Auf Trockenzeit achten

Brennholz: Eiche muss bis zu drei Jahre lagern

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Bei Brennholz kommt es auf die Sorte an. Während Eiche etwa drei Jahre lagern sollte, können Linde, Erle und Birke schon etwa nach ein bis zwei Jahren verfeuert werden. Foto: David Ebener/dpa

Wer frisches Brennholz kauft, sollte auf die Holzsorte achten. Sie ist entscheidend für die Dauer der Lagerung. Denn einige Sorten benötigen mehr Zeit zum Trocknen als andere.

Recklinghausen (dpa/tmn) - Die verschiedenen Holzarten benötigen unterschiedlich lange zum Trocknen. So kann es bei Eiche bei luftiger und trockener Umgebung zwei bis drei Jahre dauern, bis die Scheite ausreichend getrocknet sind, damit sie sich im Holzofen verfeuern lassen.

Für Buche, Esche und Obstbäume sollten Käufer zwei Jahren Trocknungszeit einrechnen. Darauf weist das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen hin. Linde, Erle und Birke sollten ein bis zwei Jahre lagern. Wer hingegen aktuell frisches Holz von der Pappel, Fichte oder Kiefer kauft, kann schon im kommenden Winter mit Brennholz rechnen.

Feuchtes Holz verbrennt nicht vollständig, was zur Folge hat, dass dabei viele Schadstoffe freigesetzt werden. Diese schaden der Umwelt, aber auch dem Ofen. Daher erlaubt der Gesetzgeber nur das Verbrennen von Holz mit einen Feuchtegehalt von maximal 25 Prozent. Das entspricht einem Wassergehalt von rund 20 Prozent. Zum Vergleich: Frisch geschlagenes Holz hat einen Feuchtegehalt von etwa 40 Prozent. Günstige Messgeräte zur Überprüfung gibt es im Baumarkt.

Download Broschüre "Richtig heizen mit Holz"

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