Lufthansa: Elektronischer Chip statt Gepäckanhänger

So sieht der elektronische "Gepäckanhänger" aus, den Lufthansa und Rimowa entwickelt haben - wobei es sich natürlich gar nicht um einen Anhänger handelt, sondern um ein Datenmodul. Der Papierklebestreifen am Koffer könnte damit zukünftig ersetzt werden. Foto: Rimowa
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So sieht der elektronische "Gepäckanhänger" aus, den Lufthansa und Rimowa entwickelt haben - wobei es sich natürlich gar nicht um einen Anhänger handelt, sondern um ein Datenmodul. Der Papierklebestreifen am Koffer könnte damit zukünftig ersetzt werden. Foto: Rimowa

Ob er wirklich verhindert, dass Koffer verloren gehen, muss sich noch zeigen. Aber er könnte das Reisen vereinfachen. Rimowa und Lufthansa wollen zum nächsten Jahr einen Chip vorstellen, der wie ein elektronischer Kofferanhänger funktioniert.

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Lufthansa und der Kofferhersteller Rimowa haben einen elektronischen "Gepäckanhänger" entwickelt. Damit können Reisende ihren Koffer in Zukunft von zu Hause oder unterwegs aus mit der Lufthansa-App einchecken.

Die Daten der elektronischen Bordkarte werden dabei über das Smartphone per Bluetooth an den sogenannten Rimowa Electronic Tag gesendet, ein in den Koffer integriertes Datenmodul. So weiß das Gepäckstück, wohin es gehen soll. Ein Gepäckanhänger aus Papier, den sich Reisende derzeit am Flughafen ausdrucken müssen, entfällt damit. Der Kunde muss den Koffer am Gepäckschalter nur noch auf das Band stellen, erklärt Lufthansa.

Das elektronische Datenmodul auf dem Rimowa-Koffer sieht aus wie die heutigen Papieranhänger. Es kann nicht abreißen und ist vor Hitze, Kälte, Stürzen und Feuchtigkeit geschützt. Der Rimowa Electronic Tag wird derzeit noch von Lufthansa getestet und soll voraussichtlich Anfang kommenden Jahres eingeführt werden.

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