Abstand und Abwechslung

So bleiben die Augen bei der Bildschirmarbeit gesund

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Gegen müde, juckende und tränende Augen hilft Reiben kaum weiter - der richtige Abstand zum Bildschirm und regelmäßige Ablenkung hingegen schon. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Bildschirmarbeit belastet die Augen. Viele Büroarbeiter spüren dies, wenn es etwa vor den Augen flimmert oder Reizungen auftreten. Wie lassen sich solche Beschwerden vermeiden?

Düsseldorf (dpa/tmn) - Langes Arbeiten am Bildschirm kann für die Augen anstrengend werden. Gegen Beschwerden wie Jucken, Trockenheit, Flimmern oder Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich helfen schon einfache Tricks.

Das Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (ifaa) rät, Blendungen und Spiegelungen im Büro möglichst zu vermeiden. Außerdem muss der Abstand zwischen Augen und Bildschirm groß genug sein - die Experten empfehlen zwischen 45 und 60 Zentimeter.

Mit Luftbefeuchter und Pflanzen lasse sich die Luftfeuchtigkeit regulieren. Wichtig: Zwischendurch einfach mal die Tätigkeiten wechseln, den Blick in die Ferne schweifen lassen, bewusst blinzeln, die Augen bewegen oder für ein paar Minuten schließen. Nach Feierabend gönnt man den Augen am besten eine Pause, und reduziert die Zeit mit Smartphone und Co.

Beschäftigte sollten darüber hinaus die betriebliche Augenuntersuchung nutzen. Betriebe müssen sie bei regelmäßiger Bildschirmarbeit anbieten. Sehschwächen oder Erkrankungen der Augen lassen sich bei diesen Untersuchungen frühzeitig erkennen.

Zur Mitteilung des ifaa

Checkliste Arbeitsplatzergonimie (pdf-Download)

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