Klarer Fingerzeig des Jordaniers

1860-Investor Ismaik über deutsches WM-Aus: „Wenn der DFB jetzt seine Lehren zieht ...“

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Hasan Ismaik ist gegen die 50+1-Regel im deutschen Fußball.

Hasan Ismaik hat sich nach dem Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft aus der Fußball-WM 2018 zu Wort gemeldet. Der Investor des TSV 1860 sieht nun den DFB in der Pflicht.

München - Etwas weniger als zwei Stunden nach dem historischen Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft aus der Fußball-WM 2018 durch das 0:2 gegen Südkorea hat sich Hasan Ismaik, der Investor und Hauptgesellschafter des TSV 1860, zu Wort gemeldet. Er beteuert sein Bedauern für die deutsche Blamage. „Ich bin ein großer Fan und Bewunderer des deutschen Fußballs“, scheibt er auf seiner Facebook-Seite, während seine Löwen in Wasserburg testeten (hier im Live-Ticker). „Deswegen bin ich heute traurig und deprimiert, dass sich die deutsche Nationalmannschaft nach der Vorrunde von der WM verabschieden muss.“

Dann wendet er sich aber schnurstracks an den Verband, den er nun in der Pflicht sieht. „Wenn der DFB jetzt seine Lehren aus diesem Ausscheiden zieht, wird man nicht nur eine neue Erfolgsgeschichte schreiben, sondern auch die Bundesliga wieder deutlich an Format gewinnen.“

50+1-Regel als Grund für deutsches Debakel?

Worauf der Jordanier abzielt, dürfte klar sein: Es geht um die 50+1-Regel. Gegen diese hat Ismaik bekanntlich Beschwerde eingelegt, die vom Bundeskartellamt allerdings (noch) nicht weiter verfolgt wird. „Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch nicht entschieden, ob und gegebenenfalls in welcher Form wir dieser Beschwerde nachgehen werden“, sagte Sprecher Kay Weidner im März dieses Jahres.

Ismaik nutzt also das deutsche Debakel bei der Fußball-WM, um sein Bestreben nach einem Fallen der 50+1-Regel zu untermauern. Ob alleine diese Regel aber am Scheitern der Nationalmannschaft liegt, darf zumindest diskutiert werden...

fw

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