Pflanze der Woche

Schlehen mit Wurzelsperre setzen

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Schlehen (Prunus spinosa) lieben es sonnig und bevorzugen trockene, kalkhaltige Böden mit hohem Nährstoffgehalt. Foto: Marion Nickig/dpa-tmn

Im Frühjahr wird der sonst so dornige Schlehenstrauch zu einer schönen Blütenwolke. Wer diese in seinem Garten haben möchte, muss gar nicht viel beachten.

Berlin (dpa/tmn) - Sie hat leider nicht das beste Image: Die Schlehe (Prunus spinosa) bildet undurchdringliche, dornige Hecken. Und ihre Früchte sind roh sehr sauer.

Allerdings verwandeln sich die Sträucher im Frühjahr in wunderschöne Blütenwolken und sind ein beliebter Nist- und Rückzugsort für zahlreiche Vögel, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin.

Die Schlehe - auch Schlehdorn oder Schwarzdorn genannt - liebt es sonnig und bevorzugt trockene, kalkhaltige Böden mit hohem Nährstoffgehalt. Mehr gibt es kaum zu beachten, denn die dornigen Sträucher sind äußerst genügsam. Da sie sich über Wurzelsprosse sehr schnell verbreiten, rät der BDG unbedingt, eine Wurzelsperre zu setzen. Dafür eignen sich zum Beispiel Betonschaftringe aus dem Baumarkt.

Ein Tipp: Die Früchte sollten vor der Ernte mindestens einmal Frost bekommen. Dadurch wird enthaltene Stärke in Zucker umgewandelt, und die herben Früchte werden süßer und weicher.

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