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Notvorrat anlegen: So bleiben Ihre Wasservorräte lange frisch und trinkbar

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Für Notfälle wie einen Stromausfall sollte man immer einen größeren Vorrat an Wasser zu Hause haben. So hält es lange und bleibt genießbar.

Menschen können bis zu drei Wochen ohne Nahrung auskommen. Ohne Flüssigkeit wird es jedoch schon nach kurzer Zeit schwierig. Experten schätzen, dass wir vier Tage ohne Flüssigkeit überleben können. Da im Notfall – wie einem Blackout – aber auch das Leitungswasser ausfallen kann, ist es ratsam, immer einen Getränkevorrat im Haus zu haben. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) empfiehlt, mindestens für 10 Tage vorzusorgen, und zwar nach folgenden Richtlinien:

Plastikflaschen mit Wasser. Einen Notvorrat an Trinkwasser sollte jeder im Haus haben. Mineralwasser ist nahezu unbegrenzt haltbar.
Einen Notvorrat an Trinkwasser sollte jeder im Haus haben. Mineralwasser ist nahezu unbegrenzt haltbar. © ActionPictures/Imago

Wie Trinkwasser richtig lagern?

Grundsätzlich sollte Trinkwasser stets trocken, kühl und dunkel gelagert werden. So bleibt die Qualität möglichst lange erhalten. Sonne und Wärme wirken sich dagegen negativ auf Geschmack und Haltbarkeit aus. Wie lange sich Wasser grundsätzlich hält, kommt aber auch auf die Art an.

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Mineralwasser nahezu unbegrenzt haltbar

Mineralwasser ist im Prinzip unbegrenzt haltbar, solange es in einer original verschlossenen Flasche aufbewahrt wird. Das wird durch die hygienische Abfüllung sowie seine natürliche Reinheit gewährleistet. Auch Kohlensäure macht Getränke länger haltbar. Mineralwasser kann deshalb auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums (MHDs) bedenkenlos getrunken werden. Hersteller geben dennoch ein MHD an, da es gesetzlich vorgeschrieben ist.

Bei der Lagerung von Mineralwasser sind Glasflaschen gegenüber Plastikflaschen klar im Vorteil: „Die Glasflasche garantiert eine Haltbarkeit über mehrere Jahre mit einem unveränderten Geschmack“, schreibt das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE), während aus PET-Flaschen (Polyethylenterephthalat) mit der Zeit die Kohlensäure entweichen kann. Deshalb geben Hersteller hier ein Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) von nur etwa einem Jahr an, während es bei Glasflaschen zwei Jahre beträgt.

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Und noch einen Nachteil haben PET-Flaschen: Bei falsch gelagerten Plastik-Flaschen, die etwa in der prallen Sonne stehen, kann Acetaldehyd aus der Flasche in das Getränk übergehen. Dies ist laut BZfE zwar gesundheitlich unbedenklich, führt jedoch zu einem unerwünschten Geschmack.

Leitungswasser haltbar machen – so geht‘s

Selbst abgefülltes Wasser, etwa Leitungswasser, droht unter dem Einfluss von Licht, Wärme und Sauerstoff schon nach kurzer Zeit zu verkeimen. Deshalb muss dieses Wasser keimfrei gehalten werden. Dafür gibt es verschiedene Methoden:

Nicht nur ein ausreichender Vorrat an Lebensmitteln kann im Notfall sinnvoll sein. Bei einem langanhaltenden Stromausfall wird auch Kochen oder Heizen schwierig. Utensilien wie ein Camping-Kocher oder Brennholz-Vorräte können bei einem Blackout nützlich sein. Und ein auch Notfallrucksack sollte für den Ernstfall gepackt sein.

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