Telefonat mit Diensthandy im Urlaub: Kündigung

Frankfurt/Main - Das Diensthandy wurde für einen Angestellten zum Verhängnis: Der Mann nutzte das Telefon auch in seinem Urlaub und bescherte der Firma eine hohe Rechnung. Nun muss er die Konsequenzen tragen.

Wer mit seinem Diensthandy im Urlaub ausgiebig privat telefoniert, muss selbst bei langjähriger Anstellung mit fristloser Kündigung rechnen. Das geht aus einem Urteil des hessischen Landesarbeitsgerichts in Frankfurt hervor. In zweiter Instanz wiesen die Richter die Klage eines Hubwagenfahrers gegen die Lufthansa-Service-Gesellschaft (LSG) zurück. In erster Instanz hatte das Arbeitsgericht Frankfurt noch die fehlende Abmahnung moniert und den Rauswurf deshalb für unwirksam erachtet (AZ 17 Sa 153/11).

Die Top 10 Lieblingshotels der Promis

Von Barcelona bis Wien: Wo die Stars beim Städtetrip gerne absteigen. © Tripavisor/ap/dpa
Hotel de Crillon in Paris © Tripavisor/ap/dpa
Die Suite des Hotel De Crillion in Paris © Tripavisor/ap/dpa
Jennifer Lopez, Madonna, Mariah Carey und Elizabeth Taylor stehen im Gästebuch des Luxushotels De Crillion an der Place de la Concorde in Paris. © Tripavisor/ap/dpa
Wenn Stars wie Paul McCartney, Robbie Williams oder Prince deutsche Rheinromantik genießen wollen, buchen sie sich im Grand Hotel Schloss Bensberg in Bergisch Gladbach ein. © Tripavisor/ap/dpa
Grand Hotel Schloss Bensberg © Tripavisor/ap/dpa
Schlosshotel Grunewald in Berlin: Die Grunewald-Suite wurde von Designer Karl Lagerfeld eingerichtet, mit exklusiven Details wie handbemalten französischen Kacheln im Bad. © Tripavisor/ap/dpa
The Morrison in Dublin: Wenn Stars wie Beyonce Knowles oder Christina Aguilera nach Dublin kommen, dann gibt es für sie nur eine Adresse: das Boutiquehotel The Morrison direkt am Fluss Liffey. © Tripavisor/ap/dpa
Hotel Byblos, wo David Beckham gerne wohnt © Tripavisor/ap/dpa
St. Martins Lane in London: In London geht Paris Hilton nicht ins familieneigene Hilton-Hotel, sondern ins St. Martins Lane im angesagten Stadtteil Covent Garden. © Tripavisor/ap/dpa
W. Barcelona: Wie ein riesengroßes Segel steht das Hotel W am Strand von Barcelona, mit 473 kuxuriösen Zimmern, in denen moderner Lifestyle nahezu zelebriert wird. © Tripavisor/ap/dpa
Terrasse des Hotel Byblos in Saint Tropez © Tripavisor/ap/dpa
Das Byblos im Herzen von Saint Tropez gehört zu den Hot Spots der französischen Riviera. Hier feiern Topmodels wie Naomi Campbell, Kate Moss und Gisele Bündchen und Kate Moss © Tripavisor/ap/dpa
David Beckham wohnt gerne im Hotel Byblos in Saint Tropez. © Tripavisor/ap/dpa
Der Designer Karl Lagerfeld (M) und sein Bodyguard Sebastien Jondeau in Saint-Tropez. © Tripavisor/ap/dpa
Millionenerbin Paris Hilton feiert gerne im Beachclub "La Voile Rouge" in Saint-Tropez © Tripavisor/ap/dpa
Robbie Williams genießt gerne den einzigartigen Blick über das Rheintal bis zum Kölner Dom und steigt im Grand Hotel Schloss Bensberg, Bergisch Gladbach ab. © Tripavisor/ap/dpa
Prominenter Fan des Hauses Hotel W Barcelona ist Sängerin Shakira, die direkt an der Strandpromenade das Video zu ihrem Hit „Loca“ gedreht hat. © Tripavisor/ap/dpa
Hugh Jackman badet im Meer vor Saint-Tropez © Tripavisor/ap/dpa
Jennifer Aniston, Madonna, George Clooney und Cameron Diaz haben einen Faible für das Hassler in Rom. Und auch Audrey Hepburn, Fürst Rainier von Monaco und seine Frau Gracia Patricia, wussten den fürstlichen Service des Hauses zu schätzen. © Tripavisor/ap/dpa

Der Mann war mehr als 25 Jahre bei der LSG tätig. Um für Kollegen und Vorgesetzte im Dienst auf dem Rollfeld des Flughafens jederzeit erreichbar zu sein, hatte man ihm das Mobiltelefon zur Verfügung gestellt. Nach einem Urlaub erhielt die Firma von dem Netzanbieter eine Rechnung über Auslandsgespräche von mehr als 500 Euro. Zur Rede gestellt, sagte der Mitarbeiter, versehentlich die dienstliche statt die private Pin-Nummer eingegeben zu haben. Vom Gericht musste er sich aber vorhalten lassen, dies offenbar in 113 Einzelfällen verwechselt zu haben, was nicht sehr wahrscheinlich sei.

Eine ausgiebige Privatnutzung eines Diensthandys auf Kosten der Firma sei für den Arbeitgeber stets ein Grund zur fristlosen Kündigung, auch ohne Abmahnung, befand das Gericht. So hätte dem Arbeitnehmer auch ohne entsprechenden Hinweis klar sein müssen, dass die Firma Privatgespräche nicht in einem Umfang von mehreren hundert Euro akzeptieren werde. Auch könne er sich dabei nicht auf seine 25-jährige Betriebszugehörigkeit berufen.

dpa

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