Tipp für Nachwuchskräfte

Wenn das eigene Potenzial im Job stressig wird

+
Leistungsdruck am Arbeitsplatz kann anspornend wirken, zu viel Stress behindert aber den Erfolg. Foto: Oliver Berg/dpa

Ehrgeiz und ein gesundes Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten sind für Nachwuchskräfte unverzichtbar, um die Karriereleiter aufzusteigen. Zu viel Erwartungsdruck kann allerdings auch zu einem Leistungsabfall führen.

Hamburg (dpa/tmn) - "Aus dir kann hier noch richtig was werden." So ein Satz kann Berufstätige anspornen - oder stressen.

Aufstrebende Talente und angehende Führungskräfte lassen sich vom eigenen Potenzial oft massiv unter Druck setzen. Darunter leiden Geist und Gesundheit. Und auch die Leistung im Job gerät dadurch in Gefahr, erklärt Jennifer Petriglieri, Professorin an der französischen Business School Insead, in der Zeitschrift "Harvard Business Manager" (Ausgabe Dezember 2017).

Abhilfe schaffen Kollegen oder Mitarbeiter, sagt die Expertin: Denn gerade Führungskräfte sollen nicht alles alleine machen, sondern gemeinsam mit anderen etwas leisten. Zum Job gehört daher, auch Unterstützung anzunehmen - selbst dann, wenn man sie eigentlich nicht für nötig hält.

Außerdem sollten Berufstätige auf dem Weg nach oben darauf achten, ihre ganze Persönlichkeit in den Job einzubringen - und nicht nur die Qualitäten, die sie in einer Führungsrolle für wichtig halten. Denn auch das ständige Verbiegen und Verstellen bedeutet Stress. Und auch vermeintliche Schwächen und Marotten können eine Stärke sein, wenn man richtig damit umgeht.

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

In Gesprächen ist dieser Fehler fatal - doch fast jeder macht ihn
In Gesprächen ist dieser Fehler fatal - doch fast jeder macht ihn
Die 50 besten Abi-Mottos aller Zeiten
Die 50 besten Abi-Mottos aller Zeiten
Wie bewerbe ich mich richtig? Tipps rund um die Bewerbung
Wie bewerbe ich mich richtig? Tipps rund um die Bewerbung
Diese geniale Strafarbeit sorgt schon wieder für Lacher im Netz
Diese geniale Strafarbeit sorgt schon wieder für Lacher im Netz

Kommentare