Artgerechte Haltung

Schildkröten am besten bei vier Grad überwintern lassen

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Landschildkröten halten Winterstarre. Die Tiere graben sich dafür in Blattwerk und Erde ein. Foto: Holger Hollemann/dpa

Schildkröten fallen in Winterstarre. Sie nehmen kein Futter mehr zu sich. Damit das Überwintern optimal verläuft, sollten Besitzer einiges beachten.

Overath (dpa/tmn) - Um die kalte Jahreszeit gut zu überstehen, machen Schildkröten ab dem Herbst Winterruhe. Ihr Stoffwechsel wird dabei auf ein Minimum heruntergefahren. Wer Landschildkröten hält, kann sie zum Überwintern in eine einfach Kiste setzen, so die Fördergemeinschaft Leben mit Heimtieren.

Als Untergrund eignet sich eine Schicht Blähton, der Feuchtigkeit spendet. Darauf wird Gartenerde verteilt, die man mit Moos und trockenem Laub abdeckt. Die Tiere graben sich dann bis zur Erdschicht ein. Die ideale Temperatur für die Ruhepause liegt bei vier Grad.

Der beste Platz für das Winterquartier ist ein kühler Kellerraum. Ungeeignet sind Dachböden oder Gartenhäuser. Hier gibt es im Frühjahr und Herbst meist große Temperaturschwankungen, so dass die Gefahr besteht, dass die Schildkröten vorzeitig aufwachen.

Auch wenn die Schildkröten während der Winterstarre kein Futter brauchen und nicht zu häufig gestört werden sollten, ist eine regelmäßige Kontrolle wichtig. Halter sollten die Tiere deshalb etwa alle fünf bis sechs Wochen wiegen. Bei stärkerem Gewichtsverlust, erkennbaren Erkrankungen oder Unruhe der Tiere muss die Winterruhe beendet werden.

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