Fit im Job

Verbrauchte Luft im Büro alle zwei Stunden austauschen

+
In vielen Büros lassen sich die Fenster nicht öffnen. Hier muss der Arbeitgeber dafür sorgen, dass Lüftung oder Klimaanlage optimal funktionieren. Foto: Roland Holschneider/dpa

Büroräume sollten regelmäßig gelüftet werden - das ist wichtig für die Gesundheit. Doch auch wenn die Luft verbraucht ist, müssen Mitarbeiter keinen Sauerstoffmangel befürchten.

Hamburg (dpa/tmn) - "Hier ist überhaupt kein Sauerstoff mehr im Raum, mach mal die Fenster auf." Ein am Arbeitsplatz oft gehörter Satz, der aber nur zur Hälfte stimmt.

"Man sagt zwar oft, dass es nicht mehr genug Sauerstoff gibt - das ist aber selten das Problem", erklärt Mario Dobernowsky, Leiter des Netzwerks Büro in der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA). "Das eigentliche Problem ist die Atmung der Kollegen." Denn dadurch steigt der Kohlendioxid-Gehalt, die Luft wirkt verbraucht.

Die Gegenmaßnahme Fenster öffnen ist aber völlig richtig. Die beste Lüftungsmethode ist dabei das Stoßlüften, etwa alle zwei Stunden. Bei dauerhaft geöffnetem Fenster dagegen verliert die Luft zu viel wertvolle Feuchtigkeit - vor allem im Winter.

An vielen Arbeitsplätzen lassen sich die Fenster allerdings gar nicht öffnen. Hier muss der Arbeitgeber dafür sorgen, dass die Lüftung oder Klimaanlage richtig eingestellt ist. Das sollten Arbeitnehmer auch einfordern, sagt Dobernowsky - denn gute Luft ist auch im Sinne der Unternehmer: "Je verbrauchter die Luft, desto mehr nimmt auch die Leistungsfähigkeit ab - zum Beispiel, weil die Müdigkeit steigt."

Auch interessant:

Meistgelesen

Formen-Rätsel: Bill Gates löst es in 20 Sekunden - wer ist schneller?
Formen-Rätsel: Bill Gates löst es in 20 Sekunden - wer ist schneller?
Diesen Würfel-Test müssen Astronauten bestehen - wer kennt die Lösung?
Diesen Würfel-Test müssen Astronauten bestehen - wer kennt die Lösung?
Frau kassiert 100 Absagen auf Bewerbungen - bis sie Detail weglässt
Frau kassiert 100 Absagen auf Bewerbungen - bis sie Detail weglässt
Frau löscht Uni-Zusage ihres Freundes - der rächt sich jetzt auf diese Weise
Frau löscht Uni-Zusage ihres Freundes - der rächt sich jetzt auf diese Weise

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.