Gespräche ziehen sich hin

Holen die Löwen Michael Görlitz? Das sagt Sportchef Gorenzel

Günter Gorenzel und Daniel Bierofka warten immer noch auf Michael Görlitz.
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Günter Gorenzel und Daniel Bierofka warten immer noch auf Michael Görlitz.

Kommt er? Kommt er nicht? Die Personalie Görlitz zieht sich arg in die Länge. Derweil gibt‘s ein Update zu den Verletzten.

München - Für OB Dieter Reiter ist das Olympiastadion weiterhin eine Option für die Löwen-Zukunft. „Sollte der TSV jedoch ein mit Sponsorengeldern finanziertes Stadion bauen können, wäre das für den Verein natürlich noch besser, auch weil das bei den Fans wohl auf eine höhere Akzeptanz stoßen würde“, sagt Reiter. Außerdem bestätigt er, dass das Grünwalder Stadion für die neue Saison auf 15 000 Zuschauer ausgebaut werde. In der dritten Liga könnten die Löwen im Stadion bleiben, für die zweite Liga bräuchte es einen Umzug. Ins Olympiastadion?

Das Warten auf Michael Görlitz geht derweil weiter. Am Donnerstag verriet Sportchef Günther Gorenzel, dass man sich „in finalen Gesprächen“ befände. Diese ziehen sich anscheinend noch länger. Gestern Vormittag sagte er gegenüber der tz: „Es gibt nichts zu vermelden.“ Langsam läuft die Zeit davon – am 31. Januar schließt das Transferfenster… Eine Neuverpflichtung würde dem Kader guttun. Auch gestern fehlten einige Spieler beim Training. 

Andermatt ist wieder voll dabei

Benjamin Kindsvater kann derzeit etwa nur laufen und Christian Köppel hat muskuläre Probleme. Dazu fehlt weiterhin Timo Gebhart, dessen Tochter elf Wochen zu früh auf die Welt gekommen ist. Umso wichtiger, dass Nicolas Andermatt wieder voll dabei ist. Der Schweizer Mittelfeldspieler, der sich beim Derby gegen die Bayern Ende Oktober eine Schulterecksgelenksprengung zugezogen hatte, stand schon am Mittwoch beim Test gegen Wörgl (11:0) wieder auf dem Platz. „Der Gegner war nicht so gut. Es war das perfekte Spiel, um reinzukommen“, sagt er zur tz. „Ich schaue, dass ich noch nicht voll reingehe und mit Auge spiele.“ 

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Beim Vormittagstraining am Freitag ging es rund. Spielformen elf gegen elf standen auf dem Programm. Dass das erste Pflichtspiel erst in vier Monaten in Nürnberg ist, wo bereits 8700 Gäste-Tickets verkauft sind, hält Daniel Bierofka nicht davon ab, von seinen Spielern Vollgas zu verlangen. „Wollt ihr mich verarschen? Ihr müsst verteidigen!“, brüllte er gestern aus Ärger über das Abwehrverhalten über den Platz. „Das ist richtig, dass er viel fordert. Wir wissen alle, dass der Biero ein harter Trainer ist. Das brauchen wir auch! Eine harte Vorbereitung ist immer gut. Es kommt uns zugute, damit wir fit sind für den Rest der Saison,“ sagt Andermatt.

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In den letzten Tagen waren die Eltern des 22-Jährigen in München zu Gast. Vater Martin Andermatt ist derzeit im Aufsichtsrat von Hannover 96 und war früher u.a. Trainer von Eintracht Frankfurt. „Er hat viel gemacht und keinen Urlaub gehabt“, lobte der 57-Jährige seinen Sohn gegenüber der tz. „Ich hole mir Tipps von meinem Vater. Er hat Erfahrung und hat teilweise auf meiner Position gespielt“, sagt Andermatt-Junior. Mal schauen, welche Tipps er am Samstag beherzigt. Da steht der nächste Test an. Um 14.00 Uhr ist Anpfiff beim SC Fürstenfeldbruck.

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