Bierofka: "Ich habe Stadionverbot"

Stadionverbot der anderen Art: Daniel Bierofka.
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Stadionverbot der anderen Art: Daniel Bierofka.

Er kann nicht ohne seine Löwen. Zehn Tage nach seiner Bandscheiben-OP schaute Daniel Bierofka am Montag an der Grünwalder Straße vorbei. Das tz-Interview.

Daniel, seit Sie verletzt sind, hat 1860 dreimal gewonnen. Gibt ihnen das zu denken?

Bierofka (lacht): Nein, mich freuen die Siege, die helfen bei der Heilung. Es wäre ein Traum, oben mitzuspielen, wenn ich wieder zurückkomme.

Wann ist es soweit?

Bierofka: Nächste Woche fang ich mit der Reha an, in vier Wochen vielleicht mit dem Lauftraining. Mein Ziel ist es, beim letzten Hinrundenspiel gegen Nürnberg wieder im Kader zu sein.

Unterstützen Sie die Mannschaft am Mittwoch gegen Koblenz im Stadion?

Bierofka: Nein, mein Arzt, der Professor Mayer, hat mir Stadionverbot erteilt. Die Kälte wäre Gift für meine Bandscheibe.

Nervt die Untätigkeit?

Bierofka: Und wie! Es ist schwierig, sich zurückzuhalten, wenn’s einem so gut geht wie mir jetzt.

Wie vertreiben Sie sich die Zeit?

Bierofka und die Ehefrau

Bierofka: Ich lese, spiele mit unserem Kleinen und geh’ meiner Frau auf die Nerven (lacht).

Geht die Siegesserie der Löwen weiter?

Bierofka: Ich glaube fest daran. Die Mannschaft zerreißt sich, jeder rennt für den anderen. Jetzt haben wir mit Koblenz einen Gegner vor der Brust, der machbar ist.

Ein Wort noch zu Berkant Göktan. Können Sie die Verärgerung von Marco Kurz nachvollziehen?

Bierofka: Ja, das kann ich. Göktan hat Marcos Vertrauen missbraucht und uns allen einen Bärendienst erwiesen, auch sich selbst. Trotzdem hoffe ich, dass er die Kurve nochmal kriegt und den x-ten Neuanfang schafft.

lk

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Quelle: tz

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