Wenn alles zuviel wird

Oft keine Präventionsmaßnahmen gegen Stress vom Arbeitgeber

+
Stress am Arbeitsplatz kann mit geeigneten Maßnahmen gut begegnet werden. Leider fehlt es vielen Unternehmen bisher an den passenden Angeboten. Foto: Oliver Berg

Psychische Belastungen durch Stress im Job sind weit verbreitet. Doch viele Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern keine Präventionsmaßnahmen. Die Prüforganisation Dekra hat eine Umfrage dazu durchgeführt.

Stuttgart (dpa/tmn) - Viele kleine und mittelständische Unternehmen haben beim Thema Burnout- und Stressprävention am Arbeitsplatz noch Aufholbedarf.

Obwohl seit 2013 im Arbeitsschutzgesetz festgeschrieben ist, dass Arbeitgeber eine Gefährdungsbeurteilung zu psychischen Belastungen durchführen müssen, setzen das nur vier von zehn Unternehmen (41 Prozent) um. Das sind erste Ergebnisse einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Prüforganisation Dekra, für die 300 zufällig ausgewählte Entscheider im Personalbereich oder Arbeitsschutz befragt wurden.

Arbeitgeber müssen die psychischen Gefährdungen der Beschäftigten systematisch beurteilen und gegebenenfalls Maßnahmen einleiten, die krankmachenden Stress bei Angestellten am Arbeitsplatz verringern.

Zur Mitteilung der Dekra

Auch interessant:

Meistgelesen

Alarmierend: Davon fühlen sich zukünftige Lehrer überfordert
Alarmierend: Davon fühlen sich zukünftige Lehrer überfordert
Bewerbung: Dieses Verhalten disqualifiziert Sie im Vorstellungsgespräch
Bewerbung: Dieses Verhalten disqualifiziert Sie im Vorstellungsgespräch
Was Sie tun können, wenn sich der Kollege als Chef aufspielt
Was Sie tun können, wenn sich der Kollege als Chef aufspielt
Bewerbung verschickt: So fragen Sie charmant nach dem Zwischenstand
Bewerbung verschickt: So fragen Sie charmant nach dem Zwischenstand

Kommentare