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Welche Anlagen und Zeugnisse gehören in die Bewerbung?

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Arbeitszeugnisse und andere Anlagen gehören in jede Bewerbung.

Anlagen gehören zu jeder Bewerbung - sei es online oder in der klassischen Bewerbungsmappe. Welche davon Bewerber unbedingt einreichen sollten, erfahren Sie hier.

Anlagen und Zeugnisse gehören in jede Bewerbung - schließlich belegen sie die wichtigsten Stationen in Ihrem Lebenslauf. Doch welche sind überhaupt relevant?

Bewerbung: Diese Anlagen müssen in die Mappe

Für die Bewerbung relevant sind alle Anlagen, die nachweisen, dass Sie die erforderlichen Qualifikationen und Erfahrungen für die Stelle mitbringen. Dazu gehören:

  • das Zeugnis des höchsten Bildungsabschlusses,
  • die aktuellsten qualifizierten Arbeitszeugnisse (max. drei), 
  • Referenzen/Empfehlungsschreiben, z.B. vom Ex-Chef, Professor (max. zwei),
  • Praktikumsnachweise,
  • Zertifikate, etwa von besuchten IT- oder Sprachkursen,
  • Bescheinigungen für Fortbildungen und Ehrenämter, sofern sie für die ausgeschriebene Stelle relevant sind,
  • Arbeitsproben (in bestimmten Branchen, z.B. Journalismus, Design),
  • beglaubigte Übersetzung von Auslandszeugnissen,
  • Führungszeugnis (falls verlangt).

Wer Uni oder Schule noch nicht abgeschlossen hat, kann sich auch mit einem Zwischenzeugnis bewerben oder mit einer Auflistung der bisherigen Prüfungsergebnisse. 

Auch interessant: Arbeitszeugnis: Diese fünf Punkte sind wichtig.

Darauf sollten Sie bei den Anlagen achten

  • Nehmen Sie nur relevante Erfahrungen mit in Ihre Anlagen auf. Erfahrungen, die sehr lange zurückliegen, sind in der Regel überflüssig (etwa Schülerpraktika, wenn sie bereits einen Uni-Abschluss in der Tasche haben). 
  • Bringen Sie die Anlagen dann in eine sinnvolle Reihenfolge: Beginnen Sie am besten mit der neuesten Anlage. So sehen Personaler das Wichtigste zuerst.
  • Bei einer Bewerbung in Papierform: Nur saubere, qualitativ gute Kopien und nie Originale verschicken!
  • E-Mail- und Online-Bewerbungen: Scannen Sie Anlagen immer in guter Qualität ein.

Das sollten Sie auf keinen Fall tun

Bei der Bewerbung ist es besonders wichtig, keine relevanten Anlagen zu unterschlagen - selbst wenn sie einmal nicht so positiv ausfallen. Personaler könnten hier stutzig werden und Sie gar nicht erst zum Vorstellungsgespräch einladen.

Lesen Sie auch: Geheimcodes im Arbeitszeugnis: Diese Noten stecken wirklich dahinter.

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Personaler verraten: So sieht der perfekte Bewerber aus

Wie sieht der perfekte Bewerber aus? Diese Frage stellte das Staufenbiel Institut und Kienbaum 300 Personalern in Deutschland. Das Ergebnis sehen Sie hier: 
Wie sieht der perfekte Bewerber aus? Diese Frage stellte das Staufenbiel Institut und Kienbaum 300 Personalern in Deutschland. Das Ergebnis sehen Sie hier:  © pexels
Der perfekte Bewerber ist Wirtschaftswissenschaftler. Rund 79 Prozent aller befragten Unternehmen suchen Kandidaten dieser Fachrichtung. Auch Informatiker und Ingenieure haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt.
Der perfekte Bewerber ist Wirtschaftswissenschaftler. Rund 79 Prozent aller befragten Unternehmen suchen Kandidaten dieser Fachrichtung. Auch Informatiker und Ingenieure haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt. © dpa
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent überzeugt Erfahrung mehr als gute Abschlussnoten.
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent ist Erfahrung wichtiger als gute Abschlussnoten. © dpa
Apropos Abschlussnoten: Für 58 Prozent der Personaler sollte der perfekte Bewerber einen guten Abschluss haben. Hier spielt aber die Branche eine große Rolle: Banken und Finanzdienstleister legen mit 68 Prozent mehr Wert auf gute Noten. Der höhere Master-Abschluss zählt vor allem im Bereich Gesundheit, Chemie und Pharmazie.
Apropos Abschlussnoten: Für 58 Prozent der Personaler sollte der perfekte Bewerber einen guten Abschluss haben. Hier spielt aber die Branche eine große Rolle: Banken und Finanzdienstleister legen mit 68 Prozent mehr Wert auf gute Noten. Der höhere Master-Abschluss zählt vor allem im Bereich Gesundheit, Chemie und Pharmazie. © dpa
Wer einmal ein Jahr im Ausland verbracht hat, kann sich glücklich schätzen: Recruiter schätzen Zusatzqualifikationen wie Englischkenntnisse (77 Prozent) und Auslandserfahrung (38 Prozent).
Wer einmal ein Jahr im Ausland verbracht hat, kann sich glücklich schätzen: Recruiter schätzen Zusatzqualifikationen wie Englischkenntnisse (77 Prozent) und Auslandserfahrung (38 Prozent). © pixabay
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent).
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent). © iStockphoto / AndreyPopov
Bei der Bewerbung erwarten Personaler Perfektion: Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go - rund 60 Prozent aller Personaler sortieren eine fehlerhafte Bewerbung sofort aus. Ein falscher Ansprechpartner oder Unternehmensname führt bei 54 Prozent zum Aus. 
Bei der Bewerbung erwarten Personaler Perfektion: Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go - rund 60 Prozent aller Personaler sortieren eine fehlerhafte Bewerbung sofort aus. Ein falscher Ansprechpartner oder Unternehmensname führt bei 54 Prozent zum Aus.  © dpa
Das Herzstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf, auch CV (kurz für "Curriculum Vitae") genannt. Etwa drei Viertel aller Personaler widmet sich erst dem Lebenslauf - allerdings nehmen sich dafür rund 40 Prozent nur fünf Minuten oder weniger Zeit.
Das Herzstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf, auch CV (kurz für "Curriculum Vitae") genannt. Etwa drei Viertel aller Personaler widmet sich erst dem Lebenslauf - allerdings nehmen sich dafür rund 40 Prozent nur fünf Minuten oder weniger Zeit.  © pixabay
Nach dem Lebenslauf kommt das Anschreiben. Hier bevorzugen Personaler eine übersichtliche Struktur statt kreativem Design. 
Nach dem Lebenslauf kommt das Anschreiben. Hier bevorzugen Personaler eine übersichtliche Struktur statt kreativem Design.  © pixabay
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Über das private Facebook-Profil müssen sich Bewerber allerdings keine Sorgen machen: Nur drei Prozent der befragten Personaler checken Kandidaten über Social Media.  © pexels

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