Wenn nur die Mieten nicht wären

So stellen sich die Deutschen ihre Traumwohnung vor

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Was brauchen die Deutschen, um mit der eigenen Wohnung zufrieden zu sein?

Was die Traumwohnung betrifft, haben die Deutschen eine genaue Vorstellung - doch wieviel würde uns dieser Luxus kosten?

Wie die Traumwohnung aussehen soll und was tatsächlich im Budget drin ist, kann oft nicht unterschiedlicher sein. Deswegen hat das Immobilienportal immowelt.de eine Umfrage gestartet, um herauszufinden, was die perfekte Unterkunft der Deutschen haben muss - und wie tief wir dafür in die Tasche greifen müssten.

Umfrageergebnisse: Das soll die Wohnung haben

Die Ansprüche sind gar nicht mal so übertrieben: 3 bis 4 Zimmer auf 81 bis 105 Quadratmeter soll die Wohnung haben - eine Terrasse oder ein Balkon dazu wären ganz nett. Außerdem achten die Deutschen laut Umfrage auch auf eine hohe Energieeffizienz.

Weniger interessant sind für Wohnungssuchende aber, ob bereits eine Küche in der Immobilie vorhanden ist oder ob ein Garten zur Verfügung steht.

Mietpreise: So sieht es in der Realität aus

Die Wünsche sind klar, doch kann man sich diesen "Luxus" auch leisten? Der Vergleich mit den Mietpreisen bezüglich Wohnungen, die diese Ansprüche erfüllen, zeigt dass es in Deutschland große Unterschiede bei den Preisen gibt.

München ist mal wieder Spitzenreiter, wenn es um teure Mieten geht: Für die gesuchte Wohnung muss ein Interessent bis zu 1.500 Euro monatlich einkalkulieren. Dahinter folgen Frankfurt am Main (1.170 Euro) und Stuttgart (1.080 Euro). Dies steht im herben Kontrast zum Wohnungsmarkt in Dortmund. Hier ist man schon bei 570 Euro im Monat dabei. Das macht beinahe eine Spanne von 1000 Euro aus. Der bundesweite Durchschnitt für die Traumwohnung liegt bei 670 Euro.

Stadt

Durchschnittspreis einer Wohnung mit 3 bis 4 Zimmern und 81 bis 105 Quadratmeter

Berlin

900 €

Bremen

720 €

Dortmund

570 €

Dresden

730 €

Düsseldorf

900 €

Essen

600 €

Frankfurt am Main

1.170 €

Hamburg

1.030 €

Hannover

720 €

Köln

880 €

Leipzig

610 €

München

1.500 €

Nürnberg

800 €

Stuttgart

1.080 €

Durchschnittswert Deutschland

670 €

Quelle: immowelt.de

Die Mietpreise sind als Durchschnittswerte von Nettokaltmieten bei Neuvermietung zu verstehen. Als Datenbasis verwendete immowelt.de 61.200 Mietwohnungen und -häuser, die im 1. Halbjahr auf dem Online-Portal inseriert wurden.

Insgesamt wurden 1000 Personen ab 18 Jahren dazu befragt.

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Bei den steigenden Preisen auf dem Wohnungs- und Immobilienmarkt stellt sich die Frage, ob es sich überhaupt noch lohnt eine Immobilie zu kaufen. Laut dem Wohn-Atlas der Postbank gibt es tatsächlich noch ein paar Fleckchen in Deutschland, wo Sie günstig wegkommen.

Wie frustrierend die Wohnungssuche sein kann, zeigt dieser Aushang eines Schwaben, der endgültig die Schnauze voll hatte vom Immobilienmarkt.

Von Franziska Kaindl

Zuzug: Diese Regionen werden bis 2030 boomen

Platz 10: Der Landkreis Karlsruhe soll laut dem HWWI bis 2030 von 18.033 Einwohner auf 436.000 Einwohner wachsen - ein enormer Anstieg. Grund dafür solle die günstige Lage in der Nähe von Metropolen wie Frankfurt und Stuttgart sein, außerdem der Verkehrsanschluss zur A5 in Richtung Südwesten und den guten ICE-Verbindungen.
Platz 10: Der Landkreis Karlsruhe soll laut dem HWWI bis 2030 von 18.033 Einwohner auf 436.000 Einwohner wachsen - ein enormer Anstieg. Grund dafür solle die günstige Lage in der Nähe von Metropolen wie Frankfurt und Stuttgart sein, außerdem der Verkehrsanschluss zur A5 in Richtung Südwesten und den guten ICE-Verbindungen. © picture alliance / dpa / Uli Deck
Platz 9: Dank seiner Nähe zu München und den erschwinglicheren Mieten im Vergleich zu der bayerischen Landeshauptstadt, soll auch der Landkreis Rosenheim in Zukunft großen Bevölkerungszuwachs bekommen. Rund 19.300 Menschen werden dann ins Alpenvorland ziehen - insgesamt macht das rund 256.000 Einwohner bis 2030.
Platz 9: Dank seiner Nähe zu München und den erschwinglicheren Mieten im Vergleich zu der bayerischen Landeshauptstadt, soll auch der Landkreis Rosenheim in Zukunft großen Bevölkerungszuwachs bekommen. Rund 19.300 Menschen werden dann ins Alpenvorland ziehen - insgesamt macht das rund 256.000 Einwohner bis 2030. © picture alliance / dpa / Peter Kneffel
Platz 8: Im Rhein-Neckar-Kreis erwartet man den höchsten Anstieg von Häuserpreisen bundesweit - denn angeblich werden 20.600 neue Einwohner in die Gegend um Heidelberg strömen. Damit erhöht sich die Einwohnerzahl auf 542.000 Menschen.
Platz 8: Im Rhein-Neckar-Kreis erwartet man den höchsten Anstieg von Häuserpreisen bundesweit - denn angeblich werden 20.600 neue Einwohner in die Gegend um Heidelberg strömen. Damit erhöht sich die Einwohnerzahl auf 542.000 Menschen. © picture alliance / Ronald Wittek
Platz 7: Trotz führender Positionen in Sachen höchste Miet- und Häuserpreise - die Menschen zieht es nach Fürstenfeldbruck. Wieder einmal spielt die Nähe zur Metropole München eine Rolle. Deshalb wird ein Bevölkerungsanstieg von bis zu zehn Prozent erwartet. In Zahlen sind das 20.920 neue Einwohner, die zusammen mit der jetzigen Bevölkerung 214.000 Menschen ergeben.
Platz 7: Trotz führender Positionen in Sachen höchste Miet- und Häuserpreise - die Menschen zieht es nach Fürstenfeldbruck. Wieder einmal spielt die Nähe zur Metropole München eine Rolle. Deshalb wird ein Bevölkerungsanstieg von bis zu zehn Prozent erwartet. In Zahlen sind das 20.920 neue Einwohner, die zusammen mit der jetzigen Bevölkerung 214.000 Menschen ergeben. © pixabay / LeilaSchmidt
Platz 6: Die beliebte Touristengegend um die Region Breisgau-Hochschwarzwald bekommt ebenfalls Zuwachs in der Bevölkerung: Hier rechnet das HWWI bis 2013 mit 22.091 neuen Einwohnern - das macht insgesamt 257.000 Menschen.
Platz 6: Die beliebte Touristengegend um die Region Breisgau-Hochschwarzwald bekommt ebenfalls Zuwachs in der Bevölkerung: Hier rechnet das HWWI bis 2013 mit 22.091 neuen Einwohnern - das macht insgesamt 257.000 Menschen. © pixabay /AshLM
Platz 5: Die Region nördlich von Stuttgart erfreut sich eines wirtschaftlich starken Auftretens. Das scheint auch für Wohnungssuchende attraktiv zu sein: Mit 22.874 neuen Einwohnern wird der Landkreis Ludwigsburg bis 2030 etwa 534.000 Einwohner zählen.
Platz 5: Die Region nördlich von Stuttgart erfreut sich eines wirtschaftlich starken Auftretens. Das scheint auch für Wohnungssuchende attraktiv zu sein: Mit 22.874 neuen Einwohnern wird der Landkreis Ludwigsburg bis 2030 etwa 534.000 Einwohner zählen. © picture alliance / Sebastian Gollnow
Platz 4: Mit den Städten Bonn und Köln in unmittelbarer Nähe ist der Rhein-Sieg-Kreis eine beliebte Wohngegend. Viele Bürger pendeln von außerhalb in die Städte zum Arbeiten. Deswegen vermutet die HWWI ein Bevölkerungswachstum um 29.016 Menschen auf 596.000 Einwohner.
Platz 4: Mit den Städten Bonn und Köln in unmittelbarer Nähe ist der Rhein-Sieg-Kreis eine beliebte Wohngegend. Viele Bürger pendeln von außerhalb in die Städte zum Arbeiten. Deswegen vermutet die HWWI ein Bevölkerungswachstum um 29.016 Menschen auf 596.000 Einwohner. © pixabay / falco
Platz 3: Zum ersten Mal begeben wir uns in den Norden Deutschlands: Hamburg liegt auf Platz 3 der am meisten boomenden Städten und Regionen. Heute leben bereits 1,86 Millionen Menschen (Stand Dezember 2016) in der Hansestadt - bis 2030 sollen nochmal 35.579 dazukommen.
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Platz 2: Nach Rosenheim und Fürstenfeldbrück, die durch ihre Nähe zu München vor Attraktivität zu sprühen scheinen, kommt nun der Landkreis München selbst. Bis 2030 wird dieser auf 340.000 Einwohner anwachsen - das sind 40.654 neue Einwohner. Die bayerische Landeshauptstadt hingegen wird dank hoher Mieten sogar etwas an Bevölkerung verlieren.
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Platz 1: In die Hauptstadt Berlin wird es bis 2030 64.276 neue Einwohner ziehen - und das bei einer Arbeitslosenquote von 11,1 Prozent. Die Bevölkerung wird dann circa 3,5 Millionen Menschen umfassen.
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