Auch Sorgen um Wein

Diagnose steht fest - So lange fällt Berzel bei den Löwen aus

Aaron Berzel (r.) mit Mannschaftskollege Kadjovi Koussou.
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Aaron Berzel (r.) mit Mannschaftskollege Kadjovi Koussou.

Gleich zwei Sechser plagt bei den Löwen das Verletzungspech - ein anderer defensiver Mittelfeldmann könnte dem TSV 1860 schon bald helfen. Bei Aaron Berzel steht eine Diagnose fest. 

Update: 31. August 15.16 Uhr: Bei Aaron Berzel, der das Training mit Adduktoren-Problemen abbrechen musste, steht nach einer Untersuchung die Diagnose fest. Bei dem 26-Jährigen wurde ein Faserriss im Adduktor links festgestellt. Das gab der TSV 1860 über Twitter bekannt. Berzel wird den Löwen voraussichtlich 2-3 Wochen fehlen.

München -  Das große Thema vor dem Duell gegen Energie Cottbus (19.00 Uhr, wir berichten im Live-Ticker) sind bei den Löwen die Sechser. Wie die tz* bereits am Mittwochabend berichtete, steht Ex-Löwe Romuald Lacazette vor einer Leihe nach München. Der 24-jährige Franzose hat bei Zweitligist Darmstadt 98 keine Perspektive mehr. Jetzt könnte es sein, dass die Lilien ihn für ein Jahr im Schaufenster für mögliche Interessenten in München parken. Im Gespräch ist eine Leihe über ein Jahr. Daniel Bierofka wollte zu einer möglichen Verpflichtung des kampfstarken Sechsers nichts sagen.

Auch ohne den möglichen Neuzugang könnte es dem Trainer passieren, dass er in der Zentrale am Freitag umstellen muss. Daniel Wein droht auszufallen! „Es ist schwer abzuschätzen, ob er spielt“, erklärte ­Bierofka. „Er hat einen Schlag auf das Sprunggelenk bekommen und eine Entzündung. Wir müssen schauen, wie er es mit den Schmerzen aushält!“ Die Hoffnung ist noch da, dass der „Schlüsselspieler“ (Zitat Bierofka) auflaufen kann. „Wir tun uns schwer, Vino zu ersetzten!“

Auch Berzel im Pech

Bitter: Auch Aaron Berzel, der sich zuletzt immer näher an den Kader herangekämpft hatte und durchaus eine Alternative für Wein gewesen wäre, musste das Training wegen Problemen an den Adduktoren abbrechen!

Sollte Wein ausfallen, gibt es für Bierofka dennoch einige Alternativen. „Es ist die Möglichkeit für andere Leute, sich in den Vordergrund zu spielen“, so der Trainer. „Die Chance müssen sie eiskalt nutzen. Der, den ich aufstellen werde, wird sich sicher zerreißen!“ Simon Seferings oder etwa Kristian Böhnlein würden sich anbieten – aber auch Simon Lorenz. „In Hoffenheim hat er auf der Sechs gespielt“, erklärte ­Bierofka. „Da ist er ausgebildet worden. Dann ist nach hinten in die Innenverteidigung gegangen.“

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Entwarnung bei Karger

Entwarnung gibt es bei Nico Karger, der am Dienstag das Training wegen Herzproblemen abbrechen musste. „Er hat einen guten Eindruck gemacht.“ Auch Sascha Mölders, der in Aalen noch verletzt fehlte, konnte in dieser Woche wieder trainieren. Ob Bierofka auf das erfolgreiche 4-3-3-System vom Aalen-Sieg setzt, oder wieder auf 4-4-2 umstellt, ließ der Trainer offen – nicht zu viel veraten! „4-4-3 ist eine Offensiv-Formation, die ich gerne spiele, aber auch das 4-4-2 hat gut funktioniert“, sagte der Trainer und fügte schmunzelnd an: „Ich würfele nochmal!“

ffu, fd

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