Unhöflich, faul und nervig

Vater rechnet mit Tochter ab und schreibt ihr vernichtenden Lebenslauf

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Mit dem Lebenslauf will man andere eigentlich von seinen Qualifikationen überzeugen. Doch ein Vater rechnete darin knallhart mit seiner Tochter ab.

Ein Vater aus England verfasste für seine Tochter einen Lebenslauf der besonderen Art - darauf rechnet er knallhart mit ihren "Qualitäten" ab.

Beim Bewerbungsschreiben will man sich eigentlich von seiner Schokoladenseite zeigen. Besondere Fähigkeiten und Talente werden hervorgehoben, während Schwächen geschickt kaschiert werden. Doch ein Vater aus der englischen Stadt Redcar in der Grafschaft North Yorkshire schien an seiner Tochter nicht viele Vorzüge zu finden - zumindest keine schmeichelhaften.

Vater schreibt Lebenslauf der Tochter - und rechnet eiskalt ab

Denn kurz bevor seine Tochter Lauren Moore ihre Abschlussnoten erhielt, schrieb er bereits vor einiger Zeit folgenden Lebenslauf, der hart - aber nach wie vor sehr amüsant - mit ihr ins Gericht geht:

"Erinnert mich daran, nie wieder meinen Vater meinen Lebenslauf schreiben zu lassen", kommentierte Lauren Moore das Werk ihres Vaters auf ihrem Twitter-Account. Darauf prophezeit er zunächst einmal die Noten für ihren Abschluss, die eher weniger positiv ausfallen. Bei Französisch und Finanzen fällt sie seiner Meinung nach glatt durch. Auch was die Arbeitserfahrungen angeht, sieht es eher mau aus.

Als Büroassistentin würde sie nur "ihrem Vater auf die Nerven gehen", "nicht zuhören", "Facebook durchforsten", "alle Dokumente verlieren" und "Kundeninformationen an Betrüger weitergeben".

Lesen Sie hier, wie Sie einen Lebenslauf richtig schreiben sollten - Inhalt, Aufbau und No-Gos.

Spezielle Talente soll sie aber auch bei der Gartenarbeit entwickelt haben. Dort würde sie vornehmlich "Löcher graben, um nach Gold zu sehen" und "Kollegen mit dem Spaten die Zehen abhacken".

Generell würde er seine Tochter als faul, zögerlich, unhöflich, immer zu spät und wie eine typische 16-Jährige beschreiben. Persönliche Interessen? "Sch*** auf alles."

Wie es den Anschein hat, nimmt Moore ihrem Vater den Ausbruch allerdings nicht allzu übel. Stattdessen teilte sie den Lebenslauf in den sozialen Netzwerken, wo er nun für viel Belustigung unter ihren Freunden sorgt.

Lesen Sie auch: Firma lacht sich schlapp: Ist das der faulste Bewerber aller Zeiten?

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Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen. © pixabay
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.
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Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
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"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein. © pixabay
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken.
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Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste.
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste. © pixabay

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