Arbeitsrecht

Nachtschicht während Zeitumstellung: Muss ich eine Stunde umsonst arbeiten?

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Die Zeitumstellung kann im Job ganz schön hart werden.

Während der Zeitumstellung auf die Winterzeit dauert die Nachtschicht in der Regel eine Stunde länger. Doch wird die zusätzliche Stunde bezahlt?

Die Zeitumstellung von Sommer- auf Winterzeit und wieder zurück wird seit jeher heiß diskutiert: Vielen Menschen macht die Zeitverschiebung um eine Stunde gesundheitliche Probleme. Wieder andere finden sie schlicht überflüssig. 

Zeitumstellung auf Winterzeit: Müssen Mitarbeiter der Nachtschicht eine Stunde länger arbeiten?

Am stärksten trifft die Zeitumstellung jedoch Mitarbeiter in der Nachtschicht, etwa Ärzte und Pflegepersonal in Krankenhäusern oder Seniorenheimen. Ihre Schicht dauert Ende Oktober, wenn die Uhren wieder von 3 Uhr auf 2 Uhr um eine Stunde zurück gestellt werden, plötzlich eine Stunde länger. Doch müssen Nachtschichtler wirklich eine Stunde länger arbeiten? Und wie ist die Bezahlung geregelt? 

Bei Mitarbeitern in der Nachtschicht kommt es laut Haufe tatsächlich darauf an, was im Tarifvertrag oder den Betriebsvereinbarungen festgelegt wurde. Wenn eine Regelung dazu fehlt, muss eine Interessenabwägung stattfinden. Meist kann der Arbeitgeber jedoch eine zusätzliche Stunde bei der Umstellung auf die Winterzeit anweisen

Vergütung während der Zeitumstellung: Wird die zusätzliche Stunde bezahlt?

Bei der Vergütung der zusätzlich geleisteten Arbeitsstunde müssen Mitarbeiter ebenfalls genau ihren Tarifvertrag bzw. Arbeitsvertrag prüfen: Ist im Tarifvertrag eine genaue Wochenarbeitszeit festgelegt, muss bei überschreiten der Wochenarbeitszeit die zusätzliche Stunde als Überstunde vergütet oder dem Arbeitszeitkonto gutgeschrieben werden. 

Steht im Arbeitsvertrag dagegen, dass Überstunden "mit der Bruttomonatsvergütung abgegolten" sind, dann gilt das auch für die Überstunde während der Zeitumstellung - und der Mitarbeiter geht leer aus. 

Sollte sich im Arbeits- bzw. Tarifvertrag keine Regelung zur Vergütung finden, bezahlt sie der Arbeitgeber tatsächlich in den meisten Fällen.

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Von Andrea Stettner

Die fünf bestbezahlten Berufe, für die Sie kein Studium brauchen

Um gutes Geld zu verdienen, müssen Sie nicht unbedingt studieren. In manchen Berufen reicht auch eine Ausbildung oder Abitur, um zum Top-Verdiener zu werden.
Um gutes Geld zu verdienen, müssen Sie nicht unbedingt studieren. In manchen Berufen reicht auch eine Ausbildung oder Abitur, um zum Top-Verdiener zu werden. © pixabay
Platz 5: Versicherungskaufmann/-frau - Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Um in der Versicherungsbranche durchzustarten, benötigen Sie ein gutes Abitur. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird mit durchschnittlich 900 Euro brutto im Monat entlohnt. 
Platz 5: Versicherungskaufmann/-frau - Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Um in der Versicherungsbranche durchzustarten, benötigen Sie ein gutes Abitur. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird mit durchschnittlich 900 Euro brutto im Monat entlohnt.  © pixabay
Platz 4: Bankkaufmann/-frau. Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Sie verdienen anfangs etwa genauso viel wie Versicherungskaufleute, für die Ausbildung reicht aber oft ein Realschulabschluss. Die Ausbildungsdauer beträgt etwa anderthalb bis drei Jahre, dabei verdienen Bankkaufleute etwa 900 bis 1.100 Euro brutto im Monat.
Platz 4: Bankkaufmann/-frau - Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Sie verdienen anfangs etwa genauso viel wie Versicherungskaufleute, für die Ausbildung reicht aber oft ein Realschulabschluss. Die Ausbildungsdauer beträgt etwa anderthalb bis drei Jahre, dabei verdienen Bankkaufleute etwa 900 bis 1.100 Euro brutto im Monat. © pexels
Platz 3: Vorstandssekretär/-in - Einstiegsgehalt: 3.000-5.000 Euro brutto. In diesem Beruf muss man sich hocharbeiten. Einige Jahre Berufserfahrung als Sekretär-/in bzw. Assistent/-in und Weiterbildungen helfen, aufzusteigen. Eine spezielle Ausbildung gibt es in diesem Bereich nicht, Arbeitgeber fordern meist eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung.
Platz 3: Vorstandssekretär/-in - Einstiegsgehalt: 3.000-5.000 Euro brutto. In diesem Beruf muss man sich hocharbeiten. Einige Jahre Berufserfahrung als Sekretär-/in bzw. Assistent/-in und Weiterbildungen helfen, aufzusteigen. Eine spezielle Ausbildung gibt es in diesem Bereich nicht, Arbeitgeber fordern meist eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung. © pixab ay
Platz 2: Pilot/-in - Einstiegsgehalt: 2.900 bis 5.000 Euro brutto. Wie werde ich eigentlich Pilot oder Pilotin? Abitur reicht zunächst. Sie sollten jedoch gute Kenntnisse in Mathematik, Physik und Englisch mitbringen. Die anschließende Ausbildung dauert drei Jahre. Die Krux: Vor der Ausbildung winkt ein umfangreicher  Eignungstest - und Sie bekommen währenddessen kein Geld.
Platz 2: Pilot/-in - Einstiegsgehalt: 2.900 bis 6.500 Euro brutto. Wie werde ich eigentlich Pilot oder Pilotin? Abitur reicht zunächst. Sie sollten jedoch gute Kenntnisse in Mathematik, Physik und Englisch mitbringen. Die anschließende Ausbildung dauert drei Jahre. Die Krux: Vor der Ausbildung winkt ein umfangreicher Eignungstest - und Sie bekommen währenddessen kein Geld. © dpa
Platz 1: Fluglotse/-lotsin - Einstiegsgehalt: etwa 6.000 bis 8.000 Euro brutto. Eine gute Wahl, wenn Sie auch ohne Studium richtig gut verdienen wollen. Fachabitur reicht für diesen verantwortungsvollen Beruf meist nicht, ein gutes Abitur ist nötig. Auch hier müssen Abiturienten erst einen mehrstufigen Eignungstest bestehen - auch einen medizinischen. Anders als Piloten verdienen Fluglotsen während ihrer dreijährigen Ausbildung bereits rund 900 Euro brutto.
Platz 1: Fluglotse/-lotsin - Einstiegsgehalt: etwa 6.000 bis 8.000 Euro brutto. Eine gute Wahl, wenn Sie auch ohne Studium richtig gut verdienen wollen. Fachabitur reicht für diesen verantwortungsvollen Beruf meist nicht, ein gutes Abitur ist nötig. Auch hier müssen Abiturienten erst einen mehrstufigen Eignungstest bestehen - auch einen medizinischen. Anders als Piloten verdienen Fluglotsen während ihrer dreijährigen Ausbildung bereits rund 900 Euro brutto. © dpa

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