FCB-Teammanager sehnt sich nach Derbys, lobt Klinsi und fordert Schutz für Ribéry

Christian Nerlinger: 1860 soll aufsteigen

Fleißiger Arbeiter im Hintergrund: Christian Nerlinger
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Fleißiger Arbeiter im Hintergrund: Christian Nerlinger

Am Samstag lud der Bayerische Fußball-Verband (BFV) erstmals zum Fußballtalk.

Mit dabei: der Teammanager des bayerischen Vorzeigeklubs, Bayerns Teammanager Christian Nerlinger. Eines seiner Themen, das auch die Fans elektrisiert: das Derby zwischen 1860 und dem FC Bayern.

Ginge es nach Nerlinger, käme die Stadt so schnell wie möglich wieder in den Genuss dieses Duells, das als reines Freundschaftsderby von der Bayern-Spitze im nächsten Januar abgesagt worden war. „Für mich waren die Derbys gegen Sechzig herausragend. Ich wünsche mir, dass sie aufsteigen“, sagt Nerlinger, der die Diskussionen im Familienkreis vermisst, die Fan-Rivalität auf höchster Ebene. Deshalb hofft er, dass Fußball-München so bald wie möglich Rot gegen Blau kämpfen sieht.

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„In meiner Familie gibt es viele Blaue, aber die sind in letzter Zeit ruhiger geworden. Ich wünsche mir, dass sie zu alter Stärke zurückfinden. Sie haben ein großes Fanpotenzial, ich habe die Derbys damals sehr genossen“, erklärt Nerlinger seine Sicht der Dinge.

Abseits der Derby-Nostalgie denkt Nerlinger vor allem an den Erfolg des FC Bayern und hofft auf einen guten Start in die Rückrunde. „Es ist noch nicht alles gut. Wir müssen so weiter machen wie bisher. Unter Jürgen Klinsmann läuft jetzt alles in die richtige Richtung. Wir haben die Voraussetzungen für Erfolg geschaffen, aber ich möchte nicht schon wieder mit zwei Unentschieden in die Rückrunde starten und erst recht nicht mit einer deftigen Niederlage in Bremen“, erinnert Nerlinger an das 2:2 gegen Hamburg, das 1:1 in Dortmund sowie das unfassbare 2:5 in der Allianz Arena gegen Bremen zu Saisonbeginn.

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Einen Großteil des Erfolges verdanken die Bayern natürlich Franck Ribéry. Das weiß auch Nerlinger und deshalb fordert er Schutz für den oft nur mit Fouls zu stoppenden Superstar. „Ribéry ist nicht alles, aber er ist natürlich extrem wichtig. Franck ist im Eins-gegen-Eins von niemandem zu stoppen – deshalb müssen wir ihn schützen“, so Nerlinger.

Ein Problem mit den Schiedsrichter-Entscheidungen sieht Nerlinger diesbezüglich aber nicht. „Ich bin mit den Schiedsrichtern sehr zufrieden. Mittlerweile besuchen die Schiedsrichter die Vereine und daraus entsteht eine sehr produktive Zusammenarbeit.“

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Quelle: tz

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