Gruselgeschichte

Junge ist überzeugt, dass sich nachts jemand im Haus herumtreibt - dann erfährt er die Wahrheit

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Ein Junge vermutet einen fremden Mann im Haus - Jahre später erzählt er seine Geschichte auf Twitter.

Ein Mann berichtet von seiner gruseligsten Kindheitserinnerung: Als Neunjähriger war er überzeugt, dass jemand in seiner Wand lebte - noch heute verfolgt ihn das Erlebnis.

Besonders wenn die kalte Jahreszeit anbricht und die Tage kürzer werden, bekommen Gruselgeschichten wieder ihren Reiz. Der US-amerikanische Buchautor Grady Hendrix nutzte deshalb Halloween als Anlass, eine seiner gruseligsten Kindheitserinnerungen mit anderen Twitter-Nutzern zu teilen - und die hat es ihn sich.

Mann berichtet von Gruselgeschichte aus Kindheitstagen

"Da nun jeder zu Halloween Gruselgeschichten erzählt, werde ich über etwas sprechen, das passiert ist, als ich ein Kind war - hey, schließlich lässt so ein Trauma niemals nach", begann Hendrix seine Anekdote. Daraufhin berichtete er in einigen Tweets von einer Erinnerung als er neun Jahre alt war. So schlich er sich nachts für gewöhnlich nach unten, um Süßigkeiten zu naschen. An eine Nacht im Mai 1981 kann er sich hierbei ganz besonders erinnern: "Nach unten zu schleichen, war immer der schwierigste Teil. Ich musste ihm dunklen Haus zurechtkommen und die Treppe in völliger Dunkelheit wie ein Ninja herabsteigen", beschriebt er seine nächtlichen Wanderungen. Dieses Mal war aber etwas anders: "Letztendlich bin ich in der dunklen Bude angekommen und habe meine Wachsamkeit vernachlässigt. Plötzlich hörte ich das laute Klacken einer Gabel auf der Küchentheke. Ich erstarrte. Das Licht der Mikrowellenuhr zeigte mir die Umrisse eines Mannes, der auf unserer Küchentheke saß."

Der Mann habe ihn nicht gesehen, da er damit beschäftigt war, Essensreste zu vernaschen und Milch aus dem Karton zu trinken. Der damals Neunjährige schlich sich eilig wieder nach oben und weckte seine Eltern: "Ich kann gar nicht erklären, wie furchterregend es ist, wenn jemand in deinem Haus ist." Doch bis Mutter und Vater unter lautem Gemurre sich aus dem Bett gehievt hatten, war in der Küche niemand mehr zu sehen. Die Familie tat es letztendlich damit ab, dass er zu viele Comics lese.

"Also fing ich an, die Position aller Gegenstände in der Küche genau zu beobachten. An einem Tag stand der Küchenpapierhalter auf der falschen Seite der Theke. An einem anderen befand sich eine Tasse in der Spüle, wo sie abends zuvor nicht stand. Meine Schlafzimmertür ließ sich nicht verschließen, also versteckte ich ein Steak-Messer unter meinem Kissen. Ich muss mich bestimmt tausendmal selbst geschnitten haben, als ich nachsah, ob es noch da war."

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Junge fühlt sich beobachtet: Lebt jemand in der Wand?

Im August 1981 las er ein Buch in seinem Zimmer, als er aufsah: Durch einen Schlitz der Klimaanlage im Zimmer entdeckte er ein Augenpaar, das ihn beobachtete. "Ich flippte aus und ging meinen Eltern so lang auf die Nerven, bis sie den Dachboden und die Zwischendecke durchsucht hatten. Nichts. Die nächsten paar Wochen war nicht sonderlich beliebt." Als dann Ende August schließlich auch noch Gestank aus der Lüftungsanlage drang und Maden aus dem Schlitz fielen, erklärten Handwerker, dass wohl etwas in den Schaft geklettert und gestorben war.

"Wie sich herausstellte, war das, was da in den Schacht gekrochen und gestorben war, dieser Typ. Wir lebten in einem alten Haus mit viel Raum zwischen den Wänden. Darin hat er seit Mai gelebt. Er hatte ein Schaumstoffkissen neben mein Schlafzimmer gelegt, damit er mich von dort aus bequem beobachten konnte. Die Polizei sagte, er hätte viele 'Zeichnungen' gemacht, aber als ich nachfragte, taten sie so als hätten sie nichts gesagt." Der Mann selbst wurde niemals identifiziert: Er wurde als Unbekannter beerdigt. "Bis heute kann ich ihn keine Lüftungsschächte hineinschauen."

Auf Twitter wurde Hendrix' Geschichte bereits über 22.000 Mal geteilt und beinahe 2.000 Mal kommentiert (Stand: 4. November 2019). Die User zeigen sich schockiert über den Ausgang der Geschichte - und hoffen, dass die Eltern sich anschließend bei ihrem Sohnemann entschuldigt haben. Für Hendrix scheint das Erlebnis tatsächlich eine entscheidende Erfahrung gewesen zu sein - heute verdient er sich als Autor von Horror-Romanen seine Brötchen.

Video: Mann entdeckt geheimen Raum in seinem Haus

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"Umgebung mit hohem Freizeitwert": Stellen Sie sich am Land auf Scharen von Wochenendausflüglern und wenig Parkplätze für ihren Besuch ein. Die Freizeit der anderen meint nicht unbedingt auch Ihre Erholung! In der Stadt könnte sich hinter dem Code ein Szeneviertel mit lauten Kneipen verstecken. © Jens Schierenbeck/dpa/tmn
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"Familienfreundliche Wohngegend": Hier quietschen die vielen Kinder tagsüber draußen vor Glück und quäken nachts aus ihren Zimmern. Nichts für ältere Interessenten auf der Suche nach einer ruhigen Lage. © Jens Schierenbeck/dpa/tmn
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"Individuelle Bauweise" oder "Individuelle Gestaltung der Wohnung": Dem Vorbesitzer mag der eigentümliche Bau und der Zuschnitt des Objekts zugesagt haben. Individuell sind daher für Sie möglicherweise vor allem die hohen Umbaukosten – oder Einschränkungen bei der Nutzung. Der Wiederverkauf ist schwierig. © Jens Schierenbeck/dpa/tmn
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