Die wichtigsten KfW-Programme für Bauherren, Immobilienkäufer und Eigenheimbesitzer

Gefalteter Geldschein als Dach auf zwei Münzstapeln.
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Mithilfe eines dezidierten Antrags können sowohl Bauherren, als auch Immobilienkäufer und Eigenheimbesitzer von der KfW gefördert werden.

Sind Sie Bauherr, Eigenheimbesitzer oder möchten in Kürze eine Immobilie erwerben und fragen sich, wie Sie das Ganze monetär bewerkstelligen können?

In diesem Fall sind Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für Sie eine Opportunität. Die staatliche Förderbank vergibt nicht nur äußerst günstige Darlehen, sondern gewährt Ihnen unter Umständen sogar einen attraktiven Zuschuss.

Wie wird der Immobilienerwerb von der KfW unterstützt?

Unabhängig davon, ob es bei Immobilien ums Bauen, Kaufen oder Sanieren geht, wird den meisten Personen schnell klar: Das Ganze ist teuer und bedarf einer sorgfältigen Planung. Häufig denken Betroffene allerdings nicht an die naheliegendste aller Möglichkeiten, nämlich sich durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau bzw. die bundeseigene KfW-Bank finanziell unterstützen zu lassen.

Zum einen fußt dies auf Unwissenheit, zum anderen sind die momentan angebotenen Förderprogramme der KfW latent unübersichtlich. Einen guten Einstieg in die Thematik ermöglicht die auf dieser Seite hinterlegte Infografik, laut der es initial darauf ankommt, ob eine Immobilie neu gebaut, erworben oder umgebaut bzw. saniert werden soll.

Für den Immobilienerwerb können angehende Eigenheimbesitzer z.B. auf das Wohneigentumsprogramm Nummer 124 zurückgreifen. Dieses unterstützt sowohl den Kauf, als auch den Bau von eigengenutzten Objekten mit einem Maximalbetrag von 100.000 Euro, die als zinsgünstiges Darlehen zur Verfügung gestellt werden.

Kein Darlehen, sondern ein Geldgeschenk stellt dagegen das Baukindergeld dar, welches unter der Nummer 424 geführt und Familien mit mindestens einem Kind offeriert wird. Die Höhe beläuft sich auf 1.200 Euro Förderung pro Jahr für eine zehnjährige Periode, wobei pro weiterem Kind 1.200 Euro hinzukommen. Eine Ausnahme bildet nur das Bundesland Bayern, wo sogar 1.500 Euro die Basissumme darstellen.

Welche Vorteile bieten die KfW-Programme für Bauherren?

Für all diejenigen angehenden Immobilienbesitzer, die selber bauen möchten, ist insbesondere das KfW-Programm Nummer 153 interessant. Dieses verkörpert die Zielsetzung, energiesparende und umweltbewusste Baumaßnahmen zu unterstützten, da sie langfristig der Einsparung von Heizenergie und der Ressourcenschonung zuträglich sind.

Der Maximalbetrag, der mit diesem Programm gefördert wird, beläuft sich derzeit auf 100.000 Euro pro Wohneinheit. Abgedeckt wird dadurch übrigens auch der erstmalige Erwerb von sogenannten KfW-Effizienzhäusern. Hier gibt es verschiedene Standards, welche durch die dahinterstehenden Kennzahlen 115, 100, 85, 70 oder 55 angegeben werden. Diese weisen aus, in Höhe welchen Prozentsatzes das jeweilige Objekt die Vorgaben der Energieeinsparverordnung erfüllt.

Ebenfalls wichtig sind bzw. waren in diesem Zusammenhang die Programme Nummer 270 und 275, welche sowohl den Aufbau, als auch den Kauf und die Verwendung von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien, wie z.B. Photovoltaik, unterstützten. Das zweite Programm wurde mittlerweile eingestellt, 270 existiert jedoch noch und gewährt einen Kredit von max. 4000 Euro pro Einheit bereits ab 1,03% effektivem Jahreszins i.V.m. Laufzeiten von 5 bis 20 Jahren.

Werden auch Umbau und Sanierung von der KfW gefördert?

Umfangreich profitieren können des Weiteren alle, die ihre bestehende Immobilie energieeffizient umbauen bzw. sanieren möchten. Das KfW-Programm Nummer 151 bietet Personen, die die Erreichung der schon erwähnten KfW-Effizienzhaus-Standards anstreben, einen zinsgünstigen Kredit bis zu einer Maximalsumme von 100.000 Euro je Wohneinheit.

Demgegenüber für kleinere Maßnahmen gedacht ist das KfW 152, welches bei 50.000 Euro pro Wohneinheit gedeckelt ist. In Anspruch nehmen können diese Programme alle Privatpersonen, die über Immobilieneigentum verfügen, das sie selbst bewohnen oder vermieten.

Ein weiteres spezifisches Programm stellt das KfW 167 dar, das dafür gedacht ist, den Einbau einer modernen Standards entsprechenden Heizungsanlage monetär bewerkstelligen zu können. Hierfür wird ein Kredit von bis zu 50.000 Euro bereitgestellt.

Abschließend fördert die KfW auch altersgerechte Umbauten und zwar mit dem Programm Nummer 159. Unterstützt werden sowohl das Eigenheim, als auch die Mietwohnung. Sogar Verbesserungen des Einbruchschutzes werden hier mit bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit ermöglicht.

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