Kübelpflanzen im Winterquartier im Auge behalten

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Auch Pflanzen, die sich im Winterquartier befinden, benötigen regelmäßige Pflege. Der Boden sollte ab und zu gegossen werden. Ebenso sind abgestorbene Blätter zu entfernen. Foto: Martin Schutt

Bonn (dpa/tmn) - Man könnte meinen, Hobbygärtner haben im Winter ihre Ruhe: Die empfindlichen Gewächse kommen in den Keller oder in die Garage und warten dort ab, bis sie im Frühjahr wieder ins Freie dürfen. Doch ganz ohne Pflege können die Pflanzen Schaden nehmen.

Die Erde muss regelmäßig kontrolliert werden, empfiehlt der Zentralverband Gartenbau in Bonn. Denn es sollte immer nur gegossen werden, wenn der Erdballen ausgetrocknet ist. Die Blätter der Pflanzen müssen dabei unbedingt trocken bleiben. Denn ohne Sonne und Wind, dazu noch eng neben andere Pflanzen gestellt, kann Gießwasser auf den Blättern nicht gut abtrocknen. Pilze haben hier leichteres Spiel.

Die Blätter sollten immer mal wieder nach Schädlingen abgesucht werden, am besten sogar mit einer Lupe. Um Krankheiten vorzubeugen ist es wichtig, abgestorbene Blätter und verwelkte Blüten von den Pflanzen zu entfernen und außerdem an frostfreien Tagen regelmäßig zu lüften.

Grundsätzliche gelte: Je kürzer der Aufenthalt im Winterquartier, umso besser für die Kübelpflanzen. Jene, die mehr Licht brauchen, sollten natürlich auch näher am Fenster stehen. Düngen müssen Hobbygärtner im Winterquartier nicht.

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