Arbeitsrecht

Arbeiten bis zum Umfallen? Dieses EU-Urteil wird viele schockieren

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Wie lange dürfen Arbeitnehmer am Stück arbeiten? Ein Neues EU-Urteil dürfte vielen nicht gefallen

Wie viele Tage dürfen Arbeitnehmer am Stück arbeiten? Mit dieser Frage setzte sich der Europäische Gerichtshof auseinander. Sein Urteil wird viele schockieren.

Das biblische Gebot: "Sechs Tage sollst du deine Arbeit tun, aber am siebenten Tage ruh'n", gilt nicht zwingend für die Beschäftigten in der EU. Sie müssten unter Umständen bis zu zwölf Tage am Stück arbeiten, entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) in einem am Donnerstag verkündeten Urteil. (Az. C-306/16) 

Wöchentliche Ruhezeit für Arbeitnehmer: So lautet das Urteil

Demnach muss die wöchentliche Ruhezeit für Arbeitnehmer nicht notwendigerweise an dem auf sechs aufeinanderfolgenden Arbeitstagen folgenden Tag gewährt werden. Sie kann dem Urteil zufolge an einem beliebigen Tag innerhalb jedes Siebentageszeitraums gewährt werden. 

Damit ist es möglich, dass ein Arbeitnehmer bis zu zwölf Tage am Stück arbeiten muss, wenn er den ersten Ruhetag zu Beginn der ersten Arbeitswoche nehmen muss und den nächsten am Ende der zweiten Arbeitswoche. 

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Casino-Mitarbeiter in Portugal hatte gegen Arbeitsbedingungen geklagt

Im Ausgangsfall hatte der Beschäftigte in einem Casino in Portugal geklagt. Er musste manchmal an sieben aufeinanderfolgenden Tagen arbeiten und hatte für den jeweils siebten Tag Überstundengeld gefordert. Darauf hat der Kläger aber keinen Anspruch, wie der EuGH nun entschied. 

Das Unionsrecht verlange nicht, dass die wöchentlicheMindestruhezeit spätestens an dem Tag gewährt wird, der auf einen Zeitraum von sechs aufeinanderfolgenden Arbeitstagen folgt, sondern nur, dass sieinnerhalb jedes Siebentageszeitraums gewährt wird.

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dpa / ans

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Bildung und Abschluss: Wenn Sie viel verdienen wollen, sollten Sie schon an der Uni fleißig sein. Wie gehalt.de berichtet, verdient eine Fachkraft mit akademischem Abschluss bis zu 70 Prozent mehr als ohne. Um das Gehalt aufzustocken, machen also Weiterbildungen durchaus Sinn. © dpa
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