Falsche Inhaltsangabe

Rückruf: Hersteller warnt vor Verzehr - Produkt wurde in mehreren Filialen verkauft

Ein deutscher Händler von Bio-Lebensmitteln geht mit einem Rückruf an die Öffentlichkeit. Der betroffene Artikel birgt aufgrund eines möglichen falschen Inhalts Gefahr.

  • Die Dennree GmbH ist ein großer deutscher Händler von Bio-Lebensmitteln mit Sitz in Oberfranken.
  • In diversen Naturkostfachmärkten wurde ein Produkt angeboten, das eine Gefahr für die Gesundheit darstellen kann.
  • Das Unternehmen hat einen Rückruf in die Wege geleitet, es betrifft Gläser mit einer Menge von 350 g Cashewmus.

Töpen im Hofer Land - Für gewöhnlich sind von den Lebensmittel-Rückrufen* große Discounter betroffen, nachdem bei bereits verkauften Produkten Mängel im Hinblick auf die Unversehrtheit festgestellt wurden. In diesem Fall ist die Sachlage ein wenig anders: Ein Hersteller von Cashewmus hat sein Produkt vorsorglich einem Rückruf unterzogen - und der Artikel wird nicht in großen Supermarktketten wie Lidl, Aldi oder Edeka angeboten. Stattdessen handelt es sich um Warenhäuser für nachhaltige Konsum- und Genussgüter.

Rückruf der Dennree GmbH: Erdnussmus könnte Allergiker große Probleme bereiten

Worum geht es bei dem Rückruf*? In den Gläsern könnte sich fälschlicherweise Erdnussmus befinden, teilte das Unternehmen Dennree GmbH mit. Das klingt im ersten Moment vielleicht nicht nach einer allzu großen Tragik, doch weit gefehlt: Für Erdnussallergiker wäre der Verzehr des Produktes mit dem nicht deklarierten Inhalt gefährlich.

Betroffen seien, Dennree zufolge, ausschließlich Gläser (350 g) mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.12.2021 und dem Chargencode „30147-L...“. Nach Angaben des Unternehmens wurde die Ware bei denn‘s Biomarkt und in ausgewählten Naturkostfachmärkten verkauft. Wie bei Rückrufen üblich, bekommen Kunden bei Vorlage des Produkts sowohl den vollen Kaufbetrag rückerstattet, das gilt auch, falls der Kassenbeleg nicht zur Hand ist.

Mit dem Beginn der Corona-Krise gingen auch die gefürchteten Hamsterkäufe einher. Steigen mit zunehmenden Infektionen die Vorratskäufe* wieder? (PF mit dpa) *Merkur.de ist ein Angebot des Ippen Digital Netzwerks

Rubriklistenbild: © Lino Marcel Mirgeler/dpa

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