Ansteckend und tödlich

Pferd hat vermutlich Blutkrankheit: Veterinäramt informieren

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Zu den wichtigsten Symptomen der Blutkrankheit beim Pferd zählen: Fieber, Fressunlust, blasse und gelbliche Schleimhäute sowie Schwellungen am Unterbauch. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Beobachten Pferdehalter bei ihrem Tier Symptome der Infektiösen Anämie, dann müssen sie schnell Maßnahmen ergreifen. Doch woran erkennt man die Krankheit und was ist bei einem Verdacht zu tun?

Berlin (dpa/tmn) - Hat ein Pferd Fieber, Fressunlust, blasse und gelbliche Schleimhäute sowie Schwellungen am Unterbauch, gilt es schnell zu handeln. Das Tier könnte bei diesen Symptomen eine ansteckende Blutkrankheit haben: die Equine Infektiöse Anämie - kurz EIA.

Dabei befällt ein Virus das Blut sowie blutbindende Organe, löst einen Blutmangel aus und führt häufig zum Tod, erklärt die Tierärztin Tina Hölscher von der Aktion Tier. Schon beim geringsten Verdacht auf EIA sind Tierhalter verpflichtet, sich beim Veterinäramt zu melden.

Sind die Tiere tatsächlich erkrankt, müssen sie getötet werden, damit sich die gefährliche Infektionskrankheit nicht weiter ausbreitet. Eine Blutuntersuchung kann Klarheit bringen. Im Juni wurden in vier Bundesländern Fälle nachgewiesen. Die Krankheit kann auch Esel, Mulis, Maultiere und Zebras befallen - Menschen nicht.

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