Trennung von Hinterberger

Mayrhofer: "Haben uns mehr vorgestellt"

Gerhard Mayrhofer
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Ein Bild aus vergangenen Zeiten: Präsident Gerhard Mayrhofer (l.) und Ex-Sportchef Florian Hinterberger.

München - Die Trennung von Sportchef Florian Hinterberger war für die wenigsten Löwen-Kenner überraschend. Präsident Mayrhofer äußerte sich vor dem Sandhausen-Spiel dazu.

"Wir haben schon länger Gespräche geführt. Wir sind ja dabei den TSV 1860 München wieder neu aufzubauen. Und dies war ein weiterer Schritt", sagte Löwen-Präsident Gerhard Mayrhofer zu der wenig überraschenden Trennung von Florian Hinterberger.

Mayrhofer betonte und lobte nochmal die gute Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Sportchef. Er verteidigte aber auch die Entscheidung des Vereins: "Wir haben uns sicherlich für diese Saison mehr vorgestellt. Platz neun oder zehn sind nicht das war wir erreichen wollten. Wir haben die Saison noch nicht abgehakt", gab sich Mayrhofer kämpferisch.

Dass sich die Trennung von Hinterberger schon länger abgezeichnet hatte, wollte Mayrhofer nicht dementieren. "Manche Dinge entwickeln sich. Für so etwas gibt es keinen richtigen oder falschen Zeitpunkt", so der Löwen-Präsident bei Sky.

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Trainer Friedhelm Funkel wusste von der geplanten Entscheidung, war jedoch nicht an dieser beteiligt: "Wir tauschen uns permanent mit dem Trainer aus. Es wäre ja auch schlimm, wenn wir das nicht machen würden. Auch mit dem Geschäftsführer (Markus Rejek, Anm. d. Red) haben wir gesprochen. In die Entscheidung an sich war Friedhelm Funkel aber nicht involviert."

Funkel selber bestätigte die Aussagen von Mayrhofer noch vor dem Liga-Spiel gegen Sandhausen: "Ich war natürlich informiert. Es ist natürlich immer schade, wenn sich ein guter Sportdirektor im beiderseitigen Einvernehmen von einem Verein trennt", sagte Funkel bei Sky.

bix

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