Wechsel nach Australien

Adlung erklärt: Darum habe ich mich gegen 1860 entschieden

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Daniel Adlung herzt im Trikot des TSV 1860 einen Teamkollegen. Bald folgt der Ex-Löwe zwei alten Bekannten nach „Down Under“.

Daniel Adlung spricht über die Gründe seiner Trennung vom TSV 1860, das Abenteuer Australien und warum der 29-Jährige bei den Anhängern der „Löwen“ besonders polarisiert hat.

München - Vier Jahre lang hatte Daniel Adlung beim TSV 1860 München Höhen und Tiefen erlebt. Nach dem Abstieg in die Regionalliga zog der 29-Jährige einen Schlussstrich und wird Deutschland erstmal verlassen. In der SZ schildert Adlung die Gründe, warum er das Angebot zur Vertragsverlängerung bei den „Löwen“ ausgeschlagen hat: „Ich habe mit Daniel Bierofka gesprochen und ihm gesagt, dass ich mir schon vorstellen könnte, unter ihm zu spielen. Wegen ihm habe ich mir überhaupt darüber Gedanken gemacht. Er ist ein guter Trainer und wird seinen Weg gehen. Letztendlich sind wir aber nicht zusammengekommen“, sagt der Mittelfeldspieler, der sich auf sein „neues Abenteuer“ am anderen Ende der Welt freut.

Adlung beim TSV 1860: „Ich habe in den vier Jahren viel erlebt, auch viel Negatives“

Finanzielle Gründe seien für die Entscheidung nicht ausschlaggebend gewesen, erklärt Adlung. Auch ein lukratives Angebot von Regionalliga-Konkurrent Schweinfurth habe er abgelehnt. Vielmehr hat Adlung nach reiflicher Überlegung eine neue Herausforderung gereizt: „Ich habe in den vier Jahren in München viel erlebt, auch viel Negatives. Zurzeit ist gerade durch den Neuanfang wieder alles himmelblau. Trotzdem müssen dort erst einmal neue Strukturen wachsen. Das war für mich aber kein Hauptgrund, das Angebot abzulehnen. Ich habe mich nicht gegen etwas entschieden, sondern für Adelaide“, so der Ex-Spieler des TSV 1860 weiter. Schon in Kürze wird Adlung sein Glück bei dem australischen Verein Adelaide United versuchen, wo er auf zwei alte Bekannte treffen wird, was der ausschlaggebende Grund war. Der obligatorische Medizincheck sowie die Unterschrift werden in Kürze absolviert. 

In dem Interview in der Süddeutschen Zeitung äußert sich der gebürtige Franke Adlung außerdem zu seiner polarisierenden Rolle bei den Fans des TSV 1860: „Was die Leute in sozialen Netzwerken über mich verbreiten, interessiert mich nullkommanull. Die Leute, die mich wirklich kennen, wissen, was ich kann. Warum ich mir bei manchen Fans diesen Kredit verspielt habe, verstehe ich nicht. Viele sind vielleicht froh, dass ich weg bin. Jeder kann sich seine eigene Meinung bilden, ich gehe meinen Weg weiter.“

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pf

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