Mann gießt monatelang Pflanze der Freundin - und erkennt dann seinen Fehler

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Dieser Fehler beim Gießen ruiniert Ihren Garten

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Dieser Fehler beim Gießen ruiniert Ihren Garten

Insekten & Co.

Artenvielfalt: So sorgen Sie für blühendes Leben im heimischen Garten und auf dem Balkon

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So herrlich könnte Ihr Garten mit einer Wildblumenwiese aussehen.

Summende Bienen, zwitschernde Vögel: Ein Garten muss nicht steril und eintönig sein - wir zeigen Ihnen, wie Sie für Artenvielfalt auf dem heimischen Rasen sorgen.

Die einen möchten nur einen gut gepflegten Rasen auf dem nur das satte Grün und kein weiteres Unkraut wächst. Doch was so gerne als Unkraut bezeichnet wird, kann in manchen Fällen auch die Artenvielfalt im heimischen Garten fördern. Wer gerne vom Summen und Zwitschern der Tiere umgeben ist, liegt hier genau richtig.

Wir zeigen Ihnen, welche Pflanzen Tiere und Insekten anziehen - und worauf Sie beim Bewirtschaften Ihres Grundes beachten sollten.

Darum lohnt es sich auf Artenvielfalt im Garten zu setzen

Ein kurz gemähter Rasen ohne jegliches Unkraut ist für viele der absolute Traum. Doch wer der Artenvielfalt etwas Gutes tun möchte, verzichtet auf die akribische Unkrautbekämpfung. Schließlich hat dies einige Vorteile:

  • Pflanzen nehmen große Mengen Kohlenstoffdioxid auf und sorgen so für saubere Luft.
  • Sie schützen Wildbienen, die unheimlich wichtig als Pflanzenbestäuber sind, vor dem Aussterben.
  • Wildblumenwiesen bieten Lebensraum für Raupen, Käfer und andere Insekten.
  • Fruchtwechsel im Beet steigert die Ertragskraft der Gemüsesorten.

Diese Pflanzen locken Insekten in Ihren Garten

Doch welche Pflanzen schaffen es, aus Ihrem Garten einen flirrenden Lebensraum zu machen? Zum einen können hier Lippenblütler weiterhelfen wie der Naturschutzbund Deutschland auf seiner Website schreibt. Denn an den Nektar dieser Pflanzengattung kommen Insekten mit langem Rüssel wie Schmetterlinge oder Hummeln besonders gut heran - und schon locken Sie die Tierchen in Ihren Garten. Zu den Lippenblütlern gehören der Wiesensalbei, Lavendel, Goldnesseln, Thymian, Salbei oder Betonien.

Überraschend: So stark verändern sich Pflanzen durch eine einfache Berührung.

Damit die Schmetterlinge sich aber auch gerne bei Ihnen im Garten vermehren, können Sie einen weiteren Anreiz schaffen. Wilde Möhren sind zum Beispiel eine geeignete Futterpflanzen für Schmetterlingsraupen des Schwalbenschwanzes.

Nachtfalter hingegen fühlen sich von Nachtkerzen und Weidenröschen angezogen und schwärmen in der Dämmerung aus, um sich an den nektarreichen Pflanzen zu bedienen. So herrscht nachts ein reges Leben in Ihrem Garten.

Tipp: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) empfiehlt Gartenbesitzern über das Jahr hinweg für eine gute Mischung an blühenden Blumen-, Kräuter- oder Gemüsesorten zu sorgen. So würden zum Beispiel Sonnenblumen, Salbei, Lauch, Zwiebeln und Thymian fast das ganze Jahr über Insekten mit einer guten Nahrungsgrundlage versorgen.

Hier lesen Sie weitere Tipps, wie Sie Schmetterlinge in Ihren Garten locken.

So bauen Sie Tieren einen geeigneten Unterschlupf

Anstatt von Holzzäunen können Sie mit Hecken und Büschen für die nötige Grundstücksabgrenzung sorgen - und schaffen obendrein noch Lebensraum für verschiedene Tierarten, die sich von den Früchten und Pollen ernähren können. Eine Trockenmauer gibt kleinen Tieren wie Spinnen, Käfern und Eidechsen zudem einen Unterschlupf. Igel hingegen nutzen die Gelegenheit gerne und machen es sich in Laubhügeln oder Gehölzen bequem.

Damit der Garten aber so richtig belebt ist von Insekten, braucht es eine Wildblumenwiese. Die Saat dafür holen Sie sich im Baumarkt. Dort finden Sie auch heraus, welche Blumenarten bei welchen Schmetterlingen und Faltern beliebt sind. Eine Wildblumenwiese ist zudem leichter zu pflegen: Denn ab Juni sollte sie nicht öfter als zweimal im Jahr gemäht werden.

Selbst ohne Garten: So tun Sie auf dem Balkon etwas für die Artenvielfalt

Doch auch wer keinen Garten zur Verfügung hat, kann aktiv dazu beitragen, Insekten und Vögeln auf Balkonen oder Terrassen kleine Oasen zu schaffen. Landschaftsarchitektin Sabine Sellner hat für die Architektur-, Interior-, und Gartenplattform ​houzz.de​ einige Tipps zur richtigen Bepflanzung zusammengetragen:

  • Mehrjährig blühende Nektarquellen nutzen: Nektar und Pollen von konventionelle Zierblumen wie Geranien, Primeln und Co. sind für Insekten eher unwichtig. Bei Bienen beliebte Nektarquellen, die sich gut für dekorative Topfgärten eignen und viele Jahre auf dem Balkon halten, sind zum Beispiel: Akelei, Ringelblume, Schafgarbe, Moschusmalve, Katzenminze, Wiesenschaumraut, Wiesenknopf, Storchschnabel, Gold-Aster, Margeriten, Kugelblume, Polsterseifenkraut, Glockenblumen, Ziest und Fetthenne, Schwertalant, Färberkamille, Wollige Strohblume, Thymian, Resede, Rankenplatterbse, Blaukissen, Ziertabak.
  • Küchenkräuter: Sehr beliebt um Bienen auf den Balkon zu locken sind auch Küchenkräuter wie Salbei, Ysop, Melisse, Fenchel, Bohnenkraut u.v.m. Blütenmagnet für Schmetterlinge ist der Sommerflieder (Schmetterlingsstrauch), Hummeln lieben Kugeldisteln.
  • Vertikale Flächen nutzen: Unbedingt auch vertikale Flächen nutzen um z.B. kleine Verstecke und Lebensräume für Insekten, Vögel und Kleintiere zu schaffen, Fassaden zu begrünen, lauschige Nischen abgrenzen oder natürlichen Sichtschutz zu schaffen. Gut geeignet sind u.a. Kletterrosen, Waldrebe, Wilder Hopfen, Spalier- und Säulenobst. Kleine Trinkstellen und Futterplätze für Tiere bereitstellen. Toller Nebeneffekt: Durch eine vielfältige und naturnahe Gestaltung verbessert sich auch das Mikroklima auf dem Balkon oder der Terrasse.

Diese Tipps helfen Ihnen ebenfalls dabei, Singvögel in Ihren Garten zu locken.

Frühlingsgefühle: Diese 10 Blumen lassen Ihren Garten erstrahlen

Keine Blume verbreitet derartige Frühlingsgefühle wie die Tulpe. Sie blüht zwischen Anfang und Mitte April - späte Sorten sogar erst ab Mai oder Anfang Juni.
Keine Blume verbreitet derartige Frühlingsgefühle wie die Tulpe. Sie blüht zwischen Anfang und Mitte April - späte Sorten sogar erst ab Mai oder Anfang Juni. © pixabay
Bei der Benennung dieser Blume war man wenig kreativ - dafür ist sie aber nicht minder schön. Der Blaustern ist äußerst pflegeleicht und deshalb perfekt für den Gartenmuffel. Seine Zwiebel ist aber für Menschen und Tiere leicht giftig.
Bei der Benennung dieser Blume war man wenig kreativ - dafür ist sie aber nicht minder schön. Der Blaustern ist äußerst pflegeleicht und deshalb perfekt für den Gartenmuffel. Seine Zwiebel ist aber für Menschen und Tiere leicht giftig. © pixabay
Krokusse sind eine der ersten Blumen, die im Frühjahr ihre Knospen öffnen. Dabei müssen sie noch nicht mal eingetopft sein, denn sie überleben auch gut auf Rasenflächen. Es gibt außerdem eine spätblühende Sorte der Krokusse, die erst im Herbst zu sehen ist.
Krokusse sind eine der ersten Blumen, die im Frühjahr ihre Knospen öffnen. Dabei müssen sie noch nicht mal eingetopft sein, denn sie überleben auch gut auf Rasenflächen. Es gibt außerdem eine spätblühende Sorte der Krokusse, die erst im Herbst zu sehen ist. © pixabay
Narzissen - auch oft als Osterglocken bezeichnet - gehören zu den Amaryllisgewächsen und sind besonders in den Farben gelb und weiß bekannt. Wenn Sie die Blüten ganzjährig bewundern wollen, sollten Sie sie Zuhause im Topf ziehen.
Narzissen - auch oft als Osterglocken bezeichnet - gehören zu den Amaryllisgewächsen und sind besonders in den Farben gelb und weiß bekannt. Wenn Sie die Blüten ganzjährig bewundern wollen, sollten Sie sie Zuhause im Topf ziehen. © pixabay
Hyazinthen verbreiten einen einzigartigen Frühlingsduft und erstrahlen in den unterschiedlichsten Farben. Von weiß, rosa violett, rot bis hin zu schwarz ist fast alles dabei. Außerdem sind sie absolut winterhart.
Hyazinthen verbreiten einen einzigartigen Frühlingsduft und erstrahlen in den unterschiedlichsten Farben. Von weiß, rosa violett, rot bis hin zu schwarz ist fast alles dabei. Außerdem sind sie absolut winterhart. © pixabay
Die Traubenhyazinthe verdankt ihren Namen den weintraubenähnlichen Blüten, die sie trägt. Sie gehört zu den Spargelgewächsen und stammt aus Südosteuropa und Kleinasien. Aber vorsichtig: Sie ist giftig für Tiere wie beispielsweise Katzen.
Die Traubenhyazinthe verdankt ihren Namen den weintraubenähnlichen Blüten, die sie trägt. Sie gehört zu den Spargelgewächsen und stammt aus Südosteuropa und Kleinasien. Aber vorsichtig: Sie ist giftig für Tiere wie beispielsweise Katzen. © pixabay
Die Kaiserkrone ist wahrlich majestätisch bei einer Größe von bis zu einem Meter. Es gibt sie in allen Orangetönen, Rot und Gelb. Allerdings wird ihr ein teils übler Geruch nachgesagt, der - zu Ihrem Vorteil - sogar Wühlmäuse und Maulwürfe in die Flucht schlägt. Sie sollten auch beachten, dass die Pflanze giftig ist und deshalb Kinder von ihren Zwiebeln ferngehalten werden müssen.
Die Kaiserkrone ist wahrlich majestätisch bei einer Größe von bis zu einem Meter. Es gibt sie in allen Orangetönen, Rot und Gelb. Allerdings wird ihr ein teils übler Geruch nachgesagt, der - zu Ihrem Vorteil - sogar Wühlmäuse und Maulwürfe in die Flucht schlägt. Sie sollten auch beachten, dass die Pflanze giftig ist und deshalb Kinder von ihren Zwiebeln ferngehalten werden müssen. © pixabay
Beim Zierlauch - oder Allium - haben Sie eine Auswahl von bis zu 800 verschiedenen Arten. Je nach Sorte unterscheiden sich auch die Farben und die Größe der Pflanze. Noch dazu ist sie extrem pflegeleicht und in vielen Fällen winterhart. Besonders auffällig sind ihre in Kugelform angeordneten Blüten.
Beim Zierlauch - oder Allium - haben Sie eine Auswahl von bis zu 800 verschiedenen Arten. Je nach Sorte unterscheiden sich auch die Farben und die Größe der Pflanze. Noch dazu ist sie extrem pflegeleicht und in vielen Fällen winterhart. Besonders auffällig sind ihre in Kugelform angeordneten Blüten. © pixabay
Schneeglöckchen sind nicht nur bezaubernd grazil, sondern erfreuen uns auch manchmal schon im Januar mit ihrem Erscheinen. Die zarten Pflänzchen auszureißen oder umzupflanzen ist allerdings verboten, da sie unter Naturschutz stehen. Außerdem ist die Pflanze in allen Teilen giftig.
Schneeglöckchen sind nicht nur bezaubernd grazil, sondern erfreuen uns auch manchmal schon im Januar mit ihrem Erscheinen. Die zarten Pflänzchen auszureißen oder umzupflanzen ist allerdings verboten, da sie unter Naturschutz stehen. Außerdem ist die Pflanze in allen Teilen giftig. © pixabay
Die Anemone, auch Buschwindröschen genannt, fühlt sich besonders in schattigen und feuchten Gehölzen wohl und ist als Bodendecker bekannt. Ab März zeigt sie ihre Blüten und erstrahlt in vielerlei Farben.
Die Anemone, auch Buschwindröschen genannt, fühlt sich besonders in schattigen und feuchten Gehölzen wohl und ist als Bodendecker bekannt. Ab März zeigt sie ihre Blüten und erstrahlt in vielerlei Farben. © pixabay

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