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Dieter Schneider: "Werde durchhalten"

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Die Fronten sind verhärtet, doch die Zusammenarbeit soll fortgesetzt werden: Statthalter Hamada Iraki, Investor Hasan Ismaik, Präsident Dieter Schneider und Geschäftsführer Robert Schäfer. © sampics

München - Das Chaos um den TSV 1860 nimmt besorgniserregende Dimensionen an. Präsident Dieter Schneider ist ins Kreuzfeuer der Investorenseite geraten. Nun meldet er sich zu Wort.

Seit längerem tobt beim Traditionsclub, der im vergangenen Mai allein durch den 18,4 Millionen Euro schweren Einstieg von Ismaik vor dem finanziellen Aus gerettet wurde, ein Machtkampf zwischen der Investoren-Seite und Vereinspräsident Dieter Schneider. Vor wenigen Tagen hatte der Streit einen neuen Höhepunkt erreicht, als Schneider einen Rücktritt ablehnte.

Investoren im Fußball: Wer bei welchem Verein seine Finger im Spiel hat

"Weder ich noch Herr Ismaik haben 1860 aufgegeben", sagte Iraki in einem Interview der "tz" (Samstag) weiter. "Wir halten an unserem Plan fest und lassen uns von niemandem aufhalten." Ismaik werde schon bald nach München kommen und "auch für einige Tage bleiben. Und er ist selbstverständlich bereit, sich mit Dieter Schneider an einen Tisch zu setzen", sagte Iraki in der "Abendzeitung".

Schneider bekräftigte unterdessen, an seinem Amt festhalten zu wollen. "Ich werde so lange durchhalten, solange sich Aufsichtsrat und Präsidium einig sind, dass wir durchhalten wollen", sagte er in einem Interview der "Bild"-Zeitung (Samstag).

dpa

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