Die erste Niederlage – wie reagiert Stevic?

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Wie reagiert Miki Stevic?

München/Duisburg - Die 1:4-Schlappe in Duisburg – es war auch die erste Niederlage, seitdem Miki Stevic im Amt ist.

Und auch noch gleich die höchste Saisonpleite. Natürlich ärgerte sich Stevic mächtig darüber. „Das Spiel war eine super Chance, wieder an die oberen Ränge heranzukommen“, sagte er, „leider war das den Spielern nur nicht bewusst. Wir haben erst in der zweiten Halbzeit angefangen, so zu agieren, wie wir uns das vorgestellt haben. Es hat nicht geklappt, die positive Dynamik der letzten Wochen auszunutzen.“

Und man darf gespannt sein, wie Stevic in der Trainerfrage reagiert. Ob es für ihn wirklich noch Sinn macht, mit Marco Kurz weiterzuarbeiten, oder ob er es doch mit einem neuen Mann zu versucht. Stevic hielt sich in dieser Frage noch etwas bedeckt: „Wir müssen jetzt das Spiel analysieren und versuchen, den schnellsten Weg einzuschlagen, um wieder erfolgreich zu sein.“ Ob der schnellste Weg aber tatsächlich noch zusammen mit Kurz gegangen wird?

Uwe Wolf bleibt bis Saisonende 1860-Coach - und dann? 41 Trainer-Kandidaten

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Die Ära Marco Kurz beim TSV 1860 München ist seit 24. Februar beendet. © dpa
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UWE WOLF: Der bisherige "Assi" übernahm zunächst als Interims-Trainer und wurde am 2. März zum Cheftrainer befördert - bis mindestens zum Saisonende. Doch was dann? Nach den schwachen Leistungen der Löwen in den vergangenen Wochen ist davon auszugehen, dass sich die Löwen einen neuen Coach suchen. © Sampics
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Wer ist auf dem Markt, wer würde sich anbieten? tz-online stellt Ihnen mögliche Kandidaten vor, von Top-Favoriten bis hin zu eher unwahrscheinlichen Namen - Gedankenspiele sind aber zumindest alle wert. Ob sich die Löwen einen davon auf den Trainerstuhl holen? Wer wäre Ihr Favorit? Klicken Sie sich durch! © dpa
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EWALD LIENEN: "Zettel-Ewald" Lienen scheint ein ernsthafter Kandidat. Auf Nachfrage der tz vor dem Spiel der Löwen gegen Rostock sagte Lienen: „Das wird seit Wochen spekuliert, aber ich sage dazu nichts. 1860 hat am Freitag ein sehr wichtiges Spiel, und da wäre ein Kommentar von mir respektlos gegenüber allen Beschäftigten.“ © dpa
Milan Sasic: Nach seiner überraschenden Entlassung beim 1. FC Kaiserslautern wäre Sasic für die Löwen zu haben. Prominente Fürsprecher hat der Kroate allemal: Löwen-Urgestein Fredi Heiß: "Die Lösung mit Sasic wäre gar nicht mal so falsch", so Fredi Heiß. © dpa
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MARTIN ANDERMATT: Den Sprung zum "großen" Trainer hat Martin Andermatt hierzulande noch nicht geschafft, dennoch schätzen viele Experten seinen Sachverstand und die Balance aus Disziplin und Fingerspitzengefühl, die ihm gelingt. Andermatt war zuletzt Trainer des BSC Young Boys in der Schweiz. Er führte aber unter anderem auch den SSV Ulm in die Bundesliga und versuchte sich bei Eintracht Frankfurt. Er wäre bezahlbar und passt ins Anforderungsprofil. Einer für die Löwen also? © dpa
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KLAUS AUGENTHALER: Seit seiner Vertragsauflösung in Wolfsburg am 19. Mai 2007 hat der ehemalige Bayern-Kapitän keinen Verein mehr trainiert. Fraglich allerdings, wie eine Verpflichtung bei den Löwenfans ankommen würde. Gegen Ex-Rote gibt es zumindest gefühlsmäßige Vorbehalte. Und: Miroslav Stevic hat eigentlich kategorisch ausgeschlossen, dass jemand mit FCB-Vergangenheit die Löwen trainiert. © dpa
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VOLKER FINKE: Der Ex-Lehrer gilt unter vielen Fans als Wunschkandidat. Schließlich steht er für Fachkenntnis und Kontinuität - beides hätten die Löwen derzeit bitter nötig. Nachdem er über 15 Jahre den SC Freiburg trainiert hat, soll er nun bei den Urawa Red Diamonds in Japan einen neuen Posten antreten. Insofern wäre eine Verpflichtung kaum zu realisieren. © dpa
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RSYZARD KOMORNICKI: Ebenfalls auf der Kandidatenliste steht der Pole Rsyzard Komornicki. Der trainiert derzeit den Schweizer Erstligisten FC Aarau. © FC Aarau
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ALFONS HIGL: Als Co-Trainer des VfB Stuttgart wurde Higl Deutscher Fußball-Meister. Und: Der gebürtige Bayer hat bereits Löwen-Erfahrung, er coachte vor seinem VfB-Engagement die zweite Mannschaft der Sechziger. © dpa
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KLAUS TOPPMÖLLER: Der Mann aus Rivenich an der Mosel, ein Löwenfan seit Kindheitstagen, trainierte zuletzt die Nationalmannschaft Georgiens. Am 2. April 2008 wurde sein Vertrag wegen „extrem mittelmäßigen Ergebnissen" (Verbandssprecher Nodar Akhalkatsi) aufgelöst. Vor zwei Jahren empfahl Toppmöller den Löwen Abwehrspieler Mate Ghvinianidze. Gibt’s bald ein Wiedersehen? © dpa
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MIRKO SLOMKA: Den ehemaligen Schalke-Trainer brachte Ex-Vizepräsident Josef Hilz ins Gespräch: „Ich könnte mir Slomka als Trainer bei 1860 vorstellen." Fraglich allerdings, ob die Löwen die Gehaltsforderungen Slomkas erfüllen könnten. © dpa
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ARMIN VEH: Einen krassen Sprung nach unten hat Armin Veh schon einmal vollführt. 2003 vom Bundesligisten Hansa Rostock zum Drittligisten FC Augsburg. Ob der gebürtige Augsburger noch einmal Lust auf Unterhaus-Luft hat? © dpa
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PETER NOWAK: Die ehemalige Mittelfeld-Granate spielte mit Micky Stevic von 1994 bis 1997 bei 1860. Nowak wurde in den USA Meister mit Chicago und Washington. Seit Januar 2007 ist er Assistenztrainer des US-Nationalteams und Trainer der U 23. Ob er für die Löwen den Weg über den großen Teich machen würde? © dpa
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WERNER LORANT: Der 60-jährige Ex-Löwen-Trainer überwintert mit seinem Klub DAC Dunajska Streda auf Platz fünf in der ersten slowakischen Liga. Am 28. Februar beginnt die Rückrunde. Mit Lorant? „Micky Stevic kann mich anrufen", sagte Lorant der tz. Werner Beinhart – immer noch eine Option für die Blauen? © dpa
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BERNHARD TRARES: Der ehemalige Löwen-Kapitän war von Dezember 2004 bis April 2006 Co-Trainer unter Reiner Maurer. Derzeit ist er Chefcoach bei Wormatia Worms in der vierten Liga. Als harter Hund, der das blaue Umfeld kennt, nicht die schlechteste Lösung. © dpa
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THOMAS DOLL: In der Vita des sympathischen Ex-Nationalspielers stehen bislang zwei Trainerstationen - bei beiden ist er gescheitert. Beim Hamburger SV ging es nach zwischenzeitlichem Erfolg rapide bergab, der Club geriet sogar in Abstiegsnöte. Bei Borussia Dortmund kam es gleich gar nicht zu Erfolg. Fraglich, ob der Trainer nicht zu lieb für ein Zweitliga-Kellerkind wäre. Aber immerhin ist er auf dem Markt. © dpa
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RALF LOOSE: Nur von September 2007 bis April 2008 dauerte sein Engagement beim FC Augsburg - von einem "Erfolgstrainer" kann man also nicht gerade sprechen. Außerdem läuft sein Vertrag beim FCA noch bis 2010, er bekommt also bequem monatlich sein Gehalt überwiesen und kann sich zurücklehnen. Fraglich, ob er unter diesen Umständen wirklich ein aussichtsreicher Kandidat für die Kurz-Nachfolge ist. © dpa
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WOLFGANG WOLF: Der Pfälzer wurde am 11. April 2007 in Kaiserslautern entlassen, bei 1860 würde er ein ähnlich emotionales Umfeld vorfinden. Wie man in die Erste Liga aufsteigt, weiß Wolf. 2004 führte er den 1. FC Nürnberg wieder nach oben. © dpa
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RAINER MAURER: Rainer Maurer ist in Punkten pro Spiel gemessen der erfolgreichste Löwen-Trainer seit 1994. Er trainiert derzeit in Griechenland den AO Kavala, verfolgt aber die Löwen aus der Ferne genauestens. "Den Löwen steht wieder ein unbefriedigendes Jahr bevor", sagte er im tz-Interview. Wäre er bereit, als neuer Trainer etwas daran zu ändern? © dpa
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THOMAS VON HEESEN: Er gilt als ein hoffnungsvoller Trainer der "neuen" Generation, auch wenn er beim 1. FC Nürnberg gescheitert ist. Ob Apollon Limassol in Zypern die Erfüllung seiner Träume ist? Diesen Club trainiert er nämlich im Moment. © dpa
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ANDREAS BREHME: Noch ein "Ex-Roter", wie er bei den Löwen eigentlich unerwünscht ist. Zudem stand Brehme beim 1. FC Kaiserslautern und der SpVgg Unterhaching in seiner Trainerlaufbahn bislang nicht gerade für überschäumenden Erfolg. © dpa
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LOTHAR MATTHÄUS: Er wird fast immer, wenn in Deutschland ein Trainerposten frei ist, ins Gespräch gebracht. Was wäre, wenn die Löwen ihn anrufen würden? "Ich höre mir alles an", so Matthäus. Doch er sagt auch: "Die Frage stellt sich für mich nicht. Ich habe meinen Vertrag in Israel und fühle mich dort wohl." Und: Stevic hat einen "roten" Trainer eigentlich ausgeschlossen. © dpa
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KARLHEINZ PFLIPSEN: Wenn's keiner mit roter Vergangenheit sein darf, wieso dann nicht ein unerfahrener Trainer mit blauer Vergangenheit? Der Ex-Löwe coachte zuletzt die U23 von Rot-Weiß Essen. "Kalla" wäre sicher nicht die erfahrene Lösung - aber er wäre Löwen-Trainer mit Leidenschaft. © dpa
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MARIO BASLER: "Super-Mario" hat natürlich auch "FC Bayern München" in seiner Vita stehen und kommt damit nicht in Frage. Oder doch? Momentan ist Basler Coach und Sportlicher Leiter bei Eintracht Trier - die zweite Liga wäre für ihn womöglich eine reizvolle Herausfordernung. © dpa
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EDUARD GEYER: Harter Hund gefällig? Bitte, hier ist er! Neben Werner Lorant wäre "Ede" wohl der größte Disziplinfanatiker auf der Kandidatenliste. Vielleicht könnte er den Löwen ja Beine machen. Zuletzt war Geyer bei Dynamo Dresden unter Vertrag. © dpa
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RAINER HÖRGL: Er führte den FC Augsburg in die zweite Liga. Aus persönlichen Gründen trat er jedoch im September 2007 zurück. Sucht er nun eine neue Herausforderung? © dpa
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BERND KRAUSS: An Erfahrung mangelt's dem gebürtigen Dortmunder nun wirklich nicht. Sein letztes Engagement in Deutschland war allerdings im Jahr 2000 (BVB). Vielleicht reizt ihn ja eine neue Herausforderung in der Heimatland? Krauss wäre auf dem Markt. © dpa
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KURT JARA: Der Österreicher ist seit rund zwei Jahren arbeitslos und wartet auf ein neues Engagement. Möglicherweise könnte er den Löwen wieder den nötigen Biss verleihen. © dpa
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HERMANN GERLAND: Er könnte mit seiner ganzen Erfahrung für den Löwen-Aufschwung sorgen. Doch holt sich der TSV 1860 ausgerechnet einen Bayern-Trainer - und würde er es ernsthaft in Erwägung ziehen? © dpa
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UWE RAPOLDER: Er ist seit langem ein großer Löwen-Sympathisant. Deshalb taucht auch der ehemalige Köln-Coach in dieser Liste auf. Rapolder coacht derzeit die TuS Koblenz, und Miki Stevic hat sein Engagement bereits ausgeschlossen. Oder war das ein Täuschungsmanöver? © dpa
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ANDREAS MÖLLER: Er ist als Persönlichkeit bei den Fans ähnlich umstritten wie Lothar Matthäus, versucht derzeit aber auch, als Fußball-Funktionär Fuß zu fassen. Nach seinem Trainerengagement bei Viktoria Aschaffenburg ist er nun Manager bei Kickers Offenbach. Ein Trainerjob in der zweiten Liga würde ihn bestimmt reizen. Aber würde die Löwen auch "Andy" reizen? © AP
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FRANK NEUBARTH: Der Ex-Profi durfte immerhin schon einmal den FC Schalke 04 trainieren, kam aber dort mit dem schwierigen Umfeld nicht klar. Anschließend versuchte er sich bei Carl Zeiss Jena und Holstein Kiel. Geben die Löwen dem 27-Jährigen eine neue Chance? © dpa
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ALEKSANDAR RISTIC: Erfahrung, Disziplin, Sympathie, Unterhaltungswert - der bosnische Trainer-Routinier steht für vieles. Seine letzte Station KFC Uerdingen ist schon rund ein Jahr her - ein neues Engagement könnte Ristic womöglich reizen. © dpa
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WOLFGANG ROLFF: Der Ex-Profi ist als "Schatten" von Thomas Schaaf bei Werder Bremen bekannt. Wer weiß, ob der Co-Trainer aber nicht in Wirklichkeit eine verantwortliche Tätigkeit anstrebt? Zumal der vermeintlich bequeme Job bei Werder Bremen derzeit etwas ungemütlich wird. © dpa
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JÖRG SCHMADTKE: Der Ex-Keeper sprang schon einmal bei Alemannia Aachen als Interimstrainer ein, war dort aber eigentlich Sportlicher Leiter. Im Oktober trennten sich die Aachener von ihm - ob Schmadtke ein neues Engagement an der Seitenlinie reizen würde? © dpa
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CIRIACO SFORZA: Pro: Der Schweizer sammelte beim FC Luzern bereits Cheftrainer-Erfahrung und könnte frischen Wind an die Grünwalder Straße bringen. Contra: Er war mal Bayern-Spieler. © dpa
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WINFRIED SCHÄFER: Um "Winnie" ist es lange ruhig geworden. Nachdem er erst über ein Jahrzehnt den Karlsruher SC trainiert hatte, zog es ihn zum VfB Stuttgart und zu Tennis Borussia Berlin. Danach waren wärmere Gefilde angesagt: Er trainierte Kamerun und steht heute bei Al Ain Club in den Vereinigten Arabischen Emiraten an der Seitenlinie. Ob ihn eine Rückkehr nach Deutschland reizen würde? © dpa
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DRAGOSLAV STEPANOVIC: Mit "Stepi" würden sich die Löwen ein echtes Original auf den Trainerstuhl holen - fraglich nur, ob der Routinier noch zeitgemäß arbeitet. Derzeit coacht er in Serbien den Verein mit dem unaussprechlichen Namen Cukaricki Stankom. © dpa
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MICHAEL SKIBBE: Er wurde jüngst bei Galatasaray Istanbul entlassen. Der ehemalige Leverkusen-Coach trainierte den Traditionsklub nur sieben Monate, dann war Schluss. In der türkischen Fußball-Liga geht es mitunter etwas chaotisch zu, deshalb wäre Skibbe für ein Engagement bei den Löwen bestens gerüstet. © dpa
THORSTEN FINK
THORSTEN FINK: Im April wurde er beim FC Ingolstadt beurlaubt, sagte danach über seine Zukunftspläne: "Ich will bei einem richtig großen Trainer hospitieren." Aber möglicherweise würde ihn ja auch ein neuer Cheftrainer-Job reizen. © dpa
Holger Fach
HOLGER FACH: Noch einer, der bei der bayerischen Zweitliga-Konkurrenz erfolglos blieb. Fraglich, ob 1860 eine Verpflichtung nach Fachs Scheitern beim FCA wirklich in Erwägung zieht. © sampics
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MIROSLAV STEVIC: Eine Doppelfunktion nach dem Wolfsburger "Magath-Modell" für Miki Stevic? Nichts scheint unmöglich bei den Löwen. Stevic hat eine Trainerlizenz. Aber dass ein Mann ohne Trainererfahrung Uwe Wolf ablöst, scheint unwahrscheinlich. © dpa

Unter ihm als Trainer ist in knapp zwei Jahren nie Konstanz in die Mannschaft reingekommen, immer, wenn man sich auf dem Weg der Besserung wähnte, kam ein Rückschlag. Wie jetzt in Duisburg. „Das war ein ganz schwacher Auftritt“, sagte Lars Bender, „wir sind von Anfang an nicht ins Spiel gekommen und das frühe 0:1 hat uns total aus dem Konzept gebracht.“

Benny Lauth ärgerte sich sehr über den ersten Gegentreffer: „Den haben wir viel zu einfach zugelassen. Und dann mussten wir schon nach sechs Minuten dem 0:1 hinterherrennen. Das ist alles sehr ärgerlich.“

tm

1860-Pleite in Duisburg: Die Bilder des Spiels und die Einzelkritik

1860-Pleite in Duisburg: Die Bilder des Spiels und die Einzelkritik © 
Schon vor dem Spiel wirkte Marco Kurz nachdenklich. Ahnte er schon, dass das Gastspiel in Duisburg schief gehen würde? © Fishing4
Da war's passiert: Schon in der 7. Minute köpft Duisburgs Dorge Rostand Kouemaha ein. Mate Ghvinianidze ist zu weit weg. © dpa
Marco Kurz gefällt nicht, was er da sieht. Daraufhin muss er auch noch zweimal personell reagieren. © Fishing4
Mate Ghvinianidze verletzt sich in diesem Zweikampf mit Makiadi © Fishing4
Der Verteidiger humpelt vom Platz. Für ihn kommt Gregg Berhalter zurück ins Team, der zuletzt vom Abwehrchef zum Bankdrücker degradiert worden ist. © Fishing4
Bitter: Danach trifft's auch noch den Käptn. © Fishing4
Bierofka muss vom Platz, für ihn kommt José Holebas ins Spiel. © Fishing4
Der Ordnung tut so ein Doppelwechsel natürlich nicht gut. Prompt schlägt es erneut ein: Dorge Rostand Kouemaha trifft zum 2:0 - der Pausenstand. © Fishing4
Nach der Halbzeit versuchen die Löwen, sich gegen die Niederlage zu stemmen, doch die Duisburger bleiben gefährlich. Schließlich erhöht sogar noch Cedrick Makiadi auf 3:0. © dpa
Der Duisburger Jubel ist groß. © dpa
Auch Marco Kurz' Anweisungen und Manuel Schäfflers Treffer zum 1:3 konnte die Niederlage nicht ändern. Kouemaha besorgt mit seinem dritten Treffer den 4:1-Entstand. © Fishing4
Miroslav Stevic ist die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. © Fishing4
Auch Stefan Aigner ist bedient. © Fishing4
Sehen Sie hier die Einzelkritik der Löwen-Spieler. © Fishing4
Tschauner: Der Mann konnte einem nur noch leid tun, war hinter einer vogel­wilden Abwehr ohne Chance bei den vier Gegentoren. Note: 3 © Fishing4
Rukavina: So schnell kann’s gehen. Nach nur drei Wochen in München hat sich der Rechtsverteidiger an das schwache Niveau seiner neuen Mannschaft nahtlos angepasst. Schwerer Stellungsfehler beim 0:3. Note: 5 © sampics
Ghvinianidze: Sah beim 0:1 ununglücklich aus. Musste dann bald verletzt raus. Ohne Bewertung © Fishing4
Ab 19. Berhalter: Schwamm gleich fleißig mit in der desolaten Löwen-Abwehr. Pennte beim 1:4. Note: 5 © Fishing4
Beda: Wurde im vergangenen Sommer geholt, um die Löwen-Abwehr zu verstärken. Warum hat ihm das nur keiner gesagt? Hatte vor dem 0:2 überhaupt kein Interesse, den Torschützen Kouemaha zu stören. Note: 5 © Fishing4
Johnson: Es gibt viele gute Linksverteidiger auf dieser Welt. Johnson gehört mit Sicherheit nicht dazu. Es ist auch überhaupt nicht seine Position. Viele, viele Fehler. Note: 6 © Fishing4
Ledgerwood: Hofft darauf, dass sein Vertrag verlängert wird. Warum, das konnte er in Duisburg nie unter Beweis stellen. Note: 5 © Fishing4
Lars Bender: Wo ist nur all sein Talent geblieben? Defensiv wie offensiv ohne Inspiration. Lief im (wilden) Haufen mit. Note: 5 © Fishing4
Aigner: DFB-Trainer Horst Hrubesch saß im Stadion, um ihn für die U-21-Nationalmannschaft unter die Lupe zu nehmen. Aigner wird auf eine Einladung noch warten müssen. Ohne Pep. Note: 5 © Fishing4
Ab 71. Schäffler: War nur ein paar Sekunden auf dem Platz, schon traf er ins Tor. Ohne Bewertung © Fishing4
Bierofka: Musste bereits nach 28 Minuten verletzt den Platz verlassen. Ohne Bewertung © Fishing4
Ab 28. Holebas: Sorgte dafür, dass die Löwen weiterhin zu elft spielten. Mehr aber auch nicht. Note: 5 © Fishing4
Lauth: Ihm gelang so gut wie gar nichts. Vergab kurz vor Schluss dann noch eine hundertprozentige Chance. Note: 5 © Fishing4
Pourie: In seinem allerersten Zweitligaspiel ackerte und mühte sich der 18-Jährige, als wäre es sein letztes. Der einzige bei den Löwen, der Zug zum Tor erkennen ließ. Wurde aber die meiste Zeit allein gelassen. Note: 4 © sampics

Quelle: tz

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