Haushaltstipp

Bei Minusgraden Matratze auf dem Balkon auslüften

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Hausstaub-Allergiker sollten wissen: Die Matratzen müssen jetzt raus. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Die kalten Wintertage haben auch ihr Gutes. Denn Hausstaubmilben sind auf Minusgrade nicht gut zu sprechen. Deshalb ist es jetzt Zeit, Matratzen ins Freie zu bringen.

Essen (dpa/tmn) - An sehr kalten Tagen sollte man die Matratze zum Lüften an die frische Luft stellen. "Hausstaubmilben, die nur in einem feucht-warmen Klima überleben können, lassen sich auf diese Weise abtöten", erläutert Claudia Wieland vom Fachverband Matratzen-Industrie in Essen.

"Voraussetzung dafür ist, dass die Luft trocken ist, die Matratze nicht verschmutzt und auch nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt wird", sagt Claudia Wieland.

Allerdings sollte die Matratze dabei auch nicht zu lange hochkant aufgestellt werden, da sie sonst in sich zusammensacken und sich Knicke oder Beulen bilden können. Das beeinträchtige die Liegeeigenschaften, erläutert Wieland.

Der Matratze tut man außerdem etwas Gutes, wenn man sie beim Wechseln des Bettbezugs kurz hochkant aufstellt. "So bekommt die Matratze frische Luft von allen Seiten", erläutert die Matratzen-Expertin. "Gerade im Winter ist es gut, zuerst den Raum etwas zu heizen, damit Feuchtigkeit aus der Matratze von der Raumluft aufgenommen werden kann. Denn wenn es zu kalt ist, kann es passieren, dass Feuchtigkeit in der Matratze kondensiert und damit Schimmelbildung Vorschub geleistet wird."

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