Drei nützliche Anwendungen

Darum sollten Sie Brennnesseln im Garten auf keinen Fall entsorgen

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Brennnesseln eignen sich hervorragend zur Blattlaus-Bekämpfung.

Brennnesseln sind für die meisten Hobby-Gärtner ein unerwünschtes Unkraut, dabei können die Pflanzen noch so manchen Zweck erfüllen. Wir haben Beispiele für Sie parat.

Wer Brennnesseln in seinem Garten entdeckt, will diese meistens sofort wieder loswerden. Schließlich sorgen sie bei Berührung für schmerzhafte Quaddeln auf der Haut und verschönern den Rasen auch nicht unbedingt. Allerdings sollten Sie aus verschiedensten Gründen Ihre Einstellung gegenüber Brennnesseln vielleicht noch einmal überdenken - sie haben nämlich auch einen Nutzen.

Brennnesseln als Mittel gegen Blattläuse

Blattläuse bedienen sich gerne an Nutz- und Zierpflanzen, die Hobby-Gärtner mit großer Sorgfalt angelegt haben. Wer den Schädlingen deshalb an den Kragen will, kann sich Brennnesseln zunutze machen. Das Online-Portal myHomebook hat beim Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V. nachgehakt und erfahren, dass sich aus der Pflanze ein geniales biologisches Mittel gegen Blattläuse herstellen lässt.

Dazu sammeln Sie ein Kilo kleingeschnittene Brennnesseln in einem zehn Liter großen Behälter und füllen diesen mit zehn Litern Regenwasser auf. Das Gemisch decken Sie ab und lassen es für zwei Tage einweichen. Die entstandene Brühe lässt sich abermals mit zehn Litern Regenwasser (Verhältnis 1:10) mischen und anschließend als Mittel gegen Blattläuse einsetzen. "Dann kann man morgens oder abends mit einer Spritzflasche die Brühe auf die Pflanzen bringen, wodurch die Läuse dezimiert werden", erklärt Sandra von Rekowski vom BDG.

Wer die Mischung statt zwei Tagen ganze zwei Wochen stehen lässt und immer wieder umrührt, kann sie auch als Dünger verwenden. Ob die Jauche so weit ist, erkennen Sie daran, dass sie keinen Schaum mehr bildet und nicht mehr stinkt. Vor der Verwendung wird sie ebenfalls noch einmal mit zehn Litern Regenwasser verdünnt. Danach kommt die Jauche direkt auf die Erde - nicht auf die Pflanzen. Ansonsten könnten die Blätter verbrennen.

Brennnesseln helfen beim Mulchen

Wer auf seinen Beeten Brennnesseln als Mulchschicht verteilt, hat gleich zwei Vorteile: Bringen Sie die Pflanzenreste im Garten aus, erschweren Sie es Unkräutern, sich zu vermehren und erleichtern sich dadurch die Gartenarbeit, da nicht mehr ständig gejätet werden muss.

Gleichzeitig versorgen Sie Ihren Boden dadurch mit wichtigen Nährstoffen, da die Kleinstlebewesen im Erdreich die Brennnesseln langsam zersetzen. In dem Fall können Sie sich eventuell die ein oder andere Düngung ersparen.

Auch interessant: Wenn Sie diese Sache beim Gemüseanbau vergessen, drohen Krankheiten und Schädlinge.

Tomaten nachreifen lassen - mit Brennnesseln

Gerade im Sommer landet bei vielen eine schöne Tomate-Mozzarella-Beilage auf dem Tisch. Damit zum Ende der Erntezeit noch lange von den Tomaten aus dem Garten gezehrt werden kann, werden grüne Tomaten in Kisten gelagert, damit sie nachreifen können. Dieser Prozess lässt sich durch die Zugabe von einer Brennnessel je Tomate beschleunigen.

Lesen Sie auch: Zu diesem Zeitpunkt sollten Tomaten-Triebe wirklich entfernt werden.

Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern. © pixabay/annawaldl
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze. © pixabay/annawaldl
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit, den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage. © pixabay/Counselling
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung. © pixabay/KIMDAEJEUNG
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen, kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist.
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist. © pixabay/annawaldl
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem.
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem. © pixabay/MIH83
Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen.
Schon beim Anlegen des Gartens drohen viele Fehler: Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen. © pixabay/Hans
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können.
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können - und dementsprechend mehr Platz einberechnen. © pixabay/Gellinger
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen.
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen. © pixabay/Jing
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können.
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können. © pixabay/mjordano

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