Haftbefehl droht

Namibia per Mietwagen: Vorsicht bei örtlichen Verleihern

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Namibias Weite und die abwechslungsreiche Landschaft verlocken zu Selbstfahrertouren. Doch wer einen Wagen mietet, sollte sich vorher gut informieren. Foto: Jürgen Bätz

Wer nach Namibia reist, will vor allem die faszinierende Landschaft kennenlernen. Das geht am besten mit dem Auto. Allerdings lauern beim Mieten eines Wagens einige Fallen: Das Auswärtige Amt gibt Tipps.

Windhuk/Berlin (dpa/tmn) - Die Weite Namibias mit einem Mietwagen zu erkunden, ist für Reisende besonders verlockend. Doch das Auswärtige Amt (AA) rät in seinen aktualisierten Reise- und Sicherheitshinweisenzu Vorsicht.

Wer das Land im Südwesten Afrikas mit dem Auto erkunden will, sollte bei der Anmietung folgendes beachten:

- Örtliche Mietwagenverleiher statten ihre Autos in der Regel mit einem Tracker aus, der die gefahrene Strecke und die Geschwindigkeit aufzeichnet. Fährt der Urlauber nur geringfügig zu schnell, erlischt bei einigen Firmen jeder Versicherungsschutz.

- Bei Unfällen verlangen manche lokalen Mietwagenanbieter vom Fahrer den Nachweis darüber, nicht fahrlässig gehandelt zu haben. Kann der Kunde das nicht beweisen, verweigert die Firma oft jede Leistung.

- Manche Verleiher schrecken nicht davor zurück, Fahrer bei ausstehenden Zahlungen mit drastischen Maßnahmen an der Ausreise zu hindern - zum Beispiel, indem sie einen Haftbefehl erwirken.

- Das AA rät, einen Wagen nur von einem Mitglied der namibischen Vereinigung der Autovermieter Caran zu mieten. Reisende sollten alle Vertragsbedingungen vor der Buchung genau studieren. Bremsen und Reifen müssen auf Zuverlässigkeit geprüft werden. Wegen der häufigen Pannen auf Schotterpisten sollten außerdem zwei Reserveräder im Kofferraum liegen.

Reise- und Sicherheitshinweise für Namibia

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