicht bespielbar. Wenn der Schnee taut, dauert es lange, bis der Rasen wieder trocken ist, da hilft auch keine Rasenheizung. Für die Löwen heißt das: Ab auf den Kunstrasen! „Der Platz ist sehr matschig. Ich glaube, wenn wir zu oft drauf gehen, machen wir ihn kaputt und dann leidet darunter natürlich die Qualität des Trainings“, sagt Daniel Bierofka. „Wir müssen aufpassen und ihn schonen.“

Auch die letzten beiden Testspiele gegen Wacker Innsbruck (2:3) und am Samstag gegen Ligakonkurrenten Memmingen (1:0) fanden auf dem ungewohnten Geläuf statt. „Momentan ist das mit den Trainingsbedingungen ein bisschen schwierig. Für das eine oder andere Gelenk von meinen älteren Spielern haut der Kunstarasen schon rein“, erklärte der Löwen-Trainer. Gestern Vormittag wurde übrigens im Kraftraum trainiert. Das schont die Gelenke und den Platz… Am 3. Februar geht es dann zum Glück ins Trainingslager.

8200 Tickets für Nürnberg-Spiel

Drei Wochen später, am 24. Februar geht es zum Regionalliga-Auftakt nach Nürnberg. Beim Spitzenspiel des Ersten beim Zweiten läuft alles auf eine blaue Invasion in Franken hinaus! 8200 Tickets sind bereits nach München verkauft worden – und es gibt noch mehr! Die Nürnberger zeigen sich kooperativ und öffnen Block um Block für die Löwen-Fans. Ein Grund für den Andrang könnte auch sein, dass das Spiel nicht im TV übertragen wird. Gespielt wird übrigens im großen Max-Morlock-­Stadion, in das 50 000 Fans passen! Da werden Erinnerungen an das Regionalliga-Rekordspiel in der Hinrunde in Augsburg geweckt. 21 219 Zuschauer bedeuteten damals eine neue Höchstmarke. Davon profitierten die Löwen nicht – das Rekordspiel ging mit 2:3 in die Hose. Apropos Rekord. Der höchste Löwensieg in der Vorrunde war das 5:0 gegen Illertissen. Für das Rückspiel in Schwaben am 3. März gibt es auch noch Karten.

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Ausverkauft sind dagegen die restlichen sechs Heimspiele. Das Nachholspiel gegen Buchbach (27. Februar), dass aufgrund fehlenden Lichts ausfallen musste, war ohnehin ausverkauft. Für die restlichen Heimspiele ist der Verkauf auch gestoppt worden. Kurios: Wer die Löwen im Stadion sehen will, muss raus aus München. Für die Heimspiele wird es jedoch immer wieder Karten geben, abhängig davon, wie viele Tickets der Gast braucht.

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ff

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