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Zurück zum Ex-Arbeitgeber: In diesem Fall ist es sinnvoll

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Beim alten Arbeitgeber einen Job annehmen? Das will gut überlegt sein.

Sie liebäugeln mit einer Stelle in Ihrer alten Firma? Das kann gut gehen - oder auch nicht. Wann eine Rückkehr zum Ex-Arbeitgeber gut gehen kann, erfahren Sie hier.

Karrierewege verlaufen meist nicht geradlinig, sondern schlängeln sich mal vor, mal zurück. Wer nach wenigen Monaten in der neuen Firma unzufrieden ist und dann ein Job-Angebot vom alten Chef erhält, der wird sicherlich ins Grübeln kommen - erst Recht, wenn man gut mit den alten Kollegen befreundet ist. Oder Ihnen fällt ein Stellenangebot der alten Firma in die Hände, das wie für Sie gemacht scheint. Aber ist eine Rückkehr überhaupt sinnvoll?

In diesem Fall ist ein neuer Job beim Ex-Arbeitgeber sinnvoll

Jochen Mai vom Online-Portal Karrierebibel hält diesen Schritt in nur einem Fall für richtig - wenn die Stelle beim alten Arbeitgeber eine Weiterentwicklung bedeutet. Dies sei etwa dann der Fall, wenn Sie eine bessere Position oder mehr Verantwortung erhalten. Auf keinen Fall sollten Sie nur aus Frust oder gar als Notlösung zur alten Firma zurückkehren, rät der Experte - erst Recht nicht, wenn die Rückkehr auch einen Rückschritt für Sie bedeutet.

Auch interessant: "Du kannst die Uhr lesen": Stellenanzeige von Familienunternehmen wirkt verzweifelt.

So gelingt die Rückkehr zum alten Arbeitgeber

Damit die Rückkehr zum alten Arbeitgeber gelingt, rät Mai allen Bewerbern, auf folgende Punkte zu achten: 

  • Ihr Ausstieg sollte mindestens zwei Jahre und maximal fünf Jahre zurückliegen.
  • Sie haben in der Zwischenzeit Erfahrung und Know-How gesammelt, die Sie wertvoller machen.
  • Ihr Ruf beim (Ex-)Arbeitgeber ist immer noch tadellos ("Verbrenne nie Brücken, über die du vielleicht noch einmal gehen musst!")
  • Auch Ihre bisherigen Chefs bezeugen Ihnen gute Referenzen.
  • Sie profitieren von Ihrem alten Netzwerk.
  • Sie verdienen in der neuen Position mehr als in der alten.
  • Ihr Neueinstieg ist mit einem Aufstieg verbunden.

"Rechnen Sie damit, dass nicht alle Ex-Kollegen Sie willkommen heißen. Erst recht, wenn Sie nun deren Vorgesetzter werden oder etwas anderes, besseres", schließt Mai. "Die Reserviertheit sollten Sie aber nie mit Arroganz kontern [...], sondern vielmehr offen von Ihren Erfahrungen berichten und durch frisches Engagement und Leidenschaft für den neuen alten Arbeitgeber überzeugen."

Lesen Sie auch: Bewerbung: Was Sie über Ihren alten Chef ruhig sagen dürfen - und was nicht.

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Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden. © Simona Asam
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer - desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck. © Simona Asam
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben. © Simona Asam
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken. © Simona Asam
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben. © Simona Asam
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen. 
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen.  © Simona Asam
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv. © Simona Asam
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit. © Simona Asam
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert. © Simona Asam
Aufstützen
Den Kopf aufstützen: Hier könnte man meinen, Ihr Kopf sei zu schwer, so dass sie ihn nicht von allein gerade halten können. Davon sollten Sie absehen. © Simona Asam

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