Nicht im Affekt handeln

Was tun, wenn der Kollege mehr verdient?

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Wenn Kollegen bei gleicher Arbeit mehr verdienen, führt das häufig zu Frust bei dem Beschäftigten. 

Mitarbeiter, die weniger Lohn als ihre Kollegen erhalten, fühlen sich oft ungerecht behandelt. Doch wie spricht man das sensible Thema am besten beim Chef an?

Verdient ein Kollege für die gleiche Arbeit mehr, erscheint das vielen im ersten Moment ungerecht. Wichtig ist es in solchen Momenten, nicht im Affekt zu handeln, empfiehlt die Verhandlungstrainerin Claudia Kimich.

Kollege verdient mehr? Nicht sofort zum Chef rennen

"Mitarbeiter sollten nicht sofort zum Chef rennen und ihn beschimpfen", rät sie. Stattdessen: erstmal sichergehen, ob der Verdacht per se Bestand hat. Also zum Kollegen gehen und einfach mal nachfragen.

Bewahrheitet sich die Vermutung, können Mitarbeiter das Gespräch mit dem Vorgesetzten suchen. "Davor muss ich mich aber gut vorbereiten", so Kimich. Der Verhandlungsexpertin zufolge sollten Beschäftigte den Chef aber nicht auf ihren Verdacht ansprechen. Im schlechtesten Fall könne die Führungskraft begründen, dass der Gehaltsunterschied aufgrund unterschiedlicher Leistung gerechtfertigt ist.

Daher gilt: besser mit Argumenten punkten. Solche Situationen hätten aber auch ihre guten Seiten, findet Kimich: "Die Erkenntnis spricht das Gerechtigkeitsempfinden der Betroffenen an", sagt sie. Das setze Kräfte frei, die besonders bei Menschen, die oft zu tief stapeln, bei einer Gehaltsverhandlung sinnvoll eingesetzt werden können.

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Und: Gehaltsverhandlung: Mit diesem Trick bekommen Sie mehr Geld - ohne Aufwand.

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dpa/tmn/ans

Gehalt: Die zehn bestbezahlten Ausbildungen in Deutschland

Platz 10: Maurer verdienen in ihrer dreijährigen Lehrzeit zwischen 550 und 1.200 Euro. 
Platz 10: Maurer verdienen in ihrer dreijährigen Lehrzeit zwischen 550 und 1.200 Euro brutto.  © Lino Mirgeler / dpa
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Platz 9: Angehende Verwaltungsfachangestellte bekommen 700 bis 800 Euro brutto.  © Peter Steffen / dpa
Platz 8: Fachinformatiker erhalten monatlich zwischen 700 und 900 Euro brutto.
Platz 8: Fachinformatiker erhalten in der Ausbildung monatlich zwischen 700 und 900 Euro brutto. © Jan Woitas / dpa
Platz 7: Dank Nacht- und Wochenendzuschlägen können angehende Polizisten bis zu 1.100 Euro verdienen.
Platz 7: Dank Nacht- und Wochenendzuschlägen können angehende Polizisten bis zu 1.100 Euro verdienen. © Stefan Sauer / dpa
Platz 6: Technische Zeichner (auch technische Produktdesigner oder technische Systemplaner) verdienen in der Lehrzeit 700 bis 1.000 Euro brutto.
Platz 6: Technische Zeichner (auch technische Produktdesigner oder technische Systemplaner) verdienen in der Lehrzeit 700 bis 1.000 Euro brutto. © pixabay / 422737
Platz 5: Ob in KfZ-Betrieben, in der Luft- und Raumfahrt oder im medizinischen Bereich: Mechatroniker dürfen sich in der Ausbildung über ein ordentliches Gehalt von 800 bis 1.000 Euro brutto freuen.
Platz 5: Ob in KfZ-Betrieben, in der Luft- und Raumfahrt oder im medizinischen Bereich: Mechatroniker dürfen sich in der Ausbildung über ein ordentliches Gehalt von 800 bis 1.000 Euro brutto freuen. © Oliver Berg / dpa
Platz 4: Bankkaufleute gehören seit jeher zu den Besserverdienenden. Azubis verdienen im Monat etwa 650 bis 1.000 Euro brutto.
Platz 4: Bankkaufleute gehören seit jeher zu den Besserverdienenden. Azubis verdienen im Monat etwa 650 bis 1.000 Euro brutto. © Matthias Balk / dpa
Platz 3: Ebenso gut ergeht es Azubis im Finanzbereich. Angehende Versicherungskaufleute verdienen etwa 650 bis 1.000 Euro brutto.
Platz 3: Ebenso gut ergeht es Azubis im Finanzbereich. Angehende Versicherungskaufleute verdienen etwa 650 bis 1.000 Euro brutto. © pixabay / Free-Photos
Platz 2: Binnenschiffer kann man zwar nicht überall werden, aber die Ausbildung lohnt sich: Hier sind zwischen 800 und 1.100 Euro brutto drin.
Platz 2: Binnenschiffer kann man zwar nicht überall werden, aber die Ausbildung lohnt sich: Hier sind zwischen 800 und 1.100 Euro brutto drin. © Philipp Schulze / dpa
Platz 1: Die Pole-Position geht mit großem Abstand an die Azubis der Fluglotsen. Im zweiten und dritten Lehrjahr sind Spitzengehälter von 3.000 bis 4.500 Euro brutto drin.
Platz 1: Die Pole-Position geht mit großem Abstand an die Azubis der Fluglotsen. Im zweiten und dritten Lehrjahr sind Spitzengehälter von 3.000 bis 4.500 Euro brutto drin. © Ingo Wagner / dpa

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