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Aldi-Fail: Peinliche 2G-Panne – Kunden blamieren sich mit falschen Vorwürfen

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Von: Daniel Hagen

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Aldi - Die Corona-Regeln führen in letzter Zeit zu vielen Diskussionen. Nun wird auch über 2G in Supermärkten spekuliert, was bei einigen Leuten zu peinlichen Fragen führt.

2G, 3G, Maskenpflicht – wer in den letzten Monaten ein Geschäft oder ein öffentliches Gebäude betritt, muss mit diesen Regeln klarkommen. Manche Orte sind für Ungeimpfte derzeit sogar verboten – wobei es sich aber meist um Restaurants, Bars, Cafes oder andere Orte handelt, die es nicht wirklich zum Überleben braucht. So heißt es auch in der bald kommenden Corona-Verordnung, dass Geschäfte, die Nahrungsmittel, Getränke oder Arzneien auch weiterhin für alle Menschen geöffnet bleiben müssen. Angst und Fake-News sorgen aber immer wieder dafür, dass manche Personen öffentlich etwas ankreiden, was gar nicht geplant ist. Wie HEIDELBERG24 berichtet, muss sich auch der Discounter Aldi* mit solchen Fails herumschlagen.

DiscounterAldi
HauptsitzEssen
GründerKarl Albrecht, Theo Albrecht
Standorte11.235
Umsatz106,3 Milliarden USD (2019)

2G bei Aldi: Frau beschwert sich wegen Schild – Discounter dementiert

So beklagt sich zum Beispiel eine Frau auf Facebook darüber, dass die Aldi-Filiale in ihrem Ort nur mit 2G betreten werden könnte. Dadurch würde sie als Risikopatienten, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen dürfe, vom Einkauf ausgeschlossen. Die Anzahl der im Beitrag genutzten Ausrufe- und Fragezeichen zeigt, wie aufgebracht die Kundin sein muss! Doch nach Informationen von Aldi Süd bestehe überhaupt gar keine 2G-Regelung* – auch nicht in dem von ihr beschuldigten Laden. Die Frau aus dem Saarland beharrt aber weiterhin darauf, dass ein Schild am Eingang des Ladens auf 2G hinweise. Ein anderer User vermutet, dass sie vielleicht das Wort FFP2 falsch gelesen habe. Der Discounter muss sich aktuell auch mit dem Vorwurf herumschlagen, dass ihre Werbung nicht divers genug sei*.

„Aldi Süd was ist da dran?“, fragt ein User das Unternehmen auf Facebook. Darunter verlinkt ist ein Artikel, der in der Überschrift eine 2G-Regel bei Aldi ab Dezember ankündigt. Wenn man sich den Ausschnitt anschaut, könnte man auf die Idee kommen, dass Ungeimpfte bald nicht mehr beim Discounter einkaufen gehen dürfen. Doch das Social-Media-Team deeskaliert sofort die Situation und erklärt, dass man diesen Screenshot schon mehrfach zugeschickt bekommen hätte. Danach wird es richtig peinlich für den User.

Facebook-User liest nur die Überschrift – und wirft Aldi 2G-Regeln vor

„Wir können immer wieder nur darum bitten, auch den Artikel zu lesen. In diesem steht bereits unser Statement, dass es für unsere Kund:innen keine 2G-Regelung gibt“, schreibt das Unternehmen. Damit ist also klar, dass viele Menschen also einfach nur die Überschrift lesen, nicht aber den ganzen Artikel.

Darüber macht sich auch ein Kommentator lustig. „Wow, ihr verlangt echt von mir, dass ich mehr als die Überschrift lese?“ Darüber kann der Ersteller des Posts nicht wirklich lachen und wirft den „Mainstream-Medien“ vor, solche Meldungen meist ohne Details zu veröffentlichen. Eine Antwort auf das Statement von Aldi Süd gibt es aber nicht. (dh) HEIDELBERG24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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