Schlauer reisen

Wie stark unterscheiden sich schwarze Pisten?

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Nur für wirklich erfahrene Skifahrer und Snowboarder: Die schwarze Piste in Oberwiesenthal (Sachsen) am Fichtelberg. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

So mancher Wintersportler neigt im Hinblick auf seine fahrerischen Fähigkeiten zur Selbstüberschätzung: Häufig kommt es auf Skipisten zu Unfällen, weil sich einige Sportler zu viel zutrauen. Doch wann ist welche Skipiste für welchen Skifahrer geeignet?

Grainau (dpa/tmn) - Skipisten werden je nach Schwierigkeit in blaue, rote und schwarze Pisten eingeteilt: Das steht für leicht, mittel und schwer. Kann jemand, der die schwarze Piste beherrscht, auch andere Pisten dieses Schwierigkeitsgrades meistern?

"Wenn jemand 40 Prozent Gefälle beherrscht, wird er auch 60 Prozent beherrschen", sagt Peter Hennekes, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Skilehrerverbands (DSLV). Beherrschen heißt: Der Skifahrer ist in der Lage, sein Tempo zu kontrollieren. Das ist entscheidend für eine sichere Abfahrt. Daher sei die Norm mit den 40 Prozent für schwarze Pisten auch durchaus sinnvoll.

Die Geschwindigkeitsaufnahme in Abhängigkeit vom Gefälle ist jedoch nur ein Faktor, wenn auch ein wichtiger. Hinzu kommen die Schneehöhe, das Seitengefälle, Vereisung und Buckel. Wer eine gewalzte schwarze Standardpiste meistern kann, kommt nicht unbedingt mit besonders schwierigem Gelände oder tieferem Schnee klar. "Ein Skifahrer muss sich richtig einschätzen können", betont Hennekes.

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