Hart, aber fair

Negatives Feedback mit eigener Erfahrung verknüpfen

Wer einen anderen Mitarbeiter mit Kritik konfrontiert, tut dies am besten mit einem Beispiel aus dem den eigenen Berufsleben. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild
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Wer einen anderen Mitarbeiter mit Kritik konfrontiert, tut dies am besten mit einem Beispiel aus dem den eigenen Berufsleben. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild

Jeder macht mal Fehler im Job. Und in bestimmten Situationen muss auch darüber gesprochen werden. Wer Kritik an einem Kollegen üben möchte, sollte dabei jedoch behutsam vorgehen.

Hamburg (dpa/tmn) - Kritik an Kollegen oder Mitarbeitern ist oft unangenehm - für beide Seiten. Trotzdem lässt sich negatives Feedback manchmal nicht vermeiden.

Besonders in heiklen oder peinlichen Situationen können Berufstätige die Situation etwas entschärfen, wenn sie die Kritik mit einer persönlichen Erfahrung verbinden. So könnten sie dem anderen zum Einstieg sagen, dass ihnen auch schon einmal etwas Ähnliches passiert ist. Führungkräfte-Coach Alicia Bassuk empfiehlt im "Harvard Business Manager" (Ausgabe Januar 2018) zum Beispiel die Einleitung "Ich bin jetzt für dich da, wie früher jemand anders für mich da war".

So bekommt der Kritisierte einerseits einen Moment Zeit, um sich vorzubereiten - und andererseits wird gleich klar, dass der Feedback-Geber ebenfalls bereits in einer vergleichbaren Situation war. In der Regel wird Kritik so besser aufgenommen, erklärt die Expertin. Der Empfänger versteht sie nicht als Herabwürdigung, sondern als aufrichtige Ermutigung.

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