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Supermärkte sparen Strom und Gas – neue Regeln für Kunden aufgetaucht

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Von: Lena Zschirpe

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Wird es bald kalt beim Einkaufen? Die Supermärkte wollen auch Energie sparen. Das kommt auf Kunden zu. 

Dortmund – Strom sparen ist bereits seit Anfang September Pflicht – doch nicht nur Verbraucher sollen zurückstecken, sondern auch Geschäfte. So schließen die Läden unter anderem in Dortmund die Türen und schalten abends die Lichter aus. Doch auch Supermärkte wie Rewe, Aldi und Edeka sollen bald Strom sparen, wie RUHR24 weiß.

UnternehmenAldi
HauptsitzEssen
GründerKarl Albrecht, Theo Albrecht

Aldi, Lidl oder Edeka müssen Strom sparen: Diese Maßnahmen betreffen die Kunden

Ab Oktober beginnt für viele Verbraucher oder Arbeitsstellen klassischerweise die Heizperiode. Auch Supermärkte bereiten sich schon auf die kalte Zeit vor und wollen bis spätestens Mitte Oktober „weitreichende Energiesparmaßnahmen“ umsetzen, wie Focus berichtet.

Dabei gibt es schon erste Sparmaßnahmen, die auch Kunden betreffen. Genau wie der Einzelhandel in Innenstädten müssen auch Supermärkte und Discounter ihre Außenbeleuchtung seit Anfang September abends ausschalten. Werbetafeln, etwa auf Parkplätzen, bleiben nachts ebenfalls aus, wie eine Verordnung der Bundesregierung vorschreibt.

Doch es kommen noch mehr Änderungen auf Kunden und Mitarbeiter zu. So soll die Heizung um mindestens zwei Grad heruntergeschaltet werden. Ein Anliegen der Supermärkte dabei: Die Gesundheit oder Leistung der Beschäftigten soll bei diesen Sparmaßnahmen nicht beeinflusst werden.

Aldi, Lidl oder Edeka sparen Energie: So wollen die Supermärkte ab Oktober vorgehen

„Wir nehmen die aktuelle Situation sehr ernst und beobachten die weitere Entwicklung“, heißt es Aldi Süd auf Anfrage von Focus. Das Unternehmen habe schon vor Ausbruch des Kriegs in der Ukraine Maßnahmen umgesetzt, „die zur Energieeffizienz in den Märkten und in den Logistikzentren beitragen“. Für den Winter sei der Discounter gut vorbereitet.

Auch Aldi Nord setze nicht erst seit der Ukraine-Krise auf Energiesparmaßnahmen. Viel mehr würde der Discounter der Nachhaltigkeit wegen auf „zahlreiche Effizienzmaßnahmen“ setzen, so ein Unternehmenssprecher. Bei Edeka können die Maßnahmen vor allem für die Kunden spürbar werden.

Supermarkt Energiekrise
Im Supermarkt soll bald auch Energie gespart werden. © Michael Gstettenbauer/Imago

Kunden im Supermarkt soll mithelfen: Edeka setzt auf Sparmaßnahmen

Ob die Kunden, die im Winter den Supermarkt wahrscheinlich mit Jacke betreten, direkt ins Frieren geraten, ist fraglich. Aber an ein paar Regeln sollen Verbraucher sich in den Märkten idealerweise halten. So sollen die Schiebetüren der Kühltruhen nicht unnötig lange offen stehen. Edeka hat laut Focus bereits entsprechende Hinweisschilder angebracht.

Auch auf große Aktionsflächen im Eingangsbereich müssen Kunden zukünftig wohl verzichten. Edeka wolle damit verhindern, dass die automatischen Schiebetüren unnötig geöffnet werden. Diese Türen sollen sich im Winter außerdem deutlich schneller öffnen und wieder schließen. Rewe will seine Filialen sogar früher schließen, um Energie zu sparen.

Auch die Temperatur der Gesamtfläche wird auf 19 Grad heruntergeschaltet, das gilt auch für Pausenräume der Mitarbeiter. Aldi, Lidl und Netto sollen diese Maßnahmen ebenfalls umsetzen.

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