Betrugsmasche

Post wegen angeblicher Urheberrechtsverletzung ignorieren

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Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg warnt vor neuer Betrugsmasche: Im Umlauf sind gefälschte Anwaltsschreiben, die den Adressaten eine Urheberrechtsverletzung unterstellen. Foto: Jan-Philipp Strobel/dpa

Kriminelle kommen immer wieder auf neue Abzock-Methoden. Derzeit versuchen die Betrüger mit Fake-Abmahnungen an Geld zu kommen. Betroffene sollten die Zahlungsaufforderung ignorieren.

Stuttgart (dpa/tmn) - Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg warnt vor einer neuen Abmahn-Masche. Den Verbraucherschützern liegen mehrere Schreiben vor, in denen Verbraucher wegen einer angeblichen Urheberrechtsverletzung insgesamt 891,31 Euro zahlen sollen.

Die Schreiben stammten von einer Anwaltskanzlei Gromball aus Berlin, die allerdings nach Kenntnis der Verbraucherzentrale nicht existiert. Sowohl die Briefe als auch der Internetauftritt der Kanzlei seien gefälscht. Den Schreiben fehlten etwa konkrete Angaben zu dem angeblichen Verstoß. Das Geld musste außerdem auf ein Konto im Ausland überwiesen werden. Betroffene sollten das Schreiben ignorieren und nicht zahlen.

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