Japaner will nur treffen

Gegner sind Osako egal: "Kenne die eh nicht"

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Er kennt ihn nicht, aber dennoch lässt Yuya Osako (l.) seinen Gegenspieler Florian Hartherz (Paderborn) stehen.

München - Auch wenn Yuya Osako wegen einer Verletzung am Dienstag mit dem Training pausieren musste, blickt er optimistisch auf das nächste Spiel. Auch wenn er den Gegner nicht kennt.

Trainingspause wegen eines Blutergusses an der linken Hüfte - doch für Löwen-Stürmer Yuya Osako ist das kein Beinbruch. Im Gegenteil: Der Japaner blickt nur auf das Spiel am kommenden Wochenende beim SV Sandhausen. "Egal, das ist kein Problem", sagte der 23-Jährige über die Pause gegenüber der Bild. "Ich ruhe mich jetzt eben aus und bin dann bis zum Spiel am Samstag wieder fit, denn nur das zählt." Auxh am Mittwochvormittag fehlte der Nationalspieler im Mannschaftstraining, absolvierte stattdessen eine Laufeinheit in den Isarauen.

Der Gegner ist ihm dabei denkbar egal. Er kennt sie schließlich nicht einmal. Osako weiß sowieso, was von ihm erwartet wird: Tore, Tore, Tore. Und das am besten gegen jedes Team. "Ich kenne die ganzen Gegner sowieso nicht", so der Japaner, "von daher mache ich mir keinen Kopf, gegen wen ich treffen soll." Er gibt zu, dass er manchmal via DVD oder Youtube die anderen Mannschaften verfolgt, doch das brächte ihm eh nicht viel.

Yuya Osako: Der neue 1860-Star im Porträt

Das ist der neue Löwen-Star Yuya Osako. Wir stellen den Japaner vor. © M.I.S.
Yuya Osako wurde am 18. Mai 1990 in Kaseda, Kagoshima geboren. © MIS
Der Rechtsfuß spielte bis September 2009 im Kagoshima Jitsugyo Highschool Team und wechselte dann in die höchste japanische Spielklasse, die J-League, zu den Kashima Antlers. © MIS
Mit dem siebenfachen Meister wurde der japanische Angreifer 2011 Ligapokalsieger. © M.I.S.
Insgesamt lief der 23-Jährige 179 Mal für die Kashima Antlers auf und erzielte dabei 57 Treffer. © M.I.S.
Osako ist japanischer Nationalspieler. © M.I.S.
Er hat eine Freundin, die aber vorerst nicht nach Deutschland zieht. © M.I.S.
"Wir haben den Offensivspieler, den wir uns gewünscht haben, bekommen", frohlockte der damalige Sportchef Florian Hinterberger. Friedhelm Funkel ergänzte: "Ich bin froh, dass er hier ist und sicher, dass er uns helfen wird. Er ist sehr kampfstark, gibt keinen Ball verloren und weiß, wo das Tor steht. Riesenkompliment an Florian Hinterberger, der sehr hart verhandelt hat. Der Kontakt bestand über einen längeren Zeitraum." © M.I.S.
"Ich habe das Ziel, bei der Weltmeisterschaft zu sein. Es ist dafür sehr wichtig, dass ich hier spielen kann. Ich wollte eine andere Möglichkeit ergreifen und die Chance haben, ein besserer Spieler zu werden", so Osako an seinem ersten Tag als Löwe. © sampics / Stefan Matzke
Diese Facebook-Seite ist ein Fake. Osako ist gar nicht beim sozialen Netzwerk. © sampics / Stefan Matzke
Dieses Trikot bekam Osako zum Start bei den Löwen vom Verein geschenkt. © sampics / Stefan Matzke
Er habe keine besonderen Interessen neben Fußball, erklärte Osako. © sampics / Stefan Matzke
Eigentlich wollte er wegen seines Geburtstags die Trikotnummer 18 haben. Ging aber nicht. © sampics / Stefan Matzke
Osako wurde toll empfangen. "Einige Fans waren am Flughafen. Da sehe ich, dass die Stadt München eine Fußballstadt ist." © sampics / Stefan Matzke
Er wolle Tore für den Aufstieg schießen, sagte Osako an seinem ersten Löwen-Tag. Das klingt doch gut! © sampics / Stefan Matzke

Osako verfolgt eine einfache Strategie, die sich bislang ausgezahlt hat: "Ich gehe einfach unvoreingenommen auf den Platz und lerne die Gegenspieler in den ersten Minuten kennen. Das funktioniert gut. Ich wusste ja auch nichts von den Stärken der Löwen, als ich hier ankam."

Die Stärke der Löwen ist aktuell aber wohl eher Osako selbst. An den beiden einzigen Zählern im Kalenderjahr 2014 war der Neuzugang mit seinen beiden Treffern selbst entscheidend beteiligt.

fw

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